Über Mike Kaiser

Hi, ich bin Mike Kaiser (aka Dr. Reboot). Hier kannst Du mehr über mich erfahren: http://superchargeyourlife.de/ueber-mich

#016 Interview mit Johann Hammerschmid

In dieser Folge führe ich ein Interview mit Johann Hammerschmid aus Österreich. Johann ist mehrfacher Entrepreneur und wir unterhalten uns darüber, wie er sein Unternehmen zu einer lebendigen, agilen und selbstorganisierenden Organisation gemacht hat.

Hier geht’s zur Webseite der Firma Nordfels (ehem. Hammerschmid Maschinenbau): Link.

Hier geht’s zur Webseite der Firma JOHAMMER e-mobility: Link.

Wenn Du mehr über das Thema „Lebendige, evolutionäre Organisationen“ wissen willst, dann sieh Dir dieses Interview von mir an:
1. Teil – Overview, 2. Teil – 1. Säule „Mindset“, 3. Teil – 2. Säule „Sinn“, 4. Teil – 3. Säule „Ganzheit“, 5. Teil – 4. Säule „Selbstführung“, 6. Teil – Schlusswort.

Von | 2017-10-04T18:40:37+00:00 5. Oktober 2017|

#015 Selbstführung: Werte

In dieser Folge geht’s um Deine Selbstführung, Deine persönlichen Werte und wie Du letztere herausfinden kannst. Ich erkläre Dir, was Werte sind und welche Aufgabe sie erfüllen. Zudem gebe ich Dir drei Übungen an die Hand, mit denen Du Deine unbewussten Werte an die Oberfläche holen kannst.

Übung 1: Einfache Reflexion der Werte

Der Vorstoß zu den verborgenen, unbewussten Werten gelingt sehr gut über die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Womit verbringe ich beruflich und privat die meiste Zeit?
  2. Wofür gebe ich Geld aus?
  3. Wofür investiere ich meine Energie?

Je genauer Du Dir diese Fragen beantwortest, desto mehr weißt Du über Deine realen Präferenzen und somit über die unbewussten, handlungsleitenden Werte. Stell Dir anschließend ggf. noch für jeden Kontext (beruflich, privat) eine Wertehierarchie (-heterarchie) auf und beantworte Dir ferner die folgenden Fragen: Wie lauten die entsprechenden Erfüllungskriterien für meine Werte? Woran genau merke ich, dass diese Werte erfüllt sind?

Übung 2: Die eigene Grabrede schreiben

Diese Übung solltest Du zu einem Zeitpunkt machen, wo Du ausreichend Zeit hast und nicht unter Zeitdruck stehst. Such Dir am besten auch ein ruhiges Plätzchen. Mache ggf. eine kleine Meditation, entspanne Dich, öffne Deinen Geist und schließe nun Deine Augen.

Stell Dir nun vor Deinem inneren Auge folgende Situation vor und begib Dich mit all Deinen Sinnen voll und ganz hinein: Du fährst mit Deinem Auto zu einer Beerdigung eines geliebten Menschen. Du steigst aus und gehst über den Friedhof zur Friedhofskapelle. Du öffnest die Tür und Du betrittst die Kapelle. Leise Trauermusik empfängt Dich. Du bemerkst den Blumenschmuck und die vielen Trauergäste, die sich bereits eingefunden haben. Ihre Köpfe sind gesenkt und Du spürst die tiefe Betroffenheit der Anwesenden, ihren Schmerz und ihre Traurigkeit.

Du gehst nach vorne zu dem geöffneten Sarg, blickst hinein und siehst ganz überrascht Dich selbst. Plötzlich wird Dir klar, dass dies Deine eigene Beerdigung ist. All diese Menschen sind gekommen, um sich am Ende Deines langen Lebens von Dir zu verabschieden und Dir die letzte Ehre zu erweisen.

Du suchst Dir einen Platz und Du wartest auf den Beginn der Trauerfeier. Du wirfst einen Blick in das Programmheft und siehst, dass gleich drei Redner das Wort ergreifen werden. Es ist jemand aus Deiner Familie, eine Person aus Deinem beruflichen Umfeld sowie ein guter Freund bzw. eine gute Freundin.

Nun lass diese drei Menschen aus ihrer Perspektive der Reihe nach ihre „Grabrede“ über Dich halten. Woran bzw. an welchen Menschen sollen sie sich erinnern? An welches Verhalten und an welche Beiträge oder Leistungen sollen Sie sich erinnern? Schau Dir dabei auch alle Anwesenden ganz genau an und überlege Dir, was Du rückblickend zu ihrem Leben beigetragen haben willst.

Ein Tipp: Nimm Dir hierfür ausreichend Zeit. Schreib alle Aussagen auf. Denk dabei nicht lange nach, sondern notiere alles, was Dir ganz spontan in den Sinn kommt. Bewerte auch nicht, was Dir einfällt, sondern schreib es einfach auf. Wenn Du damit fertig bist, dann frag Dich in einem zweiten Arbeitsschritt, welche Werte diese Aussagen repräsentieren. Wenn also beispielsweise ein Redner sagt, dass Du Dich immer und zu jeder Zeit um Deine Familienmitglieder und Deine Freunde gekümmert hast, dann steht dahinter z. B. der Wert „Fürsorge“.

Frag Dich dann in einem dritten Schritt, ob sich dieses Zielbild mit dem Ist-Zustand deckt, oder ob sie eher weiter auseinanderliegen? Wenn Soll und Ist relativ identisch sind, dann kannst Du Dir jetzt gratulieren: Du lebst bereits Deine wichtigsten Werte. Wenn sie deutlich voneinander abweichen sollten, dann wäre es nun an der Zeit sich zu überlegen, durch welche Maßnahmen Du Dich auf den gewünschten Zielzustand hinbewegen könntest. Wenn Du dabei Hilfe brauchst, so kannst Du mich gerne ansprechen.

Übung 3: Das Inselspiel

Für das Inselspiel solltest Du Dir ca. 1,5 bis 2 Stunden Zeit nehmen.

Vorbereitung: Ich empfehle Dir, das Übungsblatt auszudrucken und es handschriftlich zu bearbeiten. Alternativ kannst du natürlich auch ein leeres Blatt verwenden. Hier kannst Du Dir das Übungsblatt herunterladen.

WICHITIG: Mach die Übungen gleich und lies diese Anleitung nur gemäß Deines Arbeitsfortschritts durch. Alles baut aufeinander auf. Nur so kann die Übung ihr volles Potenzial entfalten.

Schritt 1
Stell Dir vor, Du kannst Dein Leben komplett neu beginnen und Du bekommst dafür auch noch eine Insel geschenkt. Zudem kannst Du 18 Dinge Deiner Wahl mitnehmen. In Deiner Wahl bist Du vollkommen frei. Alle greifbaren Dinge/Gegenstände/Personen/Wesen – auch solche aus Deiner Phantasie – kannst Du mitnehmen. Rein theoretisch könntest Du also auch eine Stadt wie New York oder die Pyramiden von Gizeh mitnehmen. Achte darauf, dass es Dinge sind, die emotional eine große Wucht für Dich haben, also ein gutes und für Dich wichtiges Gefühl in Dir auslösen.

Schritt 2
Wenn Du fertig bist, streiche bitte die 2 unwichtigsten Dinge weg.

Schritt 3
Frag Dich nun, welcher Wert hinter jedem Ding steckt. Die Stadt New York könnte z. B. für „Aufregung“ stehen, ein Musikinstrument für „Kreativität“ oder „Selbstausdruck“. Schreibe den jeweiligen Wert in die zweite Spalte von links. Wenn ein Wert mehrfach auftauchen sollte, dann ist das kein Problem. Überleg auch nicht lange herum. Schreib spontan auf, was Dir als erstes in den Sinn kommt.

Schritt 4 und 5
Jetzt willst Du herausfinden, welche Werte Dir besonders wichtig sind.

Fasse nun zwei aufeinanderfolgende Werte zu einem übergeordneten Wert zusammen. Trag das Ergebnis in die nächste freie Spalte ein. Mögliche Fragen, die Dir dabei helfen können, sind: Was bringen Dir X und Y? Wofür steht die Verbindung von X und Y? Wofür sind X und Y nur das Gefäß? So machst Du jetzt aus 16 Werten 8. Dann wiederholst Du dies mit den 8 Werten, so dass Du letztlich 4 Werte bekommst.

Schritt 6
Ordne die letzten 4 Werte nun hierarchisch an. Frag Dich jetzt ferner: Welcher Wert ist mir am wichtigsten im Leben? Wenn ich für den Rest meines Lebens auf alle anderen Werte verzichten müsste, welchen einen Wert würde ich mir aussuchen? Mach das mit allen Werten und du hast am Ende eine klare Wertehierarchie.

Schritt 7 (optional)
Formuliere aus den Werten einen für Dich stimmigen, prägnanten Satz.

Hier geht’s zu meinem Buch „Die Aktivierung des Weltinnenraums“ – mit weiteren Infos zu den Themen „Werte“ und „Mindset“: Link. Hier findest Du eine Leseprobe: Link.

Von | 2017-10-02T18:41:50+00:00 3. Oktober 2017|

#014 Interview mit Prof. Ulrich Weinberg

In dieser Folge führe ich ein Interview mit Prof. Ulrich Weinberg – Leiter der School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut. Thematisch geht’s um Design Thinking, Network Thinking, Lernen, New Work, Kollaboration sowie um angemessene Unternehmensstrukturen für das digitale Zeitalter.

Hier geht’s zur School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut.

Wenn Du mehr über das Thema „Lebendige, evolutionäre Organisationen“ wissen willst, dann sieh Dir dieses Interview von mir an:
1. Teil – Overview
2. Teil – 1. Säule „Mindset“
3. Teil – 2. Säule „Sinn“
4. Teil – 3. Säule „Ganzheit“
5. Teil – 4. Säule „Selbstführung“
6. Teil – Schlusswort

Hier geht’s zu dem Buch „Network Thinking“ von Prof. Ulrich Weinberg.
Hier geht’s zu meinem Buch „Die Aktivierung des Weltinnenraums“.

Von | 2017-09-27T20:42:57+00:00 28. September 2017|

#013 Erfolgsfaktor Emotionale Intelligenz

In dieser Folge geht’s um den Erfolgsfaktor Emotionale Intelligenz bzw. Emotionale Kompetenz. Ich spreche darüber, wie Erfolg von Emotionaler Intelligenz abhängig ist, was die grundlegenden fünf Erfolgsfaktoren dieses EQ sind und wie Du Deine Emotionale Kompetenz fördern kannst.

Hier geht’s zu meinem Buch „Die Aktivierung des Weltinnenraums“: Link. Hier findest Du eine Leseprobe: Link.

Hier findest Du das Buch „Emotionale Intelligenz“ von Daniel Goleman: Link.

Wenn Du mehr über das Thema „Achtsamkeit“ erfahren möchtest, dann hör Dir ggf. auch die Folgen #007, #008 und #009 dieses Podcasts an.

Wenn Du mehr über das Thema „Lebendige, evolutionäre Organisationen“ wissen willst, dann sieh Dir ggf. dieses Interview von mir an:
1. Teil – Overview, 2. Teil – 1. Säule „Mindset“, 3. Teil – 2. Säule „Sinn“, 4. Teil – 3. Säule „Ganzheit“, 5. Teil – 4. Säule „Selbstführung“, 6. Teil – Schlusswort.

Hier findest Du Infos über die Meditationsmethode „Vipassana“: Link.

Von | 2017-09-25T22:42:46+00:00 26. September 2017|

#012 Holacracy Interview mit Dennis Wittrock

In dieser Folge führe ich ein Interview mit Dennis Wittrock zum Thema Holacracy – eine neue und innovative Form, wie man Unternehmen organisieren kann.

Diesen Fragen gehen wir auf den Grund:

  1. Was ist Holacracy? Was unterscheidet Holacracy von anderen Möglichkeiten, eine Organisation zu führen?
  2. Ist Holacracy die Antwort auf die Digitalisierung und die Herausforderung „Industrie 4.0“?
  3. Wer entscheidet und kontrolliert in einer holokratischen Struktur?
  4. Woher kommt Holocracy?
  5. Ist die Holokratie das Aus für den Manager?
  6. Ist Holocracy hierarchisch, oder nicht?
  7. Wo liegen die Vorteile von Holocracy?
  8. Wie wird bei Holacracy kommuniziert?
  9. Wie wird bei Holacracy entschieden?
  10. Weshalb kann Holacracy „scheitern“?
  11. Welche deutschen Unternehmen setzen Holacracy erfolgreich ein?
  12. Wo liegen die Schnittmengen von Holacracy, New Work und den integralen Ansätzen von Ken Wilber?
Von | 2017-09-20T17:54:06+00:00 21. September 2017|

#011 Bedienungsanleitung für’s Gehirn (Teil 1: Das Mindset)

Diese Folge ist der erste Teil der Reihe „Bedienungsanleitung für’s Gehirn“ und es geht konkret um das Thema „Mindset“ … vor allem um die Fragen: Was ist ein Mindset? Und: Wie funktioniert das Mindset?

Auf den Menschen strömt ständig eine überwältigende Anzahl an Reizen aus seinem Umfeld ein. Diese werden über die bekannten fünf Sinne aufgenommen: Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken. Aus dem übergroßen Angebot an Reizen sucht sich der Mensch nach bestimmten Kriterien diejenigen heraus, die er als wichtig erachtet. Die Reize passieren also einen Wahrnehmungsfilter.

Wie stark dieser Wahrnehmungsfilter wirkt, wird deutlich, wenn man sich das Verhältnis der von den Sinnesorganen aufgenommenen Informationen zu der Menge der Informationen vergegenwärtigt, die im Bewusstsein tatsächlich ankommt:

Das Auge sendet pro Sekunde mindestens 10 Millionen Bits ans Gehirn, die Haut 1 Million, das Ohr 100.000, der Geruchssinn weitere 100.000 und der Geschmackssinn ungefähr 1.000 Bits. Alles in allem sind das mehr als 11 Millionen Bits/Sekunde. Doch der Mensch erlebt viel weniger – sein Bewusstsein setzt sehr viel weniger Bits um. Aus den Messungen ergibt sich, dass der bewusste Teil des Arbeitsspeichers um die 40 Bits/Sekunde erlebt.

Dies zeigt, dass die Bandbreite des Bewusstseins viel geringer ist als die Gesamtheit aller Sinneswahrnehmungen: Der Mensch erlebt viel mehr, als er bewusst erfasst. Gerade mal 0,0004% der Informationen schaffen es in das menschliche Bewusstsein. Ein verschwindend geringer Teil. Der Unterschied ist also riesig.

Wir wissen nun, dass die menschliche Wahrnehmung sehr eingeschränkt ist und dass externe Reize einen Wahrnehmungsfilter passieren. Aber wovon hängt die Auswahl derjenigen Reize ab, die es ins Bewusstsein schaffen?

Die Antwort lautet: Sie hängt vom Mindset des Menschen ab – von seinen Überzeugungen, seinen Glaubenssätzen, seinen Werten und seinen Entscheidungen, die er in seiner Vergangenheit bewusst oder unbewusst getroffen hat. Sie sind es, die wie ein Filter wirken und darüber entscheiden, welche Informationen der Mensch in sein Bewusstsein hineinlässt. Bei diesem Filtervorgang werden Informationen

  1. generalisiert
  2. getilgt
  3. verzerrt

Hier geht’s zum Achtsamkeitstest

Du willst noch tiefer einsteigen?

Hier kannst Du einen Blick in mein Buch „Die Aktivierung des Weltinnenraums“ werfen: Link zur Leseprobe.
Hier kannst Du mein Buch kaufen: Link zum Buch.

Hier kannst Du Dir den Podcast anhören

Von | 2017-09-14T19:18:16+00:00 19. September 2017|

Systemische Organisationsaufstellungen: Interview Silke Borgmann

In dieser Folge geht es um das Thema „systemische Organisationsaufstellungen“ und mein Interview-Gast ist Silke Borgmann. Silke Borgmann ist Trainerin, Business-Coach und Aufstellungsleiterin.

Folgenden Fragen gehen wir in diesem Interview auf den Grund

1. Was sind systemische Organisationsaufstellungen? Was ist das Aufstellungsphänomen?
2. Welche Vorteile haben systemische Aufstellungen gegenüber anderen Business-Diagnose- und -Lösungstools?
3. Historie: Wo kommen systemische Aufstellungen ursprünglich her?
4. Gibt es wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit?
5. Was bzw. welche Themen kann man aufstellen?
6. Welche konkreten Beispiele verdeutlichen, wie systemische Organisationsaufstellungen wirken?
7. Welche Grenzen haben systemische Aufstellungen?
8. Welche Wirkweise liegt systemischen Aufstellungen zugrunde?

Hier kann man die Studien finden

Von | 2017-09-13T20:43:03+00:00 14. September 2017|

Weizengras Anleitung Anbau Inhaltsstoffe Wirkung

Weizengrassaft gehört zu den ältesten Heilmitteln dieser Welt. Schon im Jahr 4000 vor Christus sollen ihn die Mesopotamier verwendet haben. Der babylonische König Nebukadnezar soll Weizengrassaft getrunken haben, um seine physische und mentale Gesundheit zu fördern. Aber auch Kelten, indianische Schamanen, chinesische Heiler sowie die Priesterärzte der Essener sollen in der Vergangenheit die Kraft des grünen Saftes genutzt haben. Sogar die berühmte Hildegard von Bingen soll ihn zu Heilzwecken eingesetzt haben.1 2

Weizengras Inhaltsstoffe

Weizengras enthält …

  • Vitamine A, C, D, E, B1, B2, B6 , B12 und Folsäure
  • 91 Mineralien und Spurenelemente: z. B. Eisen, Calcium, Magnesium, Kupfer, Kalium, Mangan, Natrium, Selen, Zink etc.
  • 80 lebenswichtige Enzyme
  • Carotinoide: Lycopin, Lutein und Zeaxanthin 3
  • Chlorophyll 4
  • Cholin
  • Ballaststoffe
  • Hohe Bioverfügbarkeit aller Vitalstoffe
  • Gluten < 0,01 g/100 g 5

Weizengras im Vergleich …

Pro Kalorie hat Weizengras:

  • 44% mehr Kalzium als Kuhmilch
  • 2 mal soviel Magnesium wie Bananen
  • 2 mal so viel Eisen wie Spinat

Wirkung: Weizengras wird nachgesagt, … 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

  • Den Körper basisch zu machen und für eine ausgewogene Säure-Basen-Balance zu sorgen
  • Die Verdauung zu fördern und den Darm zu reinigen
  • Eine entschlackende, belebende und erfrischende Wirkung zu haben Die Qualität und die Reinheit des Blutes zu verbessern
  • Mehr Sauerstoff ins Blut zu bringen, was die Zellteilung beschleunigen, Stoffwechselprozesse optimieren und die Gehirnleistung verbessern soll (Chlorophyll)
  • Das Immunsystem zu stärken, eine antibakterielle Wirkung zu haben und zudem verjüngend zu wirken (Chlorophyll)
  • Eine gute Energiequelle zu sein (pflanzliches Eiweiß)
  • Chronische Darmerkrankungen zu lindern
  • Stark antioxidativ zu wirken und DNA sowie Zellmembrane vor oxidativen Schäden zu schützen
  • Die Augen vor freien Radikalen (altersabhängige Makuladegeneration AMD) und Katarakten (wie z. B. dem grauen Star) zu schützen (Lutein und Zeaxanthin)
  • Das Risiko für bestimmte Krebs- und Herz-Kreislauf- Erkrankungen zu senken (Carotinoide)
  • Osteoporose und Diabetes mellitus entgegenzuwirken sowie das Immunsystem zu stärken (Lycopin, das eine 100 mal potentere antioxidative Wirkung als Vitamin E und eine 2 mal so hohe antioxidative Wirkung wie Beta-Carotin haben und deshalb einer der stärksten Radikalfänger überhaupt sein soll)

Anleitung: Weizengras selbst anbauen

  1. Vgl. Andrews, Salette Ann: Taking a shot of wheatgrass. 7. August 2013, humanelivingnet.net/2013/08/07/taking-a-shot-of-wheatgrass-juice/
  2. Vgl. Germany goes raw: Dr. Ann Wigmore – Rohkost-Pionierin. https://germanygoesraw.de/rohkost-arzt/dr-ann-wigmore-weizengrassaft-rohkost-pionierin/
  3. Vgl. Andrews, Salette Ann: Taking a shot of wheatgrass. 07.08.2013, humanelivingnet.net/2013/08/07/taking-a-shot-of-wheatgrass-juice/
  4. Vgl. Wigmore, Ann: The Hippocrates Diet. Avery, 1984, Seite 93
  5. Vgl. Sanos GmbH: Broschüre „Sanos Weizengras Flyer“. http://www.mercatus.ch/store/img/cms/weizengras/sanos-weizengras-flyer.pdf (Abgerufen am 13.09.2017) PDF
  6. Vgl. Balance-ph.de: Basische Ernährung: Weizengras. www.balance-ph.de/weizengras.html (Abgergufen am 13.09.2017)
  7. Vgl. Weiss, Thorsten und Bor, Jenny: Superfoods. Schirner Verlag, Darmstadt 2014, 3. Auflage, S. 60f.
  8. Vgl. Simonsohn, Barbara: Moringa – Der essbare Wunderbaum. Kris-Verlag, Neuenbürg 2014, 1. Auflage, S. 63
  9. Vgl. Ben-Arye, E. et al.: Wheat grass juice in the treatment of active distal ulcerative colitis: a randomized double-blind placebo-controlled trial. Scand Journal Gastroenterol. 2002 Apr;37(4):444-9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11989836
  10. Vgl. Haisken, Nina: Weizengras – Wertvoller als das tägliche Brot. Yoga Aktuell, http://www.yoga-aktuell.de/yoga-und-leben/ernahrung/weizengras-wertvoller-als-das-tagliche-brot/
  11. Vgl. Döll, Prof. Dr. Michaela: Das Antioxidantienwunder. Kopp Verlag, Rottenburg 2003, S. 81f.
  12. Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE): Sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Wirkung auf die Gesundheit – Eine Aktualisierung anhand des Ernährungsberichts 2008. http://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/sekundaere-pflanzenstoffe-und-ihre-wirkung/
  13. Vgl. Watzl, Bernhard und Leitzmann, Claus: Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln. Hippokrates Verlag, Stuttgart 2005, 3. Auflage, S. 28.
  14. Vgl. Watzl, Dr. Bernhard und Bub, Dr. Achim: Carotinoide. Basiswissen aktualisiert, Ernährungs-Umschau 48 (2001), Heft 2, S. 71 ., PDF
  15. Vgl. Deutsches Grünes Kreuz für Gesundheit e.V.: Lycopin. http://dgk.de/fr/gesundheit/mikronaehrstoffe/lexikon/vitamine/carotinoide/lycopin.html
  16. Vgl. Watzl, Dr. Bernhard und Bub, Dr. Achim: Carotinoide. Basiswissen aktualisiert, Ernährungs-Umschau 48 (2001), Heft 2, S. 71 ., PDF
Von | 2017-09-13T14:30:53+00:00 13. September 2017|

#009 Megatrend Achtsamkeit – Teil 2

Diese Folge ist der zweite Teil der Reihe „Megatrend Achtsamkeit“. In dieser Folge geht es um Praxis, Praxis, Praxis. Du kannst zwei Achtsamkeitstest machen und bekommst zudem drei Einsteiger-Achtsamkeitsübungen an die Hand.

Zur Orientierung:

5:52 Erster Selbsttest
6:58 Zweiter Selbsttest
11:02 Erste Achtsamkeitsübung
14:56 Zweite Achtsamkeitsübung
18:25 Dritte Achtsamkeitsübung

Erster Achtsamkeitstest

Zweiter Achtsamkeitstest

Der zweite Selbsttest besteht aus 13 Aussagen, mit denen Du überprüfen kannst, wie achtsam Du bist. Vergib bitte für jede Aussage Punkte auf einer Skala von 1 bis 6, wobei 1 „fast immer“ und 6 „fast nie“ bedeutet:

  1. Manchmal ergreifen mich irgendwelche Gefühle und erst später fällt mir das auf.
  2. Mir gehen Dinge zu Bruch oder ich verschütte Sachen, weil ich unaufmerksam bin.
  3. Ich finde es schwer, mich auf eine Sache im gegenwärtigen Moment zu konzentrieren.
  4. Ich neige dazu, schnell von A nach B zu eilen. Dabei registriere ich oft nicht die Dinge, an denen ich vorbeilaufe.
  5. Ich neige dazu, körperliche Beschwerden oder ungemütliche Gefühle so lange zu übergehen, bis sie irgendwann so stark sind, dass ich sie einfach beachten muss.
  6. Ich vergesse manchmal den Namen eines Gesprächspartners schon wenige Minuten nachdem er mir das erste Mal genannt wurde.
  7. Ich habe das Gefühl, auf Autopilot durchs Leben zu laufen.
  8. Ich konzentriere mich so auf mein Ziel, dass ich völlig den Bezug zu dem verliere, was gerade passiert.
  9. Ich führe oft wiederkehrende Aufgaben völlig automatisch durch … und bin mit meinen Gedanken gleichzeitig ganz wo anders.
  10. Ich höre manchmal mit dem einen Ohr einer Person zu, und mache gleichzeitig noch etwas völlig anderes.
  11. Wenn ich eine längere Strecke fahre, dann wunder ich mich manchmal, wie ich dort hingekommen bin.
  12. Ich beschäftige mich in Gedanken häufig mit der Vergangenheit oder der Zukunft.
  13. Meistens esse ich nur beiläufig … und unterhalte mich dabei parallel mit anderen Menschen, lese, chatte, beantworte E-Mails oder ähnliches.

Addiere nun Deine Punkte: Je höher das Ergebnis, desto achtsamer gehst Du bereits durch Dein Leben.

Erste Achtsamkeitsübung: 5-Sinne-Übung

Diese total einfache Übung kann jedermann und jede Frau jederzeit an jedem Ort praktizieren. Du brauchst nur wenige Minuten, um Dich mit dieser Übung voll und ganz ins Hier und Jetzt zu holen. Alles was Du tun musst ist, unterschiedliche Dinge in Deiner Umgebung wahrzunehmen:

Schritt 1:
Als erstes solltest Du Dir 5 Dinge in Deiner Umgebung suchen, die Du mit Deinen Augen sehen kannst. Schau Dich um und wähle etwas aus, was Du normalerweise eher nicht bemerken würdest, also z. B. einen Schatten, eine Spalte oder irgendein spezielles Detail einer Sache.

Schritt 2:
Als zweites sollst Du 4 Dinge achtsam beobachten, die Du nur fühlen kannst – Dinge wie z. B. den Stoff Deiner Hose, das Gefühl oder wie der Wind, der über Dein Gesicht weht.

Schritt 3:
Als drittes bitte ich Dich nun 3 Dinge wahrzunehmen, die Du nur hören kannst. Das kann z. B. das Zwitschern eines Vogels, der Rasenmäher vom Nachbarn, das Brummen des Kühlschranks oder der Verkehrslärm einer nahegelegenen Straße sein.

Schritt 4:
Als viertes bring nun Deine Aufmerksamkeit zu 2 Dingen, die Du gerade riechen kannst, auf die Du aber sonst nicht sonderlich achtest. Das können angenehme, aber auch unangenehme Dinge sein. Wenn Du gerade draußen bist, dann kann das der Duft irgendeiner Pflanze sein oder der Geruch eines nahegelegenen Fast Food Restaurants.

Schritt 5:
Als fünftes und letztes bitte ich Dich, Deine Aufmerksamkeit auf eine Sache zu lenken, die Du in diesem Moment schmecken kannst. Das kann ein Schluck eines Getränks, der Geschmack eines Bonbons oder einfach nur der Geschmack des Windes sein, der sich in Deinem Mund fängt, wenn Du draußen unterwegs bist und Deinen Mund für einen Augenblick öffnest.

Diese vergleichsweise schnelle und einfache Übung bringt Dich ganz schnell in einen achtsamen Zustand. Du kannst sie überall machen, Du brauchst keine Hilfsmittel und sie benötigt lediglich 2 bis 3 Minuten. Wenn Du also mal keine Zeit für eine längere Meditation findest, Du eine kurze Pause in einem Meeting oder die Zeit sinnvoll nutzen willst, während Du auf einen Bus oder den Teekocher wartest, dann ist diese Übung bestens dafür geeignet.

Zweite Achtsamkeitsübung: Essensmeditation

Auch das Essen bietet eine tolle Gelegenheit, um Achtsamkeit zu trainieren:

Beginne damit, dass Du Deine Mahlzeit vor Dir auf den Tisch stellst, Du Dich hinsetzt und zuerst eine Achtsamkeitspause einlegst. Schließe ggf. Deine Augen und nimm als erstes 2 oder 3 tiefe Atemzüge. Spür in Dich hinein und nimm eine energetische Verbindung zu der Mahlzeit vor Dir auf. Bedanke Dich für alle Dinge und Lebewesen, die Dir diese Mahlzeit ermöglicht haben. Bedanke Dich bei der Sonne, dem Regen, der Erde und allen lieben Menschen, deren Hände direkt oder indirekt an der Zubereitung Deiner Mahlzeit beteiligt waren. Spüre diese Dankbarkeit in Dir.

Öffne dann wieder Deine Augen und beginne langsam und achtsam zu essen. Beachte dabei, dass Du jeden Bissen mindestens 25 Mal kaust, bevor Du ihn hinunterschluckst. Konzentriere Dich bitte voll und ganz auf die eine Sache, die Du gerade tust: essen. Beobachte ganz genau, was von Augenblick zu Augenblick in Deinem Mund passiert und registriere alle unterschiedlichen Temperaturen oder Geschmacksnuancen. Wichtig ist: Du redest dabei nicht, Du schaust nicht in Dein Smartphone, Du liest keine Zeitung und Du denkst dabei auch nicht an die kommenden Meetings. Nur essen, sonst nichts.

Wenn Du fertig bist, dann hältst Du noch einmal ganz kurz inne und spürst Deine Sättigung und bedankst Dich für genau diese Sättigung. Gleichzeitig kannst Du auch noch einmal für Dich prüfen, inwiefern Dich diese Speise tatsächlich genährt hat, oder ob es ggf. nur Füllstoffe waren, die keinen großen Nährwert gehabt haben (wie z. B. nach einem Essen in einem Fast-Food-Restaurant).

Dritte Achtsamkeitsübung: 5 Minuten lang ein Blatt beobachten

Nimm bitte ein Blatt von irgendeiner Pflanze, halte es in Deinen Händen und gib diesem Blatt 5 Minuten lang Deine volle Aufmerksamkeit. Beobachte ganz genau die Farben, die Schattierungen, die Formen, die Strukturen der Oberfläche sowie alle Muster und auch eventuelle Anomalien. Wenn sich Dein Geist mit irgendwelchen Gedanken einschaltet, dann registriere diese einfach, lass sie gehen und komm dann wieder mit Deiner Aufmerksamkeit zu dem Blatt zurück.

Von | 2017-09-11T21:05:01+00:00 12. September 2017|

#008 Erfahrungsbericht: Achtsamkeit und Führung von Christian Weiher

In dieser Folge berichtet Christian Weiher von seiner Erfahrung, die er durch die Teilnahme an einem achtsamkeitsbasierten Führungskräfteentwicklungsprogramm gemacht hat.

Aufmerksamkeits-Management zählt zu den kritischen Management-Skills des 21. Jahrhunderts (Jeremy Hunter, Executive Mind Leadership Institute an der Peter F. Drucker Graduate School of Management) Klick um zu Tweeten

Aus dem Inhalt:

  • Change ist zunehmend die Regel. Achtsamkeitsübungen machen uns Menschen fit für diese Rahmenbedingungen.
  • Durch Achtsamkeit lassen sich Konflikte besser lösen. Zudem optimiert Achtsamkeit das Selbstmanagement in Konfliktsituationen: Die Wahrnehmung des eigenen Stresspegels wird verbessert und man bekommt ein besseres Gespür für das Gegenüber, was ungemein bei der Lösung des Konflikts hilft.
  • Das achtsamkeitsbasierte Führungsprogramm bestand aus drei Teilen: Theorie, Rollenspielen und Achtsamkeitspraxis (Atemfokussierung, Gehmeditationen, etc.)
  • Ich habe bisher viele Dinge von der Arbeit mit nach Hause genommen und ich konnte schwer abschalten: Achtsamkeit hilft mir, mit Stress besser umzugehen und effektiver abzuschalten.
  • Achtsamkeit hilft mir, meine Konzentrationsfähigkeit bei der Arbeit besser zu halten.
  • Achtsamkeitsübungen haben mittlerweile einen festen Platz in meinem privaten und beruflichen Alltag. Es müssen ja nicht immer 30-minütige Meditationen sein. Oftmals sind es nur eingestreute 5 Minuten oder wenige achtsame Atemzüge – und das hilft schon enorm.
  • Meine Mitarbeiter sagen mir, ich würde seit dem Programm besser zuhören.
  • Durch die Achtsamkeitsübungen kann ich mich in Konfliktfällen und Stresssituationen besser beobachten. Und allein durch dieses Heraustreten, bei dem ich mich dann z. B. frage, wie es mir geht und wo ich gerade stehe, kann ich solche Situationen besser meistern und sogar vermeiden.
  • Ich falle Menschen nicht mehr so oft ins Wort und ich bin nicht mehr so ungeduldig.
  • Die Qualität meiner Entscheidungen ist gestiegen. Ich achte bei Entscheidungen auf viel mehr Aspekte und ich bin sensibler für Ustimmigkeiten geworden. Registriere ich solche, werden die seltener weggedrückt, sondern offen angesprochen.
  • Achtsamkeit wirkt Betriebsblindheit und unproduktiven Routinen entgegen.
  • Achtsmkeit ermöglicht es mir, häufiger mit einem Anfänger-Geist „von außen“ auf die Dinge zu blicken.
  • Achtsamkeit ist eine zentrale Voraussetzung für eine gut funktionierende Lernkultur. Fehler werden somit wertungsfrei betrachtet, anstatt unter den Teppich gekehrt.
  • Achtsamkeit hilft in Veränderungsprozessen enorm.
  • Achtsamkeit ist mehr als nur eine Mangement-Ressource. Man beginnt sich auch selbst besser zuzuhören.
  • Die Reise „Achtsamkeit“ ist aber auch eine Herausforderung, denn mit dem, was man entdeckt, muss man anschließend auch umgehen.
  • Ich halte Achtsamkeit in einem Unternehmen für sehr wichtig, weil wer Dinge verändern will, der muss zunächst genau erkennen und erspüren, was es in einer speziellen Situation gerade braucht.
  • Jeder Unternehmen, das sich weiterentwickeln will, kann von Achtsamkeit profitieren.
  • Achtsamkeit sollte nicht top-down „verordnet“ werden. Das wird schlecht funktionieren. Achtsamkeit kann nur dann wirklich erfolgreich sein, wenn es „von unten“ gewachsen ist.
  • Achtsamkeit ist kein Wellness- oder Feel-Goog-Trip. Man muss auch bereit sein, sich mit seinen Schattenseiten auseinanderzusetzen – was aber am Ende sehr gewinnbringend ist.

Übung: Bitte vergib für die nachfolgenden Aussagen Punkte (0 = ich stimme nicht zu, 10 = ich stimme sehr zu)
– Achtsamkeit verbessert die Fähigkeit, das Bild vom größeren Ganzen zu sehen (Punkte von Christian Weiher: 10)
– Achtsamkeit verbessert das Führungsvermögen (Punkte von Christian Weiher: 8)
– Achtsamkeit verbessert die zwischenmenschlichen Beziehungen – auch im Job (Punkte von Christian Weiher: 10)
– Achtsamkeit verbessert die Widerstandskraft / Stressresistenz (Punkte von Christian Weiher: 7)
– Achtsamkeit macht die Mitarbeiter zufriedener und das Unternehmen erfolgreicher (Punkte von Christian Weiher: 6)

Achtsamkeit wird branchenübergreifend ein unverzichtbarer Bestandteil erfolgreicher und kreativer Unternehmenskultur werden (Peter Bostelmann, Gründer des SAP-Mindfulness Practice-Programms) Klick um zu Tweeten
Von | 2017-09-07T09:20:50+00:00 7. September 2017|