Über Mike Kaiser

Hi, ich bin Mike Kaiser (aka Dr. Reboot). Hier kannst Du mehr über mich erfahren: http://superchargeyourlife.de/ueber-mich

Podcast „INNERER REICHTUM“ on air

YESSSS! Mein Podcast „Innerer Reichtum“ ist on air! Ab sofort ist die Folge #000 auf iTunes, Podcast.de und Stitcher.com verfügbar. In dieser Folge erzähle ich Dir ein klein wenig über mich als Gastgeber und das, was Dich künftig hier auf diesem Kanal erwartet:

In diesem Podcast geht es darum, wie wir zum Menschenmöglichen gelangen können – als Individuen, als Organisationen und als Gesellschaft. Und zwar deshalb, weil mich genau diese Frage jeden Tag aus dem Bett treibt. Ich will mit diesem Podcast inspirieren, damit wir ins Tun kommen, wir uns gemeinsam weiterentwickeln und dabei voneinander lernen. Wer, wenn nicht wir – wann, wenn nicht jetzt.

Thematisch wird es um viele unterschiedliche Dinge gehen wie z. B. Achtsamkeit, Sinn, Ganzheit, Resilienz, Gesundheit sowie um alles, was unserer Potenzialentfaltung dienlich ist.

Der Podcast heißt „Innerer Reichtum“, weil ich bei den Recherchen für mein Buch „Die Aktivierung des Weltinnenraums“ (Hier geht’s zur Leseprobe, hier kannst Du das Buch kaufen) auf ein unendlich wichtiges Experiment des iranisch-amerikanischen Physiker Shahriar Afshar gestoßen bin. Afshar hatte 2004 in einem ausgeklügelten, quantenphysikalischen Experiment gezeigt, dass von den beiden Aspekten, die Teilchen besitzen – nämlich wellenartig und teilchenartig –, der Wellenaspekt selbst dann vorhanden ist, wenn der Teilchenaspekt beobachtet wird. Wurde jedoch der Wellenaspekt beobachtet, war der Teilchenaspekt nicht vorhanden.

Damit stellte sich heraus, dass Quanten – die Teilchen, die die grundlegendsten Bausteine der materiellen Welt darstellen – mehr Wellen als Teilchen gleichen. Die Welt besteht also nicht primär aus Materie, sondern aus einem bewussten Feld elektromagnetischer Schwingungen. Mit anderen Worten: Der Geist oder das Bewusstsein ist das Primäre und die Materie das Sekundäre. Und das bedeutet: Das Innere erschafft das Äußere – nicht umgekehrt. Wer etwas im Außen wirkungsvoll verändern will, muss im Inneren anfangen.

Das ist der eine Grund, warum der Podcast „Innerer Reichtum“ heißt. Ein weiterer Grund ist, dass die Glücksforschung Folgendes herausgefunden hat: Glück ist nur zu 10 Prozent von äußeren Aspekten wie z. B. materiellem Besitz abhängig, aber zu 90 Prozent von inneren Faktoren.1

Zudem bekommst Du das Best Of der kommenden 6 Interviews mit Calvin Hollywood, Oliver Wnuk, Dirk Kreuter, Peter Spiegel, Laura Malina Seiler und Christoph Harrach zu hören – die ich ab morgen veröffentlichen werde (jeden Tag ein Interview, also unbedingt abonieren!). Nach der Launch-Woche wird jeweils Dienstags und Donnerstags eine neue Folge erscheinen.

Hier findest Du den Podcast bei iTunes. Hier findest Du ihn bei Podcast.de. Hier findest Du den Podcast bei Stitcher.com.

  1. Vgl. Lyubomirsky, Sonja: What determines happiness. YouTube-Video, Webseite
Von | 2017-08-31T12:53:04+00:00 26. August 2017|

7 wenig bekannte Fakten die einen Smoothie zum Fatburner machen

Manche Smoothies machen dick, andere helfen sogar beim Abnehmen. Wie Du hier die Spreu vom Weizen trennen kannst, das erkläre ich Dir in diesem Artikel.

Grundsätzlich gibt es 7 Faktoren, die einen Smoothie zum regelrechten Fatburner machen. Als Fausformel gilt: Je mehr ein Smoothie von diesen Faktoren erfüllt, desto besser hilft er Dir beim Abnehmen.

 

1. Niedriger GI / GLYX

GI und GLYX sind Abkürzungen für glykämischer Index“. Der glykämische Index ist ein Maß zur Bestimmung der Wirkung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel. Je höher der Wert ist, desto höher steigt der Blutzuckerspiegel an. Je höher der Blutzuckerspiegel, desto mehr Insulin wird ausgeschüttet. Je mehr Insulin, desto mehr Hunger bekommt man und desto geringer ist die Fettverbrennung. Umgekehrt sorgen niedrig-glykämische Lebensmittel für eine geringere Insulinausschüttung, was die Fettverbrennung unterstützt und Heißhunger unterbindet.

Je nach Wirkung hat man alle Lebensmittel mit einer Zahl zwischen 1 und 100 indexiert. Grob kann man folgendes sagen: Mit einem GI bis 55 hält das Lebensmittel schlank. Dazu zählen unter anderem grüne Blätter, Gemüse, saures Obst wie z. B. Beeren, Grapefruits, Zitronen, Limetten, Äpfel sowie roher Kakao. Bei einem GLYX zwischen 55 und 75 muss man schon aufpassen und sollte nicht ganz so viel davon verzehren. Das gilt beispielsweise für Bananen, exotische Früchte, Nudeln, Reis oder Pellkartoffeln. Lebensmittel mit einem Wert von über 75 sind Dickmacher: Weizenbrot, Cornflakes, Kekse, Süßes, Kuchen, Junkfood, Softdrinks, Bier sowie die meisten Smoothies aus dem Supermarktregal.

Übrigens: Eine Liste, die Lebensmittel anhand ihres glykämischen Index einordnet, ist Teil des kostenlosen Coaching-Bundles zur 7 Tage Smoothie Challenge. Das Bundle kannst Du Dir hier herunterladen. Alle Infos zum entsprechenden Podcast-Kurs findest Du hier.

2. Gesunde Fette

Lange wurde uns das Märchen erzählt, dass jegliches Fett dick und depressiv macht sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen hervorruft. Doch die wissenschaftliche Studienlage zeigt inzwischen sehr deutlich, dass das nur für bestimmte Fette zutreffend ist. Es gilt für die sogenannten gesättigten Fettsäuren, die in Kuhmilch, Käse und sonstigen Milchprodukten, Wurst und Fleisch sowie fetten, industriell hergestellten Produkten wie Gebäck, Pommes, Keksen und Fertiggerichten enthalten sind. Diese schlechten Fette führen zu Entzündungen – die Vorstufe fast aller chronischen Erkrankungen.

Bei den ungesättigten Fettsäuren ist hingegen das genaue Gegenteil der Fall: Eine Ernährung, die reich ist an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, wie sie u. a. in Avocados, Nüssen (z. B. Hasel-, Para- und Walnüssen), Samen (z. B. Chia-, Hanf-, Lein- und Sesamsamen), Kernen (z. B. Mandeln, Kürbis- und Sonnenblumenkernen) und hochwertigen Pflanzenölen (z. B. Kokosöl, Olivenöl und Walnussöl) enthalten sind, bringt enorme gesundheitliche Vorteile und hilft sogar beim Abnehmen. Das hat vier Gründe:

  1. Gesunde Zellwände aus hochwertigen Fetten sind besser in der Lage, Insulin zu metabolisieren, was eine bessere Regulation des Blutzuckers und damit des Fettstoffwechsels bewirkt.
  2. Gesunde Fette verbessern die Fettverbrennung und verringern Hunger sowie die Einlagerung von neuen Fettzellen.
  3. Gesunde Fette normalisieren das Appetithormon Leptin.
  4. Gesunde Fette erhöhen die Thermogenese – sie sorgen also dafür, dass Kalorien als Wärme verpuffen.

 

Gesunde Fette machen schlank, ungesunde machen dick. Klick um zu Tweeten

 

3. Hochwertiges Protein

Eiweiß macht satt und schlank. So konnte mittlerweile durch zahlreiche Studien bewiesen werden, dass Menschen immer dann mehr Gewicht verlieren und länger satt sind, wenn ihre Mahlzeiten mehr hochwertige Proteine enthalten. Erhöht man seine tägliche Proteinration, verliert man das viszerale – das gefährliche Bauchfett: Man verbessert damit sowohl den Fett- als auch den Zuckerstoffwechsel und beugt Entzündungen, Diabetes sowie Übergewicht vor.

Doch Achtung: Es sollten pflanzliche Proteine sein, da tierische Proteine nachgewiesenermaßen Krebs, Herzerkrankungen, Diabetes und Adipositas fördern können. Hochwertiges pflanzliches Eiweiß findest Du zum Beispiel in Hanf- und Chiasamen, Cashew-, Kürbis- und Sonnenblumenkernen, Mandeln, Walnüssen, Pistazien, Quinoa, Erbsen, Kichererbsen, Linsen, Sprossen sowie in Spirulina- und Chlorella-Algen. Hochwertiges Eiweiß ist ferner in Moringa, Mungbohnen, Brokkoli, Pilzen sowie in diversen Kohlsorten enthalten.

 

4. Sättigung durch Magendehnung

Der größte Sättigungsreiz entsteht durch einen gedehnten Magen; um es einfach zu machen: voll = satt. Klar ist natürlich, dass wir diese Füllung durch wertvolle Lebensmittel bewirken wollen. Bei einem Fatburner-Smoothie sollten es möglichst Lebensmittel sein, die weniger als eine Kilokalorie pro Gramm liefern. Mein Geheim-Tipp lautet deshalb: Iss Chiasamen! Kommen diese einmal (im Magen und Darm) mit Flüssigkeit in Verbindung, quellen sie auf und ver-größern ihr Volumen innerhalb von knapp 10 Minuten um das 9- bis 12-Fache.

 

5. Genialer Serotoninspender

Das Hormon Serotonin macht satt, glücklich und lässt nachts besser schlafen. Deshalb sollte uns ein Fatburner-Smoothie mit B-Vitaminen und der Aminosäure Tryptophan versorgen – beide werden benötigt, damit unser Körper Serotonin bilden kann. Sie sind vor allem in Grünkohl und Petersilie, Avocados, Cashew- und Kürbiskernen, Mandeln, Hasel- und Walnüssen, Chia- und Hanfsamen, Amaranth, Datteln, rohem Kakao, Kurkuma, Nelken, Weizengras, Moringa sowie in Chlorella- und Spirulina-Algen enthalten.

 

6. Stimulation eines guten Darmmilieus

Ist der Darm gesund, ist auch der Mensch gesund – das wussten schon die alten Chinesen. Denn Tatsache ist: Wird die Ökologie auf der 300 bis 500 Quadratmeter großen Darmschleimhaut gestört, kommt es zu Erkrankungen, die scheinbar nichts miteinander gemein haben; Depressionen und Angstzustände ebenso wie Entwicklungsstörungen und Lernschwierigkeiten, aber auch Allergien und Übergewicht – ja sogar Krankheiten wie Diabetes, Parkinson oder Alzheimer.

Und da man bei Studien mit übergewichtigen Menschen festgestellt hat, dass in ihrer Darmflora grundsätzlich weniger Vielfalt herrscht und schlechte Bakteriengruppen überwiegen, sollten Fatburner-Smoothies ausreichend Eiweiß und Ballaststoffe enthalten, welche die Darmflora positiv beeinflussen. Diese sind z. B. in Chiasamen, Erdmandeln, Kokosmehl oder Gerstengraspulver enthalten. Eine gute Bakterienbesiedelung beeinflussen wir indirekt auch dadurch, indem wir bei den Fatburner-Smoothies auf Kuhmilch und Gluten verzichten sowie hin und wieder Fermentiertes wie beispielsweise Soja- oder Kokos-Joghurt einbauen.

 

7. Es sind Superfoods enthalten

Ein Fatburner-Smoothie sollte auf alle Fälle Lebensmittel enthalten, die das Immunsystem stärken, Entzündungen entgegenwirken, die Entgiftung fördern und mittels enthaltener Antioxidantien die Selbsheilungskräfte des Körpers unterstützen. Solche Lebensmittel nennt man heute neudeutsch auch „Superfoods“. Als Superfoods werden Nahrungsmittel bezeichnet, die über eine überdurchschnittlich hohe Konzentration an Nährstoffen – Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Proteine, Amino- und gute Fettsäuren, Enzyme, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Antioxidantien – verfügen. Dazu zählen beispielsweise Heidel- und Goji-Beeren, Hanf- und Chiasamen, Spirulina- und Chlorella-Algen, Datteln, Weizengras, Ingwer, Kurkuma, Vanille, roher Kakao, Moringa, Kokosnüsse, Zimt, Essig aber auch Brennnesseln, Gänseblümchen und Löwenzahn.

 

Hier kannst Du Dir diesen Beitrag auch anhören:

Von | 2017-05-23T15:52:45+00:00 19. Mai 2017|

Geheimrezept gegen Kopfschmerzen

Hast Du öfters Kopfschmerzen? Nimmst Du dann auch noch Schmerztabletten, um sie wegzubekommen? Dann bist Du damit nicht allein: Kopfschmerzen sind weit verbreitet – fast jedem brummt ab und an der Schädel. Knapp 70 Prozent der Deutschen leiden unter regelmäßigen Kopfschmerzen. Allerdings ist der Begriff „Kopfschmerzen“ etwas irreführend, weil der Kopf keine Schmerzrezeptoren hat und nicht wehtun kann. Was weh tut, das sind die Blutgefäße der Hirnhaut.

Die gute Nachricht ist: Du musst ab sofort keine Schmerztabletten mehr nehmen, um Deine Kopfschmerzen hinter Dir zu lassen! In meinem neuen Video zeige ich Dir, wie Du das mit einer einfachen, aber sehr wirkungsvollen Atemübung schaffen kannst. Hier geht’s zum Video! (Spieldauer: 11 Minuten)

Von | 2017-05-23T15:52:45+00:00 10. Februar 2017|

MILCH-LÜGE: WIE MILCH KRANK MACHT

Wer glaubt, dass Milch gesund macht, der irrt. Viele wissenschaftliche Studien beweisen das. Die Milchindustrie will davon jedoch nichts wissen. Warum? Allein im Jahr 2012 machte die Milchindustrie mit Milch und Milchprodukten wie Joghurt, Käse & Co. einen Umsatz in Höhe von 22,9 Milliarden Euro.

1. Damit hat sie ein großes Interesse an einer weißen Weste. Zudem sollen großangelegte Marketing-Kampagnen dafür Sorge tragen, dass sich daran so schnell nichts ändert.

DIE KALZIUM-LÜGE

Milch gilt, insbesondere wegen des vermeintlich hohen Calcium-Gehalts, als besonders gesundes Lebensmittel. Vor allem für die Knochen soll sie gut sein. Doch sowohl die „Health Professionals Follow-up Studie (HPFS)“, an der knapp 43.000 Männer teilgenommen haben, als auch die zwölfjährige „Nurses’ Health Studie“ mit 75.000 untersuchten Frauen, konnten zeigen, dass Milchkonsum keinen positiven Effekt auf die Widerstandsfähigkeit von Knochen hat. Im Gegenteil: Je mehr Milch getrunken wurde, desto höher war das Risiko von Knochenbrüchen. Fazit: Milch kann Calcium-Mangel nicht beheben, sondern trägt dazu bei und steigert damit die Gefahr von Osteoporose.2 3 4

 

MILCH ÜBERSÄUERT DEN KÖRPER UND SCHADET DEN KNOCHEN – PFLANZLICHE PROTEINE BAUEN SIE HINGEGEN AUF

Milch und alle daraus hergestellten Produkte übersäuern den menschlichen Körper. Wer zu viel davon zu sich nimmt, dessen Körper versucht die Übersäuerung auszugleichen, indem er basische Mineralien wie Calcium aus den körpereigenen Depots wie den Knochen oder Zähnen zieht. Wer seinem Körper hingegen vorwiegend pflanzliche Proteine zur Verfügung stellt, baut seinen Organismus auf. So konnte eine Studie, die 2001 im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde, zeigen, dass Frauen, die mehr pflanzliche als tierische Proteine aßen, in geringerem Ausmaß an Hüftfrakturen und Knochenabbau litten. Bei denen, die mehr tierische als pflanzliche Proteine zu sich nahmen, kam es häufiger zu diesen Problemen.5 Dieses Ergebnis spricht dafür, dass wir möglichst auf tierische Milchprodukte verzichten sollten. Viel sinnvoller ist es, das nötige Calcium aus pflanzlichen Quellen zu beziehen.

 

DIE GRÖSSTEN UND BESTEN CALCIUM LIEFERANTEN

Die Milchindustrie lässt uns glauben, die Milch wäre der Calcium-Lieferant schlechthin. Doch das ist schlicht kontrafaktisch. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt der Calcium-Bedarf eines Erwachsenen bei 1.000 mg pro Tag.6 100 ml Vollmilch enthalten ca. 120 mg Calcium. Doch auch 100 g Blattspinat (110 mg), Brokkoli (100 mg) und Fenchel (110 mg) können einen ähnlichen Calcium-Gehalt vorweisen. Grünkohl hat mit 210 mg Calcium pro 100 g schon fast doppelt so viel wie Milch. Frische Kräuter wie Brennnessel oder Löwenzahn liegen mit 200 mg bzw. 158 mg auch deutlich darüber. Die unangefochtenen Spitzenreiter sind die Ölsaaten. Leinsamen hat einen Calcium-Gehalt von 230 mg, Chiasamen beinhalten 500 mg und Sesam liegt bereits bei 780 mg pro 100 g. Der absolute Spitzenreiter ist allerdings Mohn; sein Calcium-Anteil liegt bei 1.460 mg – zwölf Mal mehr als bei der Milch!7 8

 

MENSCHEN SIND NICHT FÜR DEN KONSUM VON KUHMILCH GEMACHT

Für gewöhnlich trinken Menschen lediglich in den ersten 6 bis 12 Lebensmonaten Muttermilch. Doch die meisten trinken anschließend ein Leben lang die Babynahrung eines riesigen Wiederkäuers, obwohl der Konsum von Kuhmilch genetisch für uns Menschen nicht vorgesehen war. Weltweit – so schätzen Experten – sind 75 Prozent der Menschen nach dem Abstillen nicht in der Lage, Laktose (Milchzucker) im Darm zu spalten und Milch zu verdauen. Während in Südostasien 98 Prozent der Bevölkerung das Enzym Laktase fehlt, sind es in Südamerika 70 Prozent. In Deutschland sind es 15-20 Prozent – aber nur deshalb, weil wir mit der Einführung der Viehwirtschaft in Europa mehrheitlich durch Mutation ein Gen entwickelt haben, das die Laktosespaltung im Darm ermöglicht.9 Deshalb muss man richtigerweise feststellen, dass eine Laktoseintoleranz eigentlich der Normalzustand ist. Solltest Du nach dem Verzehr von Milch oder Milchprodukten an Blähungen, Bauchkrämpfen, Durchfall oder Kopfschmerzen leiden, dann sind das sehr wahrscheinlich Symptome einer Laktoseintoleranz. Jedoch fehlt Dir nichts. Im Gegenteil, Du bist völlig normal. Du brauchst nur noch Dein Ernährungsverhalten zu normalisieren, indem Du Zug um Zug auf Milchprodukte verzichtest und sie durch viel effektivere Calcium-Lieferanten ersetzt.

 

MILCH ERHÖHT DAS KREBS-RISIKO

Es gibt eine Reihe wissenschaftlicher Beweise, dass Milchkonsum das Krebsrisiko erhöht. So zum Beispiel konnte ein Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Milch und daraus hergestellten Produkten sowie dem Risiko, an Krebsarten wie Eierstockkrebs10 11 12, Brustkrebs13 oder Prostatakrebs14 erkranken zu können, hergestellt werden.

 

MILCH BEGÜNSTIGT DIABETES UND ANDERE CHRONISCHE ERKRANKUNGEN

Kuhmilch enthält im Vergleich zur Muttermilch doppelt soviel Eiweiß. Das Protein der Milch – insbesondere das A1 Beta-Casein – ist eine klebrige, für Menschen kaum verdaubare Eiweißart. Es scheint (vor allem bei Kindern) den Darm aus dem Gleichgewicht zu bringen und steht im Verdacht, Zivilisationserkrankungen wie Diabetes Mellitus Typ 115 16, Herzerkrankungen, Autismus und Schizophrenie zu begünstigen. Auch Allergien, Akne, Neurodermitis, Verdauungsprobleme, Reizdarmsyndrom sowie Infektionen der Nasennebenhöhlen und der Ohren können z. T. auf einen zu hohen Milchkonsum zurückgeführt werden.

 

ALTERNATIVEN IN HÜLLE UND FÜLLE

Je nach Vorliebe kann man Milch durch Soya-, Reis-, Mandel-, Cashew- oder Hafermilch ersetzen. Auch Käse, Joghurt und sogar Puddingersatz werden inzwischen in vielfältigen veganen Varianten angeboten. Da immer mehr Menschen auf eine vegane Ernährungsweise umstellen, kann man diese alternativen Lebensmittel heute fast in jedem Supermarkt finden.

 

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  1. Vgl. Milch Industrie Verband (MIV): Marktdaten 2012; https://www.milchindustrie.de/marktdaten/aussenhandel/
  2. Vgl. Owusu William et al.: Calcium intake and the incidence of forearm and hip fractures among men. JN The Journal of Nutrition, 1997; 127:1782-87, https://jn.nutrition.org/content/127/9/1782.long
  3. Vgl. Feskanich, Diane et al.: Milk, dietary calcium, and bone fractures in women: a 12-year prospective study. American Journal of Public Health, Juni 1997, Vol. 87 No. 6, Seite 992 ff., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1380936/pdf/amjph00505-0106.pdf
  4. Vgl. Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Harvard: Milch von der Kuh ist nicht gesund. 28.10.2013, https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/28/harvard-milch-von-der-kuh-ist-nicht-gesund/
  5. Vgl. Sellmeyer, Deborah E. et al.: A high ratio of dietary animal to vegetable protein increases the rate of bone loss and the risk of fracture in postmenopausal women. American Journal of Clinical Nutrition, Januar 2001, Vol. 73 No. 1, S. 118-122, https://ajcn.nutrition.org/content/73/1/118.full
  6. Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.: Aktualisierte Referenzwerte für Calcium. 03.02.2016, https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/calcium/
  7. Vgl. Naehrwertrechner.de: Nährwerte Mohn, abgerufen am 03. Februar 2016; https://www.naehrwertrechner.de/naehrwerte-details/H450011/Mohn/
  8. Vgl. Sachia.de: Inhaltsstoffe Chia Samen. Naturkost Übelhör GmbH & Co. KG, Leutkirch-Friesenhofen, https://www.sachia.de/inhaltsstoffe/naehrwertangaben.htm
  9. Vgl. Peschel, Petra; Vonhoff, Anna: Laktoseunverträglichkeit – Wenn Milchprodukte auf den Magen schlagen. Focus Online, 18.07.2012, https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/nahrungsunvertraeglichkeit/tid-12025/laktoseunvertraeglichkeit-wenn-milchprodukte-auf-den-magen-schlagen_aid_337584.html
  10. Vgl. Cramer, Daniel W.: Lactase persistence and milk consumption as determinants of ovarian cancer risk. American Journal of Epidemiology, 1989, Vol. 130/5, S. 904-910, https://aje.oxfordjournals.org/content/130/5/904
  11. Vgl. Fairfield, Kathleen M.: A prospective study of dietary lactose and ovarian cancer. Intern. Journal of cancer, 10. Juni 2004, Vol. 110/2, S. 271-277, https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ijc.20086/full
  12. Vgl. Larsson, Susanna C. et al.: Milk, milk products and lactose intake and ovarian cancer risk: a meta-analysis of epidemiological studies. Intern. Journal of Cancer, Januar 2006, Vol. 118/2, S. 431-441, https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ijc.21305/full
  13. Vgl. Kleinberg, David L.; Barcellos-Hoff, Mary H.: The pivotal role of insulin-like growth factor I in normal mammary development. Endocrinol Metab Clin North Am., September 2011, 40/3, S. 461 ff., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21889714
  14. Vgl. Chan, June M. et al.: Dairy products, calcium, and prostate cancer risk in the Physicians’ Health Study. American Journal of Clinical Nutrition, Oktober 2001, Vol. 74/4, S. 549 ff., https://ajcn.nutrition.org/content/74/4/549.long
  15. Vgl. Gerstein, Hertzel C.: Cow’s Milk Exposure and Type I Diabetes Mellitus: A critical overview of the clinical literature. Diabetes Care, Januar 1994, Nr. 17/1, S. 13 ff., https://care.diabetesjournals.org/content/17/1/13.short
  16. Vgl. Wasmuth, Hermann E.; Kolb, Hubert: Cow’s milk and immune-mediated diabetes. Proceedings oft he Nutrition Society, November 2000, 59/4, 573-579, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11115792
Von | 2017-05-23T15:52:45+00:00 31. Januar 2017|