Über Mike Kaiser

Hi, ich bin Mike Kaiser (aka Dr. Reboot). Hier kannst Du mehr über mich erfahren: http://superchargeyourlife.de/ueber-mich

#017 Rosinen-Meditation

In dieser Folge bekommst Du von mir die Anleitung zur Rosinen-Meditation – eine tolle und sehr wirkungsvolle Achtsamkeitsübung für Einsteiger.

Vorbereitung

Für diese Achtsamkeitsübung brauchst Du 3 Rosinen, etwas zum Schreiben und ca. 30 bis 45 Minuten Zeit. Wenn Du zufällig allergisch gegen Rosinen sein solltest oder Du sie einfach nicht ausstehen kannst, dann weiche bitte auf etwas Ähnliches aus, also zum Beispiel Cranberries oder ein anderes Trockenobst.

Wasch Dir noch einmal kurz die Hände und such Dir dann bitte ein ruhiges Plätzchen. Stell sicher, dass Du nicht gestört oder abgelenkt werden kannst. Nimm entweder auf einem Sitzkissen oder einem Stuhl platz, ganz wie es für Dich passt. Leg Dir auf alle Fälle die 3 Rosinen und Deine Schreibsachen so zurecht, damit Du in der Übung jederzeit ganz leicht auf sie zugreifen kannst.

Schließe nun Deine Augen, atme 3 bis 4 mal tief durch und erlaube Dir, Dich zu entspannen und ganz im Hier und Jetzt anzukommen.

1. Rosine

Öffne kurz die Augen, nimm die erste Rosine in die Hand und schließe Deine Augen wieder. Beginne nun, die Rosine mit Deiner ganzen Aufmerksamkeit langsam zwischen Deinen Fingern hin und her wandern zu lassen und ertaste sie dabei so neugierig wie ein Kind.

Wie fühlt sich die Oberfläche an? Ist sie rau oder glatt … oder eventuell etwas klebrig? Ist die Konsistenz weich oder eher fest?

Führe die Rosine dann zu Deiner Nase und rieche an ihr. Wie riecht sie? Kannst Du unterschiedliche Nuancen wahrnehmen? An was erinnert Dich der Geruch? Erinnert er Dich vielleicht an Holz, Erde, Sonne, Leder oder Karamell? Hast Du zu diesen Gerüchen möglicherweise auch Assoziationen – Erinnerungen an Weihnachten, an Deine Oma, an die Küche in Deinem Elternhaus oder vielleicht an Christstollen? Was lösen diese Erinnerungen in Dir aus? Wehmut oder Freude? Überkommt Dich eventuell sogar ein Lächeln? Bemerke all diese Dinge einfach nur. Achte darauf, was in Dir geschieht und wie Du darauf reagierst.

Dann öffne bitte wieder Deine Augen und schau Dir die Rosine nun ganz genau an. Und zwar so, als ob Du vorher noch nie eine Rosine gesehen hättest: Wie ist ihre Oberfläche beschaffen? Welche Struktur hat sie? Wie bricht sich das Licht auf der Oberfläche? Wie ist die Farbigkeit? Gibt es eventuell feine Farbunterschiede oder Schattierungen? Halte die Rosine ggf. auch einmal gegen das Licht: Was kannst Du jetzt sehen? Erinnert Dich das unter Umständen an irgendetwas?

Führe die Rosine nun zu einem Deiner Ohren. Bewege und knautsche die Rosine ein wenig zwischen Deinen Fingern: Was kannst Du dabei hören?

Führe die Rosine jetzt zu Deinem Mund und beginne, sie mit Deinen Lippen zu ertasten. Wenn Du magst, schließe dabei auch wieder Deine Augen. Was fühlst Du? Kannst Du die Struktur der Rosine wahrnehmen? Was passiert dabei in Deinem Mund? Entsteht vielleicht mehr Speichel? Geschieht eventuell auch etwas in Deinem Kopf? Hast Du ggf. Assoziationen, z. B. von einem bestimmten Gericht, Kuchen oder Gebäck? Beobachte einfach nur, was geschieht.

Öffne nun den Mund und leg die Rosine bewusst auf die Zunge. Schließe danach den Mund und beginne damit, die Rosine mit der Zunge zu erforschen. BItte noch nicht draufbeißen, erst einmal nur mit der Zunge wahrnehmen. Wie schmeckt sie? Schmeckt sie wie erwartet oder anders … vielleicht schmeckst Du sogar gar nichts? Erscheint sie Dir groß oder klein … hart oder weich … kalt oder warm? Verändert sich die Wahrnehmung eventuell mit der Zeit? Erhöht sich der Speichelfluss?

Beiß nun bewusst ein- oder zweimal auf die Rosine. Wie verändert sich jetzt der Geschmack in Deinem Mund? Verändert sich der Speichelfluss? Bemerke ggf., ob sich in Dir der Impuls regt, weiterkauen zu wollen und die Rosine endlich zu essen. Wenn ja, dann nimm diesen Impuls wahr, ohne jedoch auf ihn zu reagieren. Koste einfach nur weiterhin den Geschmack der Rosine.

Jetzt kannst Du die Rosine zerkauen, aber mach dabei ganz langsam. Beobachte ganz aufmerksam, wann die Rosine aufhört eine Rosine zu sein! Wenn Du die Rosine schlucken möchtest, achte bitte darauf, wie Deine Zunge den Schluckvorgang vorbereitet, indem sie alle Einzelteile zusammensammelt.

Wenn Du die Rosine runterschluckst, dann beobachte bitte ganz genau, bis zu welcher Stelle Du die Rosine nach dem Schlucken noch spüren kannst: Wo hört für Dich die Wahrnehmung von der Rosine auf?

Nimm nach dem Schluckvorgang wahr, wie die Zunge den Mund reinigt – ein Vorgang, den wir selten bewusst erleben. Nimm beispielsweise wahr, wie die Zunge von Speichel überflutet wird und sie sich auf diese Weise selbst reinigt. Beobachte, wie sich jetzt der Geschmack in Deinem Mund verändert.

Öffnen nun für einen Moment die Augen, aber bleib in diesem meditativen Zustand. Nimm Deine Schreibsachen zur Hand. Gib Dir etwas Zeit und Muse, über Deine Wahrnehmungen nachzudenken und sie zu reflektieren … Deine Beobachtungen, inneren Bilder und Gefühle bei den einzelnen Schritten zu sortieren und sie anschließend aufzuschreiben.

Stell Dir dabei folgende Fragen: Hast Du auf diese Weise schon einmal eine Rosine erforscht und gegessen? Was konntest Du wahrnehmen und wie hast Du das empfunden? Was hat Dich ggf. überrascht? Welche Gedanken oder Erinnerungen kamen auf? Welche Gefühle waren damit verbunden? Gab es Momente der Ungeduld, der Langeweile, des Widerstands oder vielleicht auch der Gier? Natürlich solltest Du auch alle die Erkenntnisse aufschreiben, nach denen ich jetzt nicht explizit gefragt habe.

2. Rosine

Nun lade ich Dich ein, Dich der zweiten Rosine zu widmen. Wähle eine der zwei noch vorhandenen Rosinen aus und iss diese so, wie Du bisher Rosinen gegessen hast. Gib Dir danach wieder etwas Zeit zum Reflektieren und schreib Deine Erkenntnisse anschließend wieder auf: Wie hast Du diese Rosine erlebt? Konntest Du sie so essen wie gewöhnlich, oder gab es einen Unterschied zu den üblichen Erfahrungen? Was war anders als sonst?

3. Rosine

Wende Dich jetzt bitte der dritten Rosine zu. Iss diese Rosine nun in Deinem eigenen Tempo in Achtsamkeit. Wähle selbst, welche Sinne Du nutzen willst. Halte anschließend Deine Erfahrungen wieder schriftlich fest. Stell Dir zudem die Frage, welche Auswirkungen diese Erfahrung für Dein Privatleben und Deinen Geschäftsalltag haben könnte: Welche Vorteile hätte es, wenn Du all Deine Aktivitäten mit mehr Achtsamkeit ausführen würdest?

Von | 2017-10-08T18:44:21+00:00 10. Oktober 2017|

#016 Interview mit Johann Hammerschmid

In dieser Folge führe ich ein Interview mit Johann Hammerschmid aus Österreich. Johann ist mehrfacher Entrepreneur und wir unterhalten uns darüber, wie er sein Unternehmen zu einer lebendigen, agilen und selbstorganisierenden Organisation gemacht hat.

Hier geht’s zur Webseite der Firma Nordfels (ehem. Hammerschmid Maschinenbau): Link.

Hier geht’s zur Webseite der Firma JOHAMMER e-mobility: Link.

Wenn Du mehr über das Thema „Lebendige, evolutionäre Organisationen“ wissen willst, dann sieh Dir dieses Interview von mir an:
1. Teil – Overview, 2. Teil – 1. Säule „Mindset“, 3. Teil – 2. Säule „Sinn“, 4. Teil – 3. Säule „Ganzheit“, 5. Teil – 4. Säule „Selbstführung“, 6. Teil – Schlusswort.

Von | 2017-10-04T18:40:37+00:00 5. Oktober 2017|

#015 Selbstführung: Werte

In dieser Folge geht’s um Deine Selbstführung, Deine persönlichen Werte und wie Du letztere herausfinden kannst. Ich erkläre Dir, was Werte sind und welche Aufgabe sie erfüllen. Zudem gebe ich Dir drei Übungen an die Hand, mit denen Du Deine unbewussten Werte an die Oberfläche holen kannst.

Übung 1: Einfache Reflexion der Werte

Der Vorstoß zu den verborgenen, unbewussten Werten gelingt sehr gut über die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Womit verbringe ich beruflich und privat die meiste Zeit?
  2. Wofür gebe ich Geld aus?
  3. Wofür investiere ich meine Energie?

Je genauer Du Dir diese Fragen beantwortest, desto mehr weißt Du über Deine realen Präferenzen und somit über die unbewussten, handlungsleitenden Werte. Stell Dir anschließend ggf. noch für jeden Kontext (beruflich, privat) eine Wertehierarchie (-heterarchie) auf und beantworte Dir ferner die folgenden Fragen: Wie lauten die entsprechenden Erfüllungskriterien für meine Werte? Woran genau merke ich, dass diese Werte erfüllt sind?

Übung 2: Die eigene Grabrede schreiben

Diese Übung solltest Du zu einem Zeitpunkt machen, wo Du ausreichend Zeit hast und nicht unter Zeitdruck stehst. Such Dir am besten auch ein ruhiges Plätzchen. Mache ggf. eine kleine Meditation, entspanne Dich, öffne Deinen Geist und schließe nun Deine Augen.

Stell Dir nun vor Deinem inneren Auge folgende Situation vor und begib Dich mit all Deinen Sinnen voll und ganz hinein: Du fährst mit Deinem Auto zu einer Beerdigung eines geliebten Menschen. Du steigst aus und gehst über den Friedhof zur Friedhofskapelle. Du öffnest die Tür und Du betrittst die Kapelle. Leise Trauermusik empfängt Dich. Du bemerkst den Blumenschmuck und die vielen Trauergäste, die sich bereits eingefunden haben. Ihre Köpfe sind gesenkt und Du spürst die tiefe Betroffenheit der Anwesenden, ihren Schmerz und ihre Traurigkeit.

Du gehst nach vorne zu dem geöffneten Sarg, blickst hinein und siehst ganz überrascht Dich selbst. Plötzlich wird Dir klar, dass dies Deine eigene Beerdigung ist. All diese Menschen sind gekommen, um sich am Ende Deines langen Lebens von Dir zu verabschieden und Dir die letzte Ehre zu erweisen.

Du suchst Dir einen Platz und Du wartest auf den Beginn der Trauerfeier. Du wirfst einen Blick in das Programmheft und siehst, dass gleich drei Redner das Wort ergreifen werden. Es ist jemand aus Deiner Familie, eine Person aus Deinem beruflichen Umfeld sowie ein guter Freund bzw. eine gute Freundin.

Nun lass diese drei Menschen aus ihrer Perspektive der Reihe nach ihre „Grabrede“ über Dich halten. Woran bzw. an welchen Menschen sollen sie sich erinnern? An welches Verhalten und an welche Beiträge oder Leistungen sollen Sie sich erinnern? Schau Dir dabei auch alle Anwesenden ganz genau an und überlege Dir, was Du rückblickend zu ihrem Leben beigetragen haben willst.

Ein Tipp: Nimm Dir hierfür ausreichend Zeit. Schreib alle Aussagen auf. Denk dabei nicht lange nach, sondern notiere alles, was Dir ganz spontan in den Sinn kommt. Bewerte auch nicht, was Dir einfällt, sondern schreib es einfach auf. Wenn Du damit fertig bist, dann frag Dich in einem zweiten Arbeitsschritt, welche Werte diese Aussagen repräsentieren. Wenn also beispielsweise ein Redner sagt, dass Du Dich immer und zu jeder Zeit um Deine Familienmitglieder und Deine Freunde gekümmert hast, dann steht dahinter z. B. der Wert „Fürsorge“.

Frag Dich dann in einem dritten Schritt, ob sich dieses Zielbild mit dem Ist-Zustand deckt, oder ob sie eher weiter auseinanderliegen? Wenn Soll und Ist relativ identisch sind, dann kannst Du Dir jetzt gratulieren: Du lebst bereits Deine wichtigsten Werte. Wenn sie deutlich voneinander abweichen sollten, dann wäre es nun an der Zeit sich zu überlegen, durch welche Maßnahmen Du Dich auf den gewünschten Zielzustand hinbewegen könntest. Wenn Du dabei Hilfe brauchst, so kannst Du mich gerne ansprechen.

Übung 3: Das Inselspiel

Für das Inselspiel solltest Du Dir ca. 1,5 bis 2 Stunden Zeit nehmen.

Vorbereitung: Ich empfehle Dir, das Übungsblatt auszudrucken und es handschriftlich zu bearbeiten. Alternativ kannst du natürlich auch ein leeres Blatt verwenden. Hier kannst Du Dir das Übungsblatt herunterladen.

WICHITIG: Mach die Übungen gleich und lies diese Anleitung nur gemäß Deines Arbeitsfortschritts durch. Alles baut aufeinander auf. Nur so kann die Übung ihr volles Potenzial entfalten.

Schritt 1
Stell Dir vor, Du kannst Dein Leben komplett neu beginnen und Du bekommst dafür auch noch eine Insel geschenkt. Zudem kannst Du 18 Dinge Deiner Wahl mitnehmen. In Deiner Wahl bist Du vollkommen frei. Alle greifbaren Dinge/Gegenstände/Personen/Wesen – auch solche aus Deiner Phantasie – kannst Du mitnehmen. Rein theoretisch könntest Du also auch eine Stadt wie New York oder die Pyramiden von Gizeh mitnehmen. Achte darauf, dass es Dinge sind, die emotional eine große Wucht für Dich haben, also ein gutes und für Dich wichtiges Gefühl in Dir auslösen.

Schritt 2
Wenn Du fertig bist, streiche bitte die 2 unwichtigsten Dinge weg.

Schritt 3
Frag Dich nun, welcher Wert hinter jedem Ding steckt. Die Stadt New York könnte z. B. für „Aufregung“ stehen, ein Musikinstrument für „Kreativität“ oder „Selbstausdruck“. Schreibe den jeweiligen Wert in die zweite Spalte von links. Wenn ein Wert mehrfach auftauchen sollte, dann ist das kein Problem. Überleg auch nicht lange herum. Schreib spontan auf, was Dir als erstes in den Sinn kommt.

Schritt 4 und 5
Jetzt willst Du herausfinden, welche Werte Dir besonders wichtig sind.

Fasse nun zwei aufeinanderfolgende Werte zu einem übergeordneten Wert zusammen. Trag das Ergebnis in die nächste freie Spalte ein. Mögliche Fragen, die Dir dabei helfen können, sind: Was bringen Dir X und Y? Wofür steht die Verbindung von X und Y? Wofür sind X und Y nur das Gefäß? So machst Du jetzt aus 16 Werten 8. Dann wiederholst Du dies mit den 8 Werten, so dass Du letztlich 4 Werte bekommst.

Schritt 6
Ordne die letzten 4 Werte nun hierarchisch an. Frag Dich jetzt ferner: Welcher Wert ist mir am wichtigsten im Leben? Wenn ich für den Rest meines Lebens auf alle anderen Werte verzichten müsste, welchen einen Wert würde ich mir aussuchen? Mach das mit allen Werten und du hast am Ende eine klare Wertehierarchie.

Schritt 7 (optional)
Formuliere aus den Werten einen für Dich stimmigen, prägnanten Satz.

Hier geht’s zu meinem Buch „Die Aktivierung des Weltinnenraums“ – mit weiteren Infos zu den Themen „Werte“ und „Mindset“: Link. Hier findest Du eine Leseprobe: Link.

Von | 2017-10-02T18:41:50+00:00 3. Oktober 2017|

#014 Interview mit Prof. Ulrich Weinberg

In dieser Folge führe ich ein Interview mit Prof. Ulrich Weinberg – Leiter der School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut. Thematisch geht’s um Design Thinking, Network Thinking, Lernen, New Work, Kollaboration sowie um angemessene Unternehmensstrukturen für das digitale Zeitalter.

Hier geht’s zur School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut.

Wenn Du mehr über das Thema „Lebendige, evolutionäre Organisationen“ wissen willst, dann sieh Dir dieses Interview von mir an:
1. Teil – Overview
2. Teil – 1. Säule „Mindset“
3. Teil – 2. Säule „Sinn“
4. Teil – 3. Säule „Ganzheit“
5. Teil – 4. Säule „Selbstführung“
6. Teil – Schlusswort

Hier geht’s zu dem Buch „Network Thinking“ von Prof. Ulrich Weinberg.
Hier geht’s zu meinem Buch „Die Aktivierung des Weltinnenraums“.

Von | 2017-09-27T20:42:57+00:00 28. September 2017|

#013 Erfolgsfaktor Emotionale Intelligenz

In dieser Folge geht’s um den Erfolgsfaktor Emotionale Intelligenz bzw. Emotionale Kompetenz. Ich spreche darüber, wie Erfolg von Emotionaler Intelligenz abhängig ist, was die grundlegenden fünf Erfolgsfaktoren dieses EQ sind und wie Du Deine Emotionale Kompetenz fördern kannst.

Hier geht’s zu meinem Buch „Die Aktivierung des Weltinnenraums“: Link. Hier findest Du eine Leseprobe: Link.

Hier findest Du das Buch „Emotionale Intelligenz“ von Daniel Goleman: Link.

Wenn Du mehr über das Thema „Achtsamkeit“ erfahren möchtest, dann hör Dir ggf. auch die Folgen #007, #008 und #009 dieses Podcasts an.

Wenn Du mehr über das Thema „Lebendige, evolutionäre Organisationen“ wissen willst, dann sieh Dir ggf. dieses Interview von mir an:
1. Teil – Overview, 2. Teil – 1. Säule „Mindset“, 3. Teil – 2. Säule „Sinn“, 4. Teil – 3. Säule „Ganzheit“, 5. Teil – 4. Säule „Selbstführung“, 6. Teil – Schlusswort.

Hier findest Du Infos über die Meditationsmethode „Vipassana“: Link.

Von | 2017-09-25T22:42:46+00:00 26. September 2017|

#012 Holacracy Interview mit Dennis Wittrock

In dieser Folge führe ich ein Interview mit Dennis Wittrock zum Thema Holacracy – eine neue und innovative Form, wie man Unternehmen organisieren kann.

Diesen Fragen gehen wir auf den Grund:

  1. Was ist Holacracy? Was unterscheidet Holacracy von anderen Möglichkeiten, eine Organisation zu führen?
  2. Ist Holacracy die Antwort auf die Digitalisierung und die Herausforderung „Industrie 4.0“?
  3. Wer entscheidet und kontrolliert in einer holokratischen Struktur?
  4. Woher kommt Holocracy?
  5. Ist die Holokratie das Aus für den Manager?
  6. Ist Holocracy hierarchisch, oder nicht?
  7. Wo liegen die Vorteile von Holocracy?
  8. Wie wird bei Holacracy kommuniziert?
  9. Wie wird bei Holacracy entschieden?
  10. Weshalb kann Holacracy „scheitern“?
  11. Welche deutschen Unternehmen setzen Holacracy erfolgreich ein?
  12. Wo liegen die Schnittmengen von Holacracy, New Work und den integralen Ansätzen von Ken Wilber?
Von | 2017-09-20T17:54:06+00:00 21. September 2017|

#011 Bedienungsanleitung für’s Gehirn (Teil 1: Das Mindset)

Diese Folge ist der erste Teil der Reihe „Bedienungsanleitung für’s Gehirn“ und es geht konkret um das Thema „Mindset“ … vor allem um die Fragen: Was ist ein Mindset? Und: Wie funktioniert das Mindset?

Auf den Menschen strömt ständig eine überwältigende Anzahl an Reizen aus seinem Umfeld ein. Diese werden über die bekannten fünf Sinne aufgenommen: Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken. Aus dem übergroßen Angebot an Reizen sucht sich der Mensch nach bestimmten Kriterien diejenigen heraus, die er als wichtig erachtet. Die Reize passieren also einen Wahrnehmungsfilter.

Wie stark dieser Wahrnehmungsfilter wirkt, wird deutlich, wenn man sich das Verhältnis der von den Sinnesorganen aufgenommenen Informationen zu der Menge der Informationen vergegenwärtigt, die im Bewusstsein tatsächlich ankommt:

Das Auge sendet pro Sekunde mindestens 10 Millionen Bits ans Gehirn, die Haut 1 Million, das Ohr 100.000, der Geruchssinn weitere 100.000 und der Geschmackssinn ungefähr 1.000 Bits. Alles in allem sind das mehr als 11 Millionen Bits/Sekunde. Doch der Mensch erlebt viel weniger – sein Bewusstsein setzt sehr viel weniger Bits um. Aus den Messungen ergibt sich, dass der bewusste Teil des Arbeitsspeichers um die 40 Bits/Sekunde erlebt.

Dies zeigt, dass die Bandbreite des Bewusstseins viel geringer ist als die Gesamtheit aller Sinneswahrnehmungen: Der Mensch erlebt viel mehr, als er bewusst erfasst. Gerade mal 0,0004% der Informationen schaffen es in das menschliche Bewusstsein. Ein verschwindend geringer Teil. Der Unterschied ist also riesig.

Wir wissen nun, dass die menschliche Wahrnehmung sehr eingeschränkt ist und dass externe Reize einen Wahrnehmungsfilter passieren. Aber wovon hängt die Auswahl derjenigen Reize ab, die es ins Bewusstsein schaffen?

Die Antwort lautet: Sie hängt vom Mindset des Menschen ab – von seinen Überzeugungen, seinen Glaubenssätzen, seinen Werten und seinen Entscheidungen, die er in seiner Vergangenheit bewusst oder unbewusst getroffen hat. Sie sind es, die wie ein Filter wirken und darüber entscheiden, welche Informationen der Mensch in sein Bewusstsein hineinlässt. Bei diesem Filtervorgang werden Informationen

  1. generalisiert
  2. getilgt
  3. verzerrt

Hier geht’s zum Achtsamkeitstest

Du willst noch tiefer einsteigen?

Hier kannst Du einen Blick in mein Buch „Die Aktivierung des Weltinnenraums“ werfen: Link zur Leseprobe.
Hier kannst Du mein Buch kaufen: Link zum Buch.

Hier kannst Du Dir den Podcast anhören

Von | 2017-09-14T19:18:16+00:00 19. September 2017|

Systemische Organisationsaufstellungen: Interview Silke Borgmann

In dieser Folge geht es um das Thema „systemische Organisationsaufstellungen“ und mein Interview-Gast ist Silke Borgmann. Silke Borgmann ist Trainerin, Business-Coach und Aufstellungsleiterin.

Folgenden Fragen gehen wir in diesem Interview auf den Grund

1. Was sind systemische Organisationsaufstellungen? Was ist das Aufstellungsphänomen?
2. Welche Vorteile haben systemische Aufstellungen gegenüber anderen Business-Diagnose- und -Lösungstools?
3. Historie: Wo kommen systemische Aufstellungen ursprünglich her?
4. Gibt es wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit?
5. Was bzw. welche Themen kann man aufstellen?
6. Welche konkreten Beispiele verdeutlichen, wie systemische Organisationsaufstellungen wirken?
7. Welche Grenzen haben systemische Aufstellungen?
8. Welche Wirkweise liegt systemischen Aufstellungen zugrunde?

Hier kann man die Studien finden

Von | 2017-09-13T20:43:03+00:00 14. September 2017|

Weizengras Anleitung Anbau Inhaltsstoffe Wirkung

Weizengrassaft gehört zu den ältesten Heilmitteln dieser Welt. Schon im Jahr 4000 vor Christus sollen ihn die Mesopotamier verwendet haben. Der babylonische König Nebukadnezar soll Weizengrassaft getrunken haben, um seine physische und mentale Gesundheit zu fördern. Aber auch Kelten, indianische Schamanen, chinesische Heiler sowie die Priesterärzte der Essener sollen in der Vergangenheit die Kraft des grünen Saftes genutzt haben. Sogar die berühmte Hildegard von Bingen soll ihn zu Heilzwecken eingesetzt haben.1 2

Weizengras Inhaltsstoffe

Weizengras enthält …

  • Vitamine A, C, D, E, B1, B2, B6 , B12 und Folsäure
  • 91 Mineralien und Spurenelemente: z. B. Eisen, Calcium, Magnesium, Kupfer, Kalium, Mangan, Natrium, Selen, Zink etc.
  • 80 lebenswichtige Enzyme
  • Carotinoide: Lycopin, Lutein und Zeaxanthin 3
  • Chlorophyll 4
  • Cholin
  • Ballaststoffe
  • Hohe Bioverfügbarkeit aller Vitalstoffe
  • Gluten < 0,01 g/100 g 5

Weizengras im Vergleich …

Pro Kalorie hat Weizengras:

  • 44% mehr Kalzium als Kuhmilch
  • 2 mal soviel Magnesium wie Bananen
  • 2 mal so viel Eisen wie Spinat

Wirkung: Weizengras wird nachgesagt, … 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

  • Den Körper basisch zu machen und für eine ausgewogene Säure-Basen-Balance zu sorgen
  • Die Verdauung zu fördern und den Darm zu reinigen
  • Eine entschlackende, belebende und erfrischende Wirkung zu haben Die Qualität und die Reinheit des Blutes zu verbessern
  • Mehr Sauerstoff ins Blut zu bringen, was die Zellteilung beschleunigen, Stoffwechselprozesse optimieren und die Gehirnleistung verbessern soll (Chlorophyll)
  • Das Immunsystem zu stärken, eine antibakterielle Wirkung zu haben und zudem verjüngend zu wirken (Chlorophyll)
  • Eine gute Energiequelle zu sein (pflanzliches Eiweiß)
  • Chronische Darmerkrankungen zu lindern
  • Stark antioxidativ zu wirken und DNA sowie Zellmembrane vor oxidativen Schäden zu schützen
  • Die Augen vor freien Radikalen (altersabhängige Makuladegeneration AMD) und Katarakten (wie z. B. dem grauen Star) zu schützen (Lutein und Zeaxanthin)
  • Das Risiko für bestimmte Krebs- und Herz-Kreislauf- Erkrankungen zu senken (Carotinoide)
  • Osteoporose und Diabetes mellitus entgegenzuwirken sowie das Immunsystem zu stärken (Lycopin, das eine 100 mal potentere antioxidative Wirkung als Vitamin E und eine 2 mal so hohe antioxidative Wirkung wie Beta-Carotin haben und deshalb einer der stärksten Radikalfänger überhaupt sein soll)

Anleitung: Weizengras selbst anbauen

  1. Vgl. Andrews, Salette Ann: Taking a shot of wheatgrass. 7. August 2013, humanelivingnet.net/2013/08/07/taking-a-shot-of-wheatgrass-juice/
  2. Vgl. Germany goes raw: Dr. Ann Wigmore – Rohkost-Pionierin. https://germanygoesraw.de/rohkost-arzt/dr-ann-wigmore-weizengrassaft-rohkost-pionierin/
  3. Vgl. Andrews, Salette Ann: Taking a shot of wheatgrass. 07.08.2013, humanelivingnet.net/2013/08/07/taking-a-shot-of-wheatgrass-juice/
  4. Vgl. Wigmore, Ann: The Hippocrates Diet. Avery, 1984, Seite 93
  5. Vgl. Sanos GmbH: Broschüre „Sanos Weizengras Flyer“. https://www.mercatus.ch/store/img/cms/weizengras/sanos-weizengras-flyer.pdf (Abgerufen am 13.09.2017) PDF
  6. Vgl. Balance-ph.de: Basische Ernährung: Weizengras. www.balance-ph.de/weizengras.html (Abgergufen am 13.09.2017)
  7. Vgl. Weiss, Thorsten und Bor, Jenny: Superfoods. Schirner Verlag, Darmstadt 2014, 3. Auflage, S. 60f.
  8. Vgl. Simonsohn, Barbara: Moringa – Der essbare Wunderbaum. Kris-Verlag, Neuenbürg 2014, 1. Auflage, S. 63
  9. Vgl. Ben-Arye, E. et al.: Wheat grass juice in the treatment of active distal ulcerative colitis: a randomized double-blind placebo-controlled trial. Scand Journal Gastroenterol. 2002 Apr;37(4):444-9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11989836
  10. Vgl. Haisken, Nina: Weizengras – Wertvoller als das tägliche Brot. Yoga Aktuell, https://www.yoga-aktuell.de/yoga-und-leben/ernahrung/weizengras-wertvoller-als-das-tagliche-brot/
  11. Vgl. Döll, Prof. Dr. Michaela: Das Antioxidantienwunder. Kopp Verlag, Rottenburg 2003, S. 81f.
  12. Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE): Sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Wirkung auf die Gesundheit – Eine Aktualisierung anhand des Ernährungsberichts 2008. https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/sekundaere-pflanzenstoffe-und-ihre-wirkung/
  13. Vgl. Watzl, Bernhard und Leitzmann, Claus: Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln. Hippokrates Verlag, Stuttgart 2005, 3. Auflage, S. 28.
  14. Vgl. Watzl, Dr. Bernhard und Bub, Dr. Achim: Carotinoide. Basiswissen aktualisiert, Ernährungs-Umschau 48 (2001), Heft 2, S. 71 ., PDF
  15. Vgl. Deutsches Grünes Kreuz für Gesundheit e.V.: Lycopin. https://dgk.de/fr/gesundheit/mikronaehrstoffe/lexikon/vitamine/carotinoide/lycopin.html
  16. Vgl. Watzl, Dr. Bernhard und Bub, Dr. Achim: Carotinoide. Basiswissen aktualisiert, Ernährungs-Umschau 48 (2001), Heft 2, S. 71 ., PDF
Von | 2017-09-13T14:30:53+00:00 13. September 2017|