Detox Kur 2017-05-25T21:26:11+00:00
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WARUM DETOX KUR BZW. SAFTKUR MACHEN?

Die Hollywoodstars Gwyneth Paltrow und Selma Hayek schwören auf regelmäßige Entgiftungskuren und in New York und Los Angeles gibt es sie an jeder Straßenecke zu kaufen: grüne Detox Säfte und grüne Smoothies. Doch warum sollte man sich überhaupt mit Detox beschäftigen? Tatsache ist: Eine Detox Kur ist mittlerweile in vielen Situationen sinnvoll, weil die Giftbelastung stetig zunimmt und wir den Verursachern nur bedingt aus dem Weg gehen können: Luftverschmutzung, Umweltgifte, Chemikalien, Lösungsmittel, industriell verarbeitete Lebensmittel, Lebensmittelzusatz- und Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Aromen, Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in der konventionellen Nahrung, elektromagnetische Strahlung, Tabak, Alkohol, Medikamente, Waschmittelzusätze und Zusätze in Körperpflegeprodukten sowie chronischer Stress führen dazu, dass unser Körper in der Regel konstant übersäuert ist. Und nicht selten deuten vermeintlich rätselhafte Symptome wie z. B. Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, ständige Müdigkeit, häufige Kopfschmerzen oder Schlafstörungen, eine erhöhte Infektanfälligkeit und in machen Fällen auch Übergewicht auf eine solche Giftbelastung hin. Doch was tun?

WEITERE GRÜNDE FÜR DETOX KUR UND SAFTFASTEN

Zu den Gründen, warum man eine Detox Kur, eine Saftkur bzw. einen Reboot machen sollte, habe ich einen eigenen Blogbeitrag veröffentlicht. Diesen Blogbeitrag findest Du hier: WARUM DETOX? WARUM REBOOT? WARUM ENGTIFTUNG?

9 WIRKUNGEN EINER DETOX KUR & SAFTKUR

  1. Eine Detox Kur bzw. Saftkur kann Deinen Körper mit allen gesundheitsrelevanten Nährstoffen fluten. In der täglichen Saftmenge von ca. 2,5 l ist der Vitalstoffgehalt von bis zu 4,5 kg Obst und Gemüse enthalten. Du wirst also mit reichlich Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Enzymen, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen versorgt. Diese sind sehr wichtig für die Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung Deiner Gesundheit.
  2. Eine Detox Kur bzw. Saftkur kann Deinen Körper basisch machen und den Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht bringen, da Du für die Säfte nur basische und stark basenbildende Nahrungsmittel wie grünes Gemüse (Grünkohl, Spinat, Salat, etc.), Kräuter (Petersilie, Thymian, Löwenzahn, Ingwer etc.), Kokosnüsse sowie sonnengereiftes Obst wie z. B. Äpfel, Ananas, Zitronen oder Limetten verwendest. Ein basisches Milieu ist wiederum sehr wichtig für die Aktivierung der Selbstheilungskräfte und um Krankheiten vorzubeugen.
  3. Eine Detox Kur bzw. Saftkur kann Deinen Körper entgiften. Es wird z. B. die Giftbelastung reduziert, da man keine prozessierten Nahrungsmittel zu sich nimmt. Einige Inhaltstoffe binden Giftstoffe und beschleunigen die Giftausscheidung. Zudem sorgen viele der entsafteten Nahrungsmittel dafür, dass die Entgiftungsorgane (Darm, Nieren, Leber und Lymphen) unterstützt, gepflegt und regeneriert werden.
  4. Eine Detox Kur bzw. Saftkur kann verjüngend wirken (Anti-Aging), da viele Inhaltsstoffe eine zellerneuernde Wirkung haben, was den Alterungsprozess verlangsamen oder sogar umkehren kann.
  5. Eine Detox Kur bzw. Saftkur kann Deine Immunabwehr stärken, da in den Säften unter anderem Lebensmittel stecken, die über einen hohen Gehalt an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, sekundären Pflanzenstoffen (z.B. Carotinoide, Bioflavonoide etc.), Zink, Selen und z. T. auch Omega-3-Fettsäuren verfügen.
  6. Eine Detox Kur bzw. Saftkur kann beim Abnehmen helfen. Die meisten Obst- und Gemüsesäfte sind kalorienarm. Zudem können viele Inhaltsstoffe den Stoffwechsel und die Fettverbrennung fördern.
  7. Eine Detox Kur bzw. Saftkur kann Dich mit zusätzlicher Energie versorgen. Da Dein Verdauungstrakt für die Verdauung der Säfte kaum beansprucht wird, kann nahezu die gesamte, mit den Säften aufgenommene Energie für „Wartungsarbeiten” genutzt werden.
  8. Eine Detox Kur bzw. Saftkur kann für gute Laune und starke Nerven sorgen. So zum Beispiel ist das in Zitrone, Grünkohl, Spinat und Petersilie reichlich vorhandene Vitamin C an der Freisetzung des Stimmungsaufhellers Serotonin beteiligt.
  9. Eine Detox Kur bzw. Saftkur kann Deinen Geist klären und Dich leistungsfähiger machen. Das in dem grünen Gemüse und in den Kräutern enthaltene Chlorophyll kann einen Anstieg der roten Blutkörperchen im Blut und somit eine bessere Sauerstoffversorgung des gesamten Körpers –aber vor allem des Gehirns – bewirken. Diese verbesserte Sauerstoffversorgung kann zu mentaler Klarheit, beschleunigter Auffassungsgabe und einer höheren Konzentrationsfähigkeit führen.

„ICH KANN AUF DAS FASTEN EBENSO WENIG VERZICHTEN WIE AUF MEINE AUGEN. WAS DIE AUGEN FÜR DIE ÄUSSERE WELT SIND, IST DAS FASTEN FÜR DIE INNERE.“

Mahatma Gandhi

WAS IST EINE DETOX KUR BZW. EINE SAFTKUR?

Detox ist der englische Begriff für „Entgiftung“ und es geht dabei vom Prinzip her darum, die körpereigenen Entgiftungsorgane und -prozesse zu unterstützen. Das ist nicht neu, im Gegenteil. Schon Paracelsus oder Hildegard von Bingen nutzten zum Beispiel Heilkräuter mit unterstützender Wirkung auf die Ausscheidungsorgane Leber oder Niere. Heute können wir sowohl auf dieses jahrhundertealte Weisheitswissen und ganz neue wissenschaftliche Erkenntnisse zurückgreifen. Darauf aufbauend muss man heute eine Detox Kur bzw. Saftkur ganzheitlich betrachten und zudem berücksichtigen, dass diese grundsätzlich aus drei zentralen Ebenen besteht: FASTEN + AUFBAUEN + ENTGIFTEN

1. Ebene: Fasten
Fasten ist die Existenz des menschlichen Organismus ohne Zufuhr von fester Nahrung von außen. Damit sollte auch der Verzicht auf Kaffee, Zucker, Weißmehl, Alkohol, Fleisch, Fisch und jede Art von industriell verarbeiteter Nahrung inkludiert sein. Durch das Fasten erreichst Du, dass Dein Organismus schrittweise seine Stoffwechselprozesse umschaltet.

2. Ebene: Aufbauen
Wenn Dein Körper lange Zeit zu wenige Nährstoffe bekommt oder gegen eine Übersäuerung ankämpfen muss, dann geht das auf Dauer zu Lasten der Nährstoffdepots. In dem Du eine Zeit lang nur kaltgepresste Säfte und Smoothies in Bio-Qualität trinkst, wirkst Du dem entgegen und die Depots werden wieder aufgefüllt. Der Mangel wird beseitigt und die natürliche Säure-Basen-Balance wieder hergestellt.

3. Ebene: Entgiften
Durch die kombinierte Umsetzung der Ebenen 1 und 2 steht dem Körper nun rasch mehr Energie zur Verfügung, so dass er nun mit der Entgiftung sowie mit Reparatur- und Aufräumarbeiten beginnen kann. Dazu tragen u. a. die mit den Säften und Smoothies aufgenommenen Antioxidantien in einem ganz erheblichen Maß mit bei. In der Folge werden Giftstoffe sowie Schlacken gelöst und ausgeschwemmt.

KURZE ANLEITUNG DETOX KUR BZW. SAFTKUR

Eine Detox Kur bzw. Saftkur besteht aus 3 folgenden Phasen:

1. Vorbereitung / Entlastungstage
Halte bereits einen oder mehrere Tage vor Beginn der Kur eine leichte Diät ein. Diese ist genauso wichtig wie die Detox Kur bzw. Saftkur selbst (und ihre Nachbereitung).

  • Trinke ausreichend Quellwasser (ohne Kohlensäure), gefiltertes Wasser oder Kräutertee – möglichst 2,5 l pro Tag.
  • Verzichte auf prozessierte Nahrungsmittel, Weißmehl, Koffein, Zucker, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Alkohol und Nikotin. Nimm dafür viel frisches Obst, grünes Gemüse, Salat, Sprossen, Nüsse, Samen, Superfood-Smoothies oder Gemüsesuppen zu Dir.

2. Durchführung

  • Beginne Deinen Tag mit einem Glas warmem Wasser (ggf. mit frisch gepresstem Zitronensaft).
  • Praktiziere eine Morgenroutine (Yoga, Meditation, Atemübungen, kaltes Duschen etc.).
  • Trinke Deinen ersten Saft und danach alle 2,5 bis 3 Std. einen weiteren Saft.
  • Trinke zusätzlich ausreichend Quellwasser (ohne Kohlensäure), gefiltertes Wasser oder Kräutertee – möglichst 1,0 l pro Tag.
  • Verzichte auf jegliche feste Nahrung, vor allem auf Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Weißmehl, Koffein, Zucker sowie Alkohol und Nikotin.
  • Vermeide Stress. Entspanne Dich. Bewege Dich an der frischen Luft.
  • Trinke den letzten Saft, Smoothie o. ä. mindestens 2 Stunden bevor Du zu Bett gehst. So gibst Du Deinem Darm ausreichend Zeit, die letzte Nahrung angemessen zu verdauen und anschließend das System „herunterzufahren“.

3. Nachbereitung bzw. Aufbautage
Die Nachbereitung bzw. die Aufbautage ist/sind genauso wichtig wie die Detox Kur bzw. das Saftfasten und deren/dessen Vorbereitung. Gönne Dir auch hierfür einen oder mehrere Tage.

  • Trinke ausreichend Quellwasser (ohne Kohlensäure), gefiltertes Wasser oder Kräutertee – möglichst 2,5 l pro Tag.
  • Gewöhne Deinen Körper langsam und Schritt für Schritt wieder an feste Nahrung. Beginne mit roher, leicht verdaulicher Nahrung: viel frischem Obst, grünem Gemüse, Salat, Sprossen, Nüssen, Samen und Superfood-Smoothies. Wenn Du wieder gekochte Nahrung zu Dir nehmen möchtest, dann beginne mit gedünstetem Gemüse oder Gemüsesuppen.
  • Vermeide einige weitere Tage lang prozessierte Nahrungsmittel, Weißmehl, Koffein, Zucker, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Alkohol und Nikotin.

„Unsere Nahrung sollte unser Heilmittel sein.
Unser Heilmittel sollte unsere Nahrung sein.“

Hippokrates, 5. Jh. vor Christus

RAUS AUS DER ÜBERSÄUERUNG

In den Industrienationen können wir den Ursachen einer chronischen Übersäuerung faktisch nicht mehr aus dem Weg gehen. Die schlechte Nachricht lautet: Ist der pH-Wert des Körpers gering, begünstigt das die Ansiedlung von Bakterien, Viren Pilzen und Parasiten. Diese produzieren Abfallstoffe wie Säuren, Alkohole und Toxine, welche in das Milieu abgegeben werden und die Übersäuerung weiter vorantreiben. Und so lange man nichts unternimmt, setzt sich dieser Prozess immer weiter fort und verstärkt sich dazu auch noch. Die Konsequenz: Ein saures Milieu ist die Grundvoraussetzung von vielen Zivilisationserkrankungen.

Krankheiten wie z. B. Krebs brauchen für ihre Existenz ein saures Milieu.

So hatte 1931 zum Beispiel schon Dr. Otto Warburg den Nobelpreis der Medizin für die bahnbrechende Entdeckung erhalten, dass Krebs nur in einer anaeroben (sauerstoffarmen) oder sauren Umgebung gut gedeihen kann.1 Im Umkehrschluss bedeutet das – und das ist jetzt die gute Nachricht – in einem basischen Milieu können Krankheiten wie Krebs nicht existieren! Wer seinen Körper basisch macht, der legt das Fundament für Gesundheit und ein langes Leben.

SÄFTE UND SMOOTHIES KÖNNEN BASISCH MACHEN

Eine zentrale Frage lautet deshalb: Mit welchen Nahrungsmitteln kann ich meinen Körper schnell, über einen längeren Zeitraum hinweg und in einem sehr hohen Maß ins basische Milieu heben und damit meine Selbstheilungskräfte reaktivieren? Zur Antwort gelangen wir recht schnell, wenn wir uns eine beliebige Tabelle ansehen, welche Nahrungsmittel anhand ihrer Auswirkungen auf den Säure-Basen-Haushalt klassifiziert:

  1. Nahrungsmitteltabelle – IPEV Institut für Prävention und Ernährung, Ismaning
  2. Lebensmittel-Liste für die basische Ernährung – vital.de

Hier zeigt sich: Lebensmittel, die eine mittlere bis stark basenbildende Wirkung haben, sind vor allem grünes Gemüse (Grünkohl, Spinat, Blattsalate, Löwenzahn, Gurke, Fenchel etc.), Kräuter (Petersilie, Thymian, Pfefferminze, Ingwer etc.) sowie sonnengereiftes Obst (Äpfel, Ananas, Birnen, Datteln, Zitronen, Limetten etc.) und Kokosnüsse. Zudem empfehlen dann auch sogenannte Ernährungsexperten, dass wir täglich ca. 80 % basische bzw. basenbildende Lebensmittel zu uns nehmen sollen und 20 % säurebildende. Folge ich diesem Prinzip, verbessere ich damit meinen gesundheitlichen Zustand und verbessere damit meine Lebenserwartung.2

GANZHEITLICH ENTGIFTEN: 6 TIPPS FÜR 360º DETOX

Gesundheit baut grundsätzlich auf 3 Säulen auf – Gesunde Nahrung, kräftiger Körper und ein ausgeglichener Geist (Mental). Soll ein Detox Projekt die bestmögliche Wirkkraft entfalten, so sollte man während der Detox Kur bzw. Saftkur nicht nur auf gesunde Nahrung achten, sondern gleichzeitig auch am Körper und am Geist arbeiten:

  • Unterstütze den Detox Prozess durch Yoga und Atemübungen. Durch das Yoga bewegst Du Deinen Körper in alle Richtungen, eingelagerte Gifstoffe lösen sich dadurch leichter, Deine Organe werden massiert und zudem mit nährstoffreichem Blut versorgt. Dein Stoffwechsel wird angeregt. Kommst Du bei den Übungen hin und wieder sogar ins Schwitzen, so können Gift- und Schlackenstoffe auch wunderbar über die Haut abtransportiert werden. Da ein großer Teil der Entgiftung bzw. der Ausscheidung unserer Stoffwechselschlacken, Säuren und Toxine über die Atmung laufen kann, ist die Praxis uralter, yogischer Atemtechniken zur Unterstützung der Entgiftungskur eine sehr clevere Idee (siehe hierzu auch diesen Artikel).
  • Mache basische Fuß- oder Vollbäder.
  • Mache Darmreinigung bzw. Colon-Hydro-Therapie. Um die Ausscheidung von Schlacken und Giftstoffen über den Darm bestmöglich zu unterstützen, können Maßnahmen zur Darmreinigung bzw. Colon-Hydro-Therapie sehr sinnnvoll sein.
  • Sorge für mentale und emotionale Entgiftung. Nutze den „Break“, um Dich Deinen blinden Flecken zuzuwenden – die wahren Ursachen von Stress, Burnout und körperlichen Symptomen zu finden sowie diese zu transformieren. Meditiere und komme ins Hier und Jetzt. Suche Deine Bestimmung. Setzte Dich mit den wirklich wichtigen Fragen auseinander. Unterstützung hierfür findest Du in meinem Buch Die Aktivierung des Weltinnenraums – Was Du in Dir selbst bewegst, bewegst Du in der Welt.
  • Gehe in die Sauna. Diese Aktivität erhöht die Körpertemperatur und damit auch die Bluttemperatur. Und je höher die Temperatur Deines Blutes ist, desto mehr Säuren, Schlacken und Gifte können ausgeschieden werden. Des Weiteren schwitzt Du dabei ausgiebig und gibst so auch Schlacken und Gifte über die Haut ab.
  • Lass Dich massieren. Passende Massagen können die Detox Kur bzw. Saftkur hervorragend ergänzen – z. B. Peelings mit Seidenhandschuhen oder kräftigen Ölmassagen, um die Durchblutung zu fördern, den Stoffwechsel und das Lymphsystem anzuregen sowie gelöste Schlacken und Giftstoffe über die Haut leichter auszuscheiden.

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DER CLOU: DEN KÖRPER MIT NÄHRSTOFFEN FLUTEN

Möchte ich meinen Körper nun sehr schnell ins basische Milieu heben (z. B. weil die Nährstoffdepots leer sind, die Biochemie des Körpers aus dem Gleichgewicht geraten ist, lebenswichtige Organe nicht mehr gut funktionieren oder bereits Krankheiten das Leben einschränken), dann kann man den Mangel beseitigen, indem man seinen Körper über einen gewissen Zeitraum mit basischen Lebensmitteln überversorgt. Diese temporäre Überversorgung mit Nährstoffen ist am einfachsten umsetzbar, wenn man große Mengen von den oben genannten basenbildenden Lebensmitteln in Form von frischen, kaltgepressten Säften zu sich nimmt.

Der Trick dabei ist der folgende: Dem Detox Saft werden beim Pressen die Ballast- bzw. Feststoffe entzogen, aber die Nährstoffe bleiben vollumfänglich – im frisch und richtig gepressten (!) Bio-Saft – enthalten. Das hat zur Folge, dass ich über das Trinken dieses Saftes tagtäglich die Vitalstoffe von 4-5 kg Obst und Gemüse zu mir nehmen kann, ohne dass meine Verdauung dadurch irgendwie groß beansprucht werden würde. Gleichzeitig landen die so aufgenommenen Nährstoffe im Handumdrehen im Blut. Aber man stelle sich im Gegenzug einmal vor, jeden Tag mehr als 4 oder 5 kg Obst und Gemüse essen zu müssen (z. B. in gekochter Form). Es wäre einfach nicht umsetzbar.

SO WERDEN ENTGIFTUNG UND SELBSTHEILUNG AKTIVIERT

OK. Ich flute also über die überwiegend grünen Säfte meinen Körper mit reichlich Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen wie z. B. Chlorophyll und hebe ihn sukzessive ins basische Milieu. Gleichzeitig faste ich – verzichte also während dessen auf feste Nahrung. Das führt dazu, dass der Organismus schrittweise die Stoffwechselprozesse umstellt.

Mit der Umstellung des Stoffwechsels beginnt der Detox-Prozess. Da für das Verdauen des Saftes nahezu keine Energie benötigt wird, kann der Körper diese vollumfänglich für Reparatur-, Aufräum- und Regenerationsarbeiten verwenden. Zudem fängt der Körper dann relativ rasch mit der Entgiftung an. Er befreit sich von krankem Gewebe, Giftstoffen und Schlacken. Als Konsequenz können die Organe wieder besser ihre Funktion erfüllen. Das Immunsystem läuft wieder auf Hochtouren und die Haut bekommt wieder einen jugendlichen Glanz.

DIE GERSON THERAPIE ALS VORBILD

Der von mir hier dargestellte Ansatz folgt den zentralen Prinzipien der Gerson Therapie. Sie wurde von dem deutschen Arzt Max Gerson entwickelt. Die Gerson Therapie ist eine der ältesten und bekanntesten alternativen Methoden zur Behandlung von Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthritis und Autoimmunerkrankungen. Doch nicht nur das – sie ist dabei auch noch enorm erfolgreich. Und was dem menschlichen Körper im Krankheitsfall wieder aufbaut, das muss auch für präventive Zwecke gut sein.

„Der Mensch ist, was er isst.“

Ludwig Andreas Feuerbach (1804 – 1872), deutscher Philosoph und Anthropologe

UNIVERSITY COLLEGE LONDON:

SÄUREBILDENDE NAHRUNG ERHÖHT RISIKO FÜR DEPRESSION

Im Oktober 2009 wurden im

BASISCHE DIÄT KANN RISIKO VON TYP-2-DIABETES REDUZIEREN

Nach den Zahlen des Deutschen Gesundheitssurvey vom Jahre 2012 haben in Deutschland 7,2 % der Bevölkerung einen bekannten Diabetes und zusätzlich 2,1 % einen unentdeckten Diabetes – insgesamt also 9,3 %. 90 % der deutschen Diabetespatienten haben einen Typ-2-Diabetes. Am 31.03.2015 lebten in Deutschland 81,3 Mio. Menschen, mithin 7.560.900 Diabetiker. Davon entfallen auf Typ–2–Diabetes 6.8 Mio. Menschen!

Einer Studie zufolge, die von dem britischen Ernährungswissenschaftler Patrice Carter durchgeführt und am 19. August 2010 im British Medical Journal (BMJ) veröffentlicht wurde, kann der vermehrte tägliche Konsum von grünem Blattgemüse das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, signifikant reduzieren. Eine sehr bequeme Art, dieses grüne Blattgemüse zu sich zu nehmen, besteht im Konsum von vor allem grünen Säften und Smoothies.4

US-STUDIE:

DIE VORTEILE EINER BASISCHEN DIÄT MIT YOGA UND MEDITATION

Ein wissenschaftliches US-Team rund um Dr. Dean Ornish begleitete 2008 drei Monate lang 30 Menschen mit risikoarmen Prostatakrebs, welche sich gegen die übliche medizinische Behandlung (Operation, Bestrahlung und Hormon-Therapie) entschieden hatten. Stattdessen vollzogen sie einen umfassenden Wandel ihres Lifestyles: Sie ernährten sich fast ausschließlich von basischen Früchten und basenbildendem Gemüse sowie etwas Soja (ergänzt durch täglich 3 g Fischöl, Vitamin E, Selenium und Vitamin C). Dazu gingen sie an 6 Tagen in der Woche für 30 Minuten spazieren und praktizierten täglich Yoga, Meditation und Atemübungen.

Wie erwartet senkten sie ihr Gewicht und ihren Blutdruck. Wesentlich profunder waren allerdings die Unterschiede der Prostata-Gewebeproben vor und nach den 3 Monaten: Die Probanden hatten 500 Gene verändert! Sie hatten die Aktivität von 48 Genen angeschaltet, die krankeitsverhindernde Funktionen haben, während sie 453 Gene inaktiviert hatten, welche die Entwicklung von Prostata- und Brustkrebs unterstützen. Das zeigt: Eine Detox Kur bzw. Saftkur mit basenbildenden grünen Säften, welche von Yoga-, Atem- und Meditationsübungen flankiert wird, kann eine Reihe positiver Wirkungen für die körperliche Gesundheit nach sich ziehen.5

ANMERKUNG

Das hier ist kein Aufruf, sich bei einer Erkrankung nicht behandeln zu lassen. Es geht viel mehr darum, dass man sich Informationen aus verschiedenen Quellen holt und sich nicht nur auf die Aussagen der Schulmedizin verlässt. Es geht um das eigene Leben – Überleben. Und genau deswegen sollte man auch dementsprechend eigenverantwortlich damit umgehen, also die Verantwortung nicht zur Gänze an andere abschieben. Letztendlich ist es immer Deine eigene Entscheidung, welche Methode der Behandlung Du für Dich auswählst. Denn niemand außer Dir selbst wird die Konsequenzen dafür tragen müssen.

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  1. Vgl. Behrends, Sabine: Späte Anerkennung für einen Querdenker. Berliner Zeitung, 11.02.2006; http://www.berliner-zeitung.de/archiv/krebs-ist-eine-stoffwechselentgleisung–sagte-otto-warburg-bereits-1924–nun-zeigt-sich–dass-er-vielleicht-recht-hatte-spaete-anerkennung-fuer-einen-querdenker,10810590,10361530.html
  2. Vgl. Schwalfenberg, Gerry K.: The alkaline diet: Is there evidence that an alkaline ph diet benefits healt?. Journal of Environmental and Public Health. 2012;2012:727630. doi:10.1155/2012/727630, http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3195546/
  3. Vgl. Akbaraly, Tasnime N. et al.: Dietary pattern and depressive symptoms in middle age. The British Journal of Psychiatry
  4. Vgl. Carter, Patrice et al.: Fruit and vegetable intake and incidence of type 2 diabetes mellitus: systematic review and meta-analysis. BMJ 2010;341:c4229, http://www.bmj.com/content/341/bmj.c4229.full
  5. Vgl. Ornish, Dr. Dean et al.: Changes in prostate gene expression in men undergoing an intensive nutrition and lifestyle intervention. PNAS, 17. Juni 2008, Vol. 105, Nr. 24, 8369-8374, http://ornishspectrum.com/wp-content/uploads/8369.full_.pdf?4ae29f