Weizengras Anleitung Anbau Inhaltsstoffe Wirkung

Weizengrassaft gehört zu den ältesten Heilmitteln dieser Welt. Schon im Jahr 4000 vor Christus sollen ihn die Mesopotamier verwendet haben. Der babylonische König Nebukadnezar soll Weizengrassaft getrunken haben, um seine physische und mentale Gesundheit zu fördern. Aber auch Kelten, indianische Schamanen, chinesische Heiler sowie die Priesterärzte der Essener sollen in der Vergangenheit die Kraft des grünen Saftes genutzt haben. Sogar die berühmte Hildegard von Bingen soll ihn zu Heilzwecken eingesetzt haben.1 2

Weizengras Inhaltsstoffe

Weizengras enthält …

  • Vitamine A, C, D, E, B1, B2, B6 , B12 und Folsäure
  • 91 Mineralien und Spurenelemente: z. B. Eisen, Calcium, Magnesium, Kupfer, Kalium, Mangan, Natrium, Selen, Zink etc.
  • 80 lebenswichtige Enzyme
  • Carotinoide: Lycopin, Lutein und Zeaxanthin 3
  • Chlorophyll 4
  • Cholin
  • Ballaststoffe
  • Hohe Bioverfügbarkeit aller Vitalstoffe
  • Gluten < 0,01 g/100 g 5

Weizengras im Vergleich …

Pro Kalorie hat Weizengras:

  • 44% mehr Kalzium als Kuhmilch
  • 2 mal soviel Magnesium wie Bananen
  • 2 mal so viel Eisen wie Spinat

Wirkung: Weizengras wird nachgesagt, … 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

  • Den Körper basisch zu machen und für eine ausgewogene Säure-Basen-Balance zu sorgen
  • Die Verdauung zu fördern und den Darm zu reinigen
  • Eine entschlackende, belebende und erfrischende Wirkung zu haben Die Qualität und die Reinheit des Blutes zu verbessern
  • Mehr Sauerstoff ins Blut zu bringen, was die Zellteilung beschleunigen, Stoffwechselprozesse optimieren und die Gehirnleistung verbessern soll (Chlorophyll)
  • Das Immunsystem zu stärken, eine antibakterielle Wirkung zu haben und zudem verjüngend zu wirken (Chlorophyll)
  • Eine gute Energiequelle zu sein (pflanzliches Eiweiß)
  • Chronische Darmerkrankungen zu lindern
  • Stark antioxidativ zu wirken und DNA sowie Zellmembrane vor oxidativen Schäden zu schützen
  • Die Augen vor freien Radikalen (altersabhängige Makuladegeneration AMD) und Katarakten (wie z. B. dem grauen Star) zu schützen (Lutein und Zeaxanthin)
  • Das Risiko für bestimmte Krebs- und Herz-Kreislauf- Erkrankungen zu senken (Carotinoide)
  • Osteoporose und Diabetes mellitus entgegenzuwirken sowie das Immunsystem zu stärken (Lycopin, das eine 100 mal potentere antioxidative Wirkung als Vitamin E und eine 2 mal so hohe antioxidative Wirkung wie Beta-Carotin haben und deshalb einer der stärksten Radikalfänger überhaupt sein soll)

Anleitung: Weizengras selbst anbauen

  1. Vgl. Andrews, Salette Ann: Taking a shot of wheatgrass. 7. August 2013, humanelivingnet.net/2013/08/07/taking-a-shot-of-wheatgrass-juice/
  2. Vgl. Germany goes raw: Dr. Ann Wigmore – Rohkost-Pionierin. https://germanygoesraw.de/rohkost-arzt/dr-ann-wigmore-weizengrassaft-rohkost-pionierin/
  3. Vgl. Andrews, Salette Ann: Taking a shot of wheatgrass. 07.08.2013, humanelivingnet.net/2013/08/07/taking-a-shot-of-wheatgrass-juice/
  4. Vgl. Wigmore, Ann: The Hippocrates Diet. Avery, 1984, Seite 93
  5. Vgl. Sanos GmbH: Broschüre „Sanos Weizengras Flyer“. http://www.mercatus.ch/store/img/cms/weizengras/sanos-weizengras-flyer.pdf (Abgerufen am 13.09.2017) PDF
  6. Vgl. Balance-ph.de: Basische Ernährung: Weizengras. www.balance-ph.de/weizengras.html (Abgergufen am 13.09.2017)
  7. Vgl. Weiss, Thorsten und Bor, Jenny: Superfoods. Schirner Verlag, Darmstadt 2014, 3. Auflage, S. 60f.
  8. Vgl. Simonsohn, Barbara: Moringa – Der essbare Wunderbaum. Kris-Verlag, Neuenbürg 2014, 1. Auflage, S. 63
  9. Vgl. Ben-Arye, E. et al.: Wheat grass juice in the treatment of active distal ulcerative colitis: a randomized double-blind placebo-controlled trial. Scand Journal Gastroenterol. 2002 Apr;37(4):444-9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11989836
  10. Vgl. Haisken, Nina: Weizengras – Wertvoller als das tägliche Brot. Yoga Aktuell, http://www.yoga-aktuell.de/yoga-und-leben/ernahrung/weizengras-wertvoller-als-das-tagliche-brot/
  11. Vgl. Döll, Prof. Dr. Michaela: Das Antioxidantienwunder. Kopp Verlag, Rottenburg 2003, S. 81f.
  12. Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE): Sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Wirkung auf die Gesundheit – Eine Aktualisierung anhand des Ernährungsberichts 2008. http://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/sekundaere-pflanzenstoffe-und-ihre-wirkung/
  13. Vgl. Watzl, Bernhard und Leitzmann, Claus: Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln. Hippokrates Verlag, Stuttgart 2005, 3. Auflage, S. 28.
  14. Vgl. Watzl, Dr. Bernhard und Bub, Dr. Achim: Carotinoide. Basiswissen aktualisiert, Ernährungs-Umschau 48 (2001), Heft 2, S. 71 ., PDF
  15. Vgl. Deutsches Grünes Kreuz für Gesundheit e.V.: Lycopin. http://dgk.de/fr/gesundheit/mikronaehrstoffe/lexikon/vitamine/carotinoide/lycopin.html
  16. Vgl. Watzl, Dr. Bernhard und Bub, Dr. Achim: Carotinoide. Basiswissen aktualisiert, Ernährungs-Umschau 48 (2001), Heft 2, S. 71 ., PDF
Von | 2017-09-13T14:30:53+00:00 13. September 2017|

MILCH-LÜGE: WIE MILCH KRANK MACHT

Wer glaubt, dass Milch gesund macht, der irrt. Viele wissenschaftliche Studien beweisen das. Die Milchindustrie will davon jedoch nichts wissen. Warum? Allein im Jahr 2012 machte die Milchindustrie mit Milch und Milchprodukten wie Joghurt, Käse & Co. einen Umsatz in Höhe von 22,9 Milliarden Euro.

1. Damit hat sie ein großes Interesse an einer weißen Weste. Zudem sollen großangelegte Marketing-Kampagnen dafür Sorge tragen, dass sich daran so schnell nichts ändert.

DIE KALZIUM-LÜGE

Milch gilt, insbesondere wegen des vermeintlich hohen Calcium-Gehalts, als besonders gesundes Lebensmittel. Vor allem für die Knochen soll sie gut sein. Doch sowohl die „Health Professionals Follow-up Studie (HPFS)“, an der knapp 43.000 Männer teilgenommen haben, als auch die zwölfjährige „Nurses’ Health Studie“ mit 75.000 untersuchten Frauen, konnten zeigen, dass Milchkonsum keinen positiven Effekt auf die Widerstandsfähigkeit von Knochen hat. Im Gegenteil: Je mehr Milch getrunken wurde, desto höher war das Risiko von Knochenbrüchen. Fazit: Milch kann Calcium-Mangel nicht beheben, sondern trägt dazu bei und steigert damit die Gefahr von Osteoporose.2 3 4

 

MILCH ÜBERSÄUERT DEN KÖRPER UND SCHADET DEN KNOCHEN – PFLANZLICHE PROTEINE BAUEN SIE HINGEGEN AUF

Milch und alle daraus hergestellten Produkte übersäuern den menschlichen Körper. Wer zu viel davon zu sich nimmt, dessen Körper versucht die Übersäuerung auszugleichen, indem er basische Mineralien wie Calcium aus den körpereigenen Depots wie den Knochen oder Zähnen zieht. Wer seinem Körper hingegen vorwiegend pflanzliche Proteine zur Verfügung stellt, baut seinen Organismus auf. So konnte eine Studie, die 2001 im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde, zeigen, dass Frauen, die mehr pflanzliche als tierische Proteine aßen, in geringerem Ausmaß an Hüftfrakturen und Knochenabbau litten. Bei denen, die mehr tierische als pflanzliche Proteine zu sich nahmen, kam es häufiger zu diesen Problemen.5 Dieses Ergebnis spricht dafür, dass wir möglichst auf tierische Milchprodukte verzichten sollten. Viel sinnvoller ist es, das nötige Calcium aus pflanzlichen Quellen zu beziehen.

 

DIE GRÖSSTEN UND BESTEN CALCIUM LIEFERANTEN

Die Milchindustrie lässt uns glauben, die Milch wäre der Calcium-Lieferant schlechthin. Doch das ist schlicht kontrafaktisch. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt der Calcium-Bedarf eines Erwachsenen bei 1.000 mg pro Tag.6 100 ml Vollmilch enthalten ca. 120 mg Calcium. Doch auch 100 g Blattspinat (110 mg), Brokkoli (100 mg) und Fenchel (110 mg) können einen ähnlichen Calcium-Gehalt vorweisen. Grünkohl hat mit 210 mg Calcium pro 100 g schon fast doppelt so viel wie Milch. Frische Kräuter wie Brennnessel oder Löwenzahn liegen mit 200 mg bzw. 158 mg auch deutlich darüber. Die unangefochtenen Spitzenreiter sind die Ölsaaten. Leinsamen hat einen Calcium-Gehalt von 230 mg, Chiasamen beinhalten 500 mg und Sesam liegt bereits bei 780 mg pro 100 g. Der absolute Spitzenreiter ist allerdings Mohn; sein Calcium-Anteil liegt bei 1.460 mg – zwölf Mal mehr als bei der Milch!7 8

 

MENSCHEN SIND NICHT FÜR DEN KONSUM VON KUHMILCH GEMACHT

Für gewöhnlich trinken Menschen lediglich in den ersten 6 bis 12 Lebensmonaten Muttermilch. Doch die meisten trinken anschließend ein Leben lang die Babynahrung eines riesigen Wiederkäuers, obwohl der Konsum von Kuhmilch genetisch für uns Menschen nicht vorgesehen war. Weltweit – so schätzen Experten – sind 75 Prozent der Menschen nach dem Abstillen nicht in der Lage, Laktose (Milchzucker) im Darm zu spalten und Milch zu verdauen. Während in Südostasien 98 Prozent der Bevölkerung das Enzym Laktase fehlt, sind es in Südamerika 70 Prozent. In Deutschland sind es 15-20 Prozent – aber nur deshalb, weil wir mit der Einführung der Viehwirtschaft in Europa mehrheitlich durch Mutation ein Gen entwickelt haben, das die Laktosespaltung im Darm ermöglicht.9 Deshalb muss man richtigerweise feststellen, dass eine Laktoseintoleranz eigentlich der Normalzustand ist. Solltest Du nach dem Verzehr von Milch oder Milchprodukten an Blähungen, Bauchkrämpfen, Durchfall oder Kopfschmerzen leiden, dann sind das sehr wahrscheinlich Symptome einer Laktoseintoleranz. Jedoch fehlt Dir nichts. Im Gegenteil, Du bist völlig normal. Du brauchst nur noch Dein Ernährungsverhalten zu normalisieren, indem Du Zug um Zug auf Milchprodukte verzichtest und sie durch viel effektivere Calcium-Lieferanten ersetzt.

 

MILCH ERHÖHT DAS KREBS-RISIKO

Es gibt eine Reihe wissenschaftlicher Beweise, dass Milchkonsum das Krebsrisiko erhöht. So zum Beispiel konnte ein Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Milch und daraus hergestellten Produkten sowie dem Risiko, an Krebsarten wie Eierstockkrebs10 11 12, Brustkrebs13 oder Prostatakrebs14 erkranken zu können, hergestellt werden.

 

MILCH BEGÜNSTIGT DIABETES UND ANDERE CHRONISCHE ERKRANKUNGEN

Kuhmilch enthält im Vergleich zur Muttermilch doppelt soviel Eiweiß. Das Protein der Milch – insbesondere das A1 Beta-Casein – ist eine klebrige, für Menschen kaum verdaubare Eiweißart. Es scheint (vor allem bei Kindern) den Darm aus dem Gleichgewicht zu bringen und steht im Verdacht, Zivilisationserkrankungen wie Diabetes Mellitus Typ 115 16, Herzerkrankungen, Autismus und Schizophrenie zu begünstigen. Auch Allergien, Akne, Neurodermitis, Verdauungsprobleme, Reizdarmsyndrom sowie Infektionen der Nasennebenhöhlen und der Ohren können z. T. auf einen zu hohen Milchkonsum zurückgeführt werden.

 

ALTERNATIVEN IN HÜLLE UND FÜLLE

Je nach Vorliebe kann man Milch durch Soya-, Reis-, Mandel-, Cashew- oder Hafermilch ersetzen. Auch Käse, Joghurt und sogar Puddingersatz werden inzwischen in vielfältigen veganen Varianten angeboten. Da immer mehr Menschen auf eine vegane Ernährungsweise umstellen, kann man diese alternativen Lebensmittel heute fast in jedem Supermarkt finden.

 

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  1. Vgl. Milch Industrie Verband (MIV): Marktdaten 2012; http://www.milchindustrie.de/marktdaten/aussenhandel/
  2. Vgl. Owusu William et al.: Calcium intake and the incidence of forearm and hip fractures among men. JN The Journal of Nutrition, 1997; 127:1782-87, http://jn.nutrition.org/content/127/9/1782.long
  3. Vgl. Feskanich, Diane et al.: Milk, dietary calcium, and bone fractures in women: a 12-year prospective study. American Journal of Public Health, Juni 1997, Vol. 87 No. 6, Seite 992 ff., http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1380936/pdf/amjph00505-0106.pdf
  4. Vgl. Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Harvard: Milch von der Kuh ist nicht gesund. 28.10.2013, http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/28/harvard-milch-von-der-kuh-ist-nicht-gesund/
  5. Vgl. Sellmeyer, Deborah E. et al.: A high ratio of dietary animal to vegetable protein increases the rate of bone loss and the risk of fracture in postmenopausal women. American Journal of Clinical Nutrition, Januar 2001, Vol. 73 No. 1, S. 118-122, http://ajcn.nutrition.org/content/73/1/118.full
  6. Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.: Aktualisierte Referenzwerte für Calcium. 03.02.2016, https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/calcium/
  7. Vgl. Naehrwertrechner.de: Nährwerte Mohn, abgerufen am 03. Februar 2016; http://www.naehrwertrechner.de/naehrwerte-details/H450011/Mohn/
  8. Vgl. Sachia.de: Inhaltsstoffe Chia Samen. Naturkost Übelhör GmbH & Co. KG, Leutkirch-Friesenhofen, http://www.sachia.de/inhaltsstoffe/naehrwertangaben.htm
  9. Vgl. Peschel, Petra; Vonhoff, Anna: Laktoseunverträglichkeit – Wenn Milchprodukte auf den Magen schlagen. Focus Online, 18.07.2012, http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/nahrungsunvertraeglichkeit/tid-12025/laktoseunvertraeglichkeit-wenn-milchprodukte-auf-den-magen-schlagen_aid_337584.html
  10. Vgl. Cramer, Daniel W.: Lactase persistence and milk consumption as determinants of ovarian cancer risk. American Journal of Epidemiology, 1989, Vol. 130/5, S. 904-910, http://aje.oxfordjournals.org/content/130/5/904
  11. Vgl. Fairfield, Kathleen M.: A prospective study of dietary lactose and ovarian cancer. Intern. Journal of cancer, 10. Juni 2004, Vol. 110/2, S. 271-277, http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ijc.20086/full
  12. Vgl. Larsson, Susanna C. et al.: Milk, milk products and lactose intake and ovarian cancer risk: a meta-analysis of epidemiological studies. Intern. Journal of Cancer, Januar 2006, Vol. 118/2, S. 431-441, http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ijc.21305/full
  13. Vgl. Kleinberg, David L.; Barcellos-Hoff, Mary H.: The pivotal role of insulin-like growth factor I in normal mammary development. Endocrinol Metab Clin North Am., September 2011, 40/3, S. 461 ff., http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21889714
  14. Vgl. Chan, June M. et al.: Dairy products, calcium, and prostate cancer risk in the Physicians’ Health Study. American Journal of Clinical Nutrition, Oktober 2001, Vol. 74/4, S. 549 ff., http://ajcn.nutrition.org/content/74/4/549.long
  15. Vgl. Gerstein, Hertzel C.: Cow’s Milk Exposure and Type I Diabetes Mellitus: A critical overview of the clinical literature. Diabetes Care, Januar 1994, Nr. 17/1, S. 13 ff., http://care.diabetesjournals.org/content/17/1/13.short
  16. Vgl. Wasmuth, Hermann E.; Kolb, Hubert: Cow’s milk and immune-mediated diabetes. Proceedings oft he Nutrition Society, November 2000, 59/4, 573-579, http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11115792
Von | 2017-05-23T15:52:45+00:00 31. Januar 2017|

FASTEN

 

Bei Celebrities und Hollywoodstars wie Sarah Jessica Parker, Alicia Silverstone, Gwyneth Paltrow und Béyonce liegt es voll im Trend: Fasten – die völlige oder teilweise Enthaltung von Speisen, bestimmten Getränken und Genussmitteln über einen bestimmten Zeitraum hinweg.

1 Ihrem Vorbild sowie dem Hippokratischen Rat folgend, fasten mittlerweile auch regelmäßig Millionen Menschen in Deutschland, um ihren Körper auf allen Ebenen von überflüssigem und u. U. auch toxischem Ballast zu befreien. Dabei sind die Möglichkeiten des Fastens vielfältig: Laut einer Forsa-Studie verzichten die Allermeisten während des Fastens auf Alkohol, Süßigkeiten sowie andere zuckerhaltige Speisen, Fleisch und Zigaretten.

Einige Wenige schalten den Fernseher öfter ab, verzichten auf Handy und Computer, oder nutzen häufiger öffentliche Verkehrsmittel und Fahrrad.2. Die Profifaster aus Hollywood & Co. gehen jedoch noch einen Schritt weiter: Sie verzichten auf feste Nahrung und Kaffee, trinken reichlich kaltgepresste Obst- und Gemüsesäfte und reinigen den Darm. Einige meditieren zudem und machen Yoga. Der Trend geht eindeutig zum 360° Reboot – ein ganzheitlicher Reboot, der nicht nur den Aspekt der Nahrung erfasst, sondern auch die beiden anderen Säulen der Gesundheit (Bewegung und mentale Balance) – das Ganze am besten Online!

 

FASTEN UND HEILEN: ALTES WISSEN UND NEUE FORSCHUNG

FASTEN IN DER FASTENZEIT – TRADITION VERSUS NEUZEIT

Als Fastenzeit wird in der römisch-katholischen Kirche der 40-tägige Zeitraum des Fastens und Betens bezeichnet, der traditionell am Aschermittwoch beginnt und der Vorbereitung auf das „Hochfest Ostern“ dienen soll. Nach dem „sündigen“ Karneval sollen sich die Menschen bewusst machen, dass sie im Prinzip jederzeit tot umfallen können und sich dann – laut propagiertem Glaube der Amtskirche – vor Gott verantworten müssten.

Heute fasten immer noch sehr viele Menschen innerhalb der traditionellen Fastenzeit. Sie tun es jedoch immer seltener, um durch das Fasten (und Büßen) den damals als externe Wesenheit begriffenen Gott zu bewegen, den Untergang von ihnen abzuwenden. Jetzt steht die Wirkung im Vordergrund: Entgiftung & Detox, Altes los und hinter sich lassen, Glücksrausch, purzelnde Pfunde, innere Ruhe, emotionale Balance, schöne Ausstrahlung sowie neue Energie.

 

WAS PASSIERT BEIM FASTEN?

Fasten ist die Existenz des menschlichen Organismus ohne Zufuhr von fester Nahrung von außen. Durch das Fasten schaltet der Organismus schrittweise die Stoffwechselprozesse um. Wie genau der Stoffwechsel umgestellt wird, hängt von der Fastenform ab. Beim Voll- oder Wasserfasten wird ganz auf die Zufuhr von Nährstoffen verzichtet und auf „Ernährung von Innen“ und zur Lebenserhaltung durch eigene Ressourcen umgeschaltet. Hier beginnt der Körper schon nach kurzer Zeit, die Fettdepots aufzulösen und sie als Energiequellen zu nutzen.

Beim Saftfasten ist das ein wenig anders. Hier verzichtet man genauso wie beim Vollfasten auf feste Nahrung, doch gleichzeitig werden dem Körper sogar wesentlich mehr Nähstoffe als üblich zugeführt. Und da für das Verdauen des Saftes nahezu keine Energie benötigt wird, kann der Körper diese vollumfänglich für Reparatur-, Aufräum- und Regenerationsarbeiten verwenden. Zudem fängt er dann relativ rasch an, sich von krankem Gewebe, Giftstoffen und Schlacken zu befreien. Als Konsequenz können die Organe wieder besser ihre Funktion erfüllen. Das Immunsystem läuft wieder auf Hochtouren und die Haut bekommt wieder einen jugendlichen Glanz.

 

SINNESTÄUSCHUNG „HUNGER“ (BEIM SAFTFASTEN)

Ein eventuelles Hungergefühl beim Saftfasten ist quasi nur eine Sinnestäuschung: Das Signal „Ich bin hungrig“ wird fast ausschließlich durch die Tatsache ausgelöst, dass der Magen leer ist. Das Faktum, dass man gleichzeitig aber überdurchschnittlich viele Nährstoffe zu sich nimmt, bleibt dabei völlig außen vor. Bis unser System das ganz verstanden hat und sich nicht mehr von einem leeren Magen täuschen lässt, können u. U. ein paar Tage ins Land gehen.

 

VIER KLASSISCHE FASTENARTEN

Beim Vollfasten (auch Wasserfasten oder Nulldiät genannt) wird nur Wasser und Tee getrunken – sonst nichts. Einen Tick weniger „streng“ ist das Heilfasten nach dem Mediziner Otto Buchinger (1878 bis 1966). Bei diesem Ansatz sind neben Wasser und Tee auch Gemüsebrühe und etwas Fruchtsaft erlaubt. Manche leiten das Heilfasten durch eine gründliche Darmreinigung mit Glauber- bzw. Bittersalz oder Einläufen ein. Beim Suppenfasten ist dreimal am Tag ein bis zwei Teller warme Suppe vorgesehen.

Die F. X. Mayr-Fastenkur besteht aus einem Drei-Stufen-Plan zur Darmsanierung aus „Schonung, Säuberung und Schulung“ – eingeleitet durch eine detaillierte Diagnostik des Darms. Die erste Stufe ist ein Tee-Wasser-Fasten, das mit einer Darmreinigung durch Bittersalz und Einläufe beginnt. Die zweite Stufe besteht aus der Milch-Semmel-Diät. Die dritte Stufe besteht aus einer basischen Schonkost mit viel Gemüse, reifem Obst, frischen Kräutern, wenig Fett und Salz (und selten Fleisch).

 

DAS MODERNE SAFTFASTEN DER CELEBRITIES UND HOLLYWOODSTARS

Als grobe Faustformel gilt: Beim modernen, basenorientierten Fasten verzichten wir auf alles, was den Körper sauer macht – Fleisch, Fisch, Milchprodukte, prozessierte Nahrungsmittel, Weißmehl, Kaffee, Zucker und zuckerhaltige Speisen, Nikotin, Alkohol und Stress. Stattdessen nehmen wir 1,5 bis 2,5 l kaltgepresste Obst- und Gemüsesäfte (möglichst grüne Säfte) zu uns, ergänzt z. B. von einer Cashewmylch, einer Goldenen Mylch oder einer Gemüsesuppe – alles natürlich in Bio-Qualität. Daneben soll genügend Quellwasser (mindestens 1 l; ohne Kohlensäure), gefiltertes Wasser, frisches Kokosnusswasser (nicht erhitzt!) oder Kräutertee getrunken werden.

Das dahinterstehende Prinzip ist einfach: Mit den Säften soll der übersäuerte Körper mit Nährstoffen geflutet und die Nährstoffdepots des Körpers wieder aufgefüllt werden. Durch das Trinken der vorgenannten Saftmenge heben wir den Körper Zug um Zug ins basische Milieu (und in einem basischen Milieu können widerum kleine oder auch große Krankheiten wie z. B. Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen weder fortbestehen noch entstehen). Gelöste Giftstoffe sollen zudem über die reichlich zugeführte Flüssigkeit aus dem Körper ausgeschieden werden.

Flankierende Maßnahmen wie z. B. Spazierengehen an der frischen Luft, Basenbäder, Darmreinigung (Colon-Hydro-Therapie), spezielle Massagen, Yoga, Meditation sowie geistige Reinigung und Sinnsuche können den Entgiftungs- und Verjüngungsprozess unterstützen und zudem auf eine ganzheitliche Ebene heben. Alles in allem könnte man deshalb sagen, dass das moderne, basenorientierte Fasten von der Gerson-Therapie inspiriert ist.

 

INTERMITTIERENDES FASTEN

Beim intermittierenden Fasten wechselt man zwischen Zeiten der normalen Nahrungsaufnahme und der Nahrungskarenz. Man isst quasi in bestimmten Zeitabständen. Durch das intermittierende Fasten sollen die Risiken für altersbedingte Krankheiten reduziert werden, das Abnehmen soll leichter gelingen und es kann zur Folge haben, dass man länger lebt. Es gibt hauptsächlich zwei Formen des intermittierenden Fastens:

  1. Ein Fastentag pro Woche
  2. Tägliche Fastenperioden – man isst nur während 4, 6 oder 8 Stunden des Tages

Eine Person, die die zweite Variante des intermittierenden Fastens schon seit knapp 30 Jahren praktiziert ist Wim Hof. Er isst immer nur nach 18 Uhr.

 

FÜR WEN IST FASTEN GEEIGNET? WER SOLLTE FASTEN? WER NICHT?

Fasten ist grundsätzlich erst einmal für jeden gesunden Menschen geeignet. Das Fasten – insbesondere das Saftfasten – kann von jedem Erwachsenen als reine Gesundheitsprävention durchgeführt werden. Saftfasten ist ganz besonders für Dich geeignet, wenn Du chronisch unter Stress stehst, Dich ständig überlastet und erschöpft fühlst oder einen hohen Alkohol-, Kaffee- und/oder Nikotinkonsum hast. Auch wenn Konzentrationsstörungen, ständige Müdigkeit, häufige Kopfschmerzen oder eine erhöhte Infektankfälligkeit zu beobachten sind, würde Dir das Fasten bzw. Saftfasten sicher sehr gut tun.

Schwangere Frauen, stillende Mütter und Diabetiker zählen jedoch zur Risikogruppe und sollten deshalb auf das Fasten verzichten. Menschen, die unter Psychosen, Depressionen und ernsten Vorerkrankungen leiden, sollten aufs Fasten ebenso verzichten bzw. nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt fasten.

 

WER FASTET HEUTE – STUDIE IM AUFTRAG DER DAK-KRANKENKASSE

Üblicherweise wird mehr in Westdeutschland gefastet als in den neuen Bundesländern. Auch kann ein Nord-Süd-Gefälle festgestellt werden: In Bayern haben 61 % der Befragten schon einmal mehrere Wochen auf Alkohol, Süßes oder Konsumgüter verzichtet. Auffällig ist auch, dass Fastenbefürworter tendenziell einen höheren Schulabschluss oder studiert haben und überwiegend weiblich (62 %) sind. Besonders beliebt soll das Fasten in der Gruppe der 30- bis 44-Jährigen sein, sagt Ernährungswissenschaftlerin Silke Willms. Diese Altersgruppe soll oft besonders großem Stress durch die Doppelbelastung von Karriere und Familie ausgesetzt sein.3

 

SCHALTE DEN TURBO EIN: MIT YOGA UND ATEMÜBUNGEN DEN KÖRPER BEIM ENTGIFTEN UNTERSTÜTZEN

Durch das Yoga bewegst Du Deinen Körper in alle Richtungen, eingelagerte Giftstoffe lösen sich dadurch leichter, Deine Organe werden massiert und zudem mit nährstoffreichem Blut versorgt. Dein Stoffwechsel wird angeregt. Kommst Du bei den Übungen hin und wieder sogar ins Schwitzen, können Giftstoffe und Schlacken auch wunderbar über die Haut abtransportiert werden. Da ein großer Teil der Entgiftung bzw. der Ausscheidung unserer Stoffwechselschlacken, Säuren und Toxine über die Atmung laufen kann, ist die Praxis uralter, yogischer Atemtechniken zur Unterstützung der Entgiftungskur eine sehr clevere Idee (z. B. mit der Wim-Hof-Methode).

 

GEISTIGES FASTEN – AUCH MENTAL UND EMOTIONAL ENTGIFTEN

Fasten ist in Asien bzw. im Buddhismus, Hinduismus und Jainismus schon seit Jahrtausenden fest eingebunden. Der Fokus liegt dort aber schon seit jeher auf der geistigen Reinigung. Indianer nordamerikanischer Stämme nutzen das Fasten im Streben nach Visionen für ihren weiteren Lebensweg. Wenn auch Du beim Fasten in Dir aufräumen, zur Ruhe kommen oder nach Deiner Lebensvision suchen möchtest, so kannst Du in dem Buch „Die Aktivierung des Weltinnenraums – Was Sie in sich selbst bewegen, bewegen Sie in der Welt.“ von Mike Kaiser wertvolle Unterstützung finden. Hier geht’s zur Leseprobe. Kaufen kann man das Buch hier.

 

FASTEN – WAS MAN NOCH ALLES LASSEN KÖNNTE

Durch ein Fasten in den folgenden Bereichen kannst Du die Wirkung noch verstärken:

  1. Handy- bzw. Smartphone-Fasten.
  2. Tablet- bzw. Computer-Fasten.
  3. Fernseh- und Radio-Fasten.
  4. Auto-Fasten (dafür ÖPNV nutzen, auf das Fahrrad umsteigen oder zu Fuß gehen).
  5. Schweigen – für einige Stunden am Tag, einen Tag lang oder während der ganzen Saftkur.

GEHIRNFORSCHER GERALD HÜTHER: FASTEN MACHT HIGH

Nicht selten berichten Menschen vom Fasten, dass sie regelgerecht vom Glück berauscht oder völlig euphorisch – ja ekstatisch – seien. Der bekannte Gehirnforscher und Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther meint: „Zu Recht, denn für Hochgefühle beim Fasten gibt es inzwischen sogar fundierte wissenschaftliche Erklärungen!“

Hüther hat untersucht, wie Hormone und Botenstoffe auf den Nahrungsentzug reagieren. Dabei fand er heraus, wie wichtig es ist, dass die Entscheidung zum Fasten freiwillig getroffen wird. Nur unter dieser Voraussetzung nämlich stuft das Bewertungszentrum in der Hirnrinde die Situation als ’nicht bedrohlich‘ ein und verzichtet auf die Produktion von Stresshormonen, sagt Hüther. Stattdessen nimmt nach etwa drei Fasten-Tagen die Ausschüttung von Serotonin zu und sorgt für innere Harmonisierung und Zufriedenheit. Der Kopf kommt zur Ruhe, Energie wird frei. Manche kommen in einen wahren Glücksrausch. Wer fastet, schläft oft wenig und fühlt sich trotzdem erholt.

Man fühlt sich verbundener mit sich selbst und allem was ist sowie gelassener und offener. Nicht nur Geschmack oder Duft werden intensiver wahrgenommen, alle Sinne und die gesamte Wahrnehmung sind beim Fasten geschärft. Selbst wer mit Gott und Glauben nichts zu tun hat, ahnt in dieser Zeit der Enthaltsamkeit, warum alle großen Religionen auch Fasten-Programme kennen: Ich brauche bescheiden wenig für diese Ausgeglichenheit und innere Ruhe, so die heilsame Erkenntnis. Und wer das erkennt, hat weniger Angst, kann Loslassen und mit mehr Gelassenheit auch größere Veränderungen im eigenen Leben anschieben.

Diese neurobiologischen Effekte können zwar erst seit relativ kurzer Zeit wissenschaftlich erklärt werden, unabhängig davon sind sie aber vielen Kulturen altbekannt: sie wenden das Fasten ganz gezielt z. B. zur Erlangung transzendentaler Bewusstseinszustände an. 4

 

FASTEN KANN SCHMERZLINDERNDE UND STIMMUNGSAUFHELLENDE WIRKUNG HABEN

Andreas Michalsen vom Immanuel Krankenhaus Berlin untersuchte Fasten als eine Methode zur Stimmungsverbesserung bei chronischen Schmerzen. Studien konnten bereits herausfinden, dass Fasten über einen Zeitraum von 7-21 Tagen wirksam bei der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen und chronischen Schmerzsyndromen eingesetzt werden kann. Michalsen konnte mittels experimenteller Forschung belegen, dass Fasten die Konzentration von Serotonin, endogenen Opioiden und Endocannabinoiden im Gehirn erhöht, was mit einer gesteigerten Aufmerksamkeit und verbesserten Stimmungslage korreliert.

Die durch das Fasten hervorgerufene neuroendokrine Aktivierung und erhöhte Produktion neurotrophischer Stoffe kann ebenfalls zur verbesserten Stimmungslage beitragen. Die Untersuchung ergab, dass Heilfasten durch seine schmerzlindernde und stimmungsaufhellende Wirkung die herkömmliche Therapie chronischer Schmerzpatienten als mögliche Behandlungsmethode sinnvoll ergänzen kann. 5

 

FASTEN KANN BLUTDRUCK NORMALISIEREN

Alan Goldhamer befasste sich gemeinsam mit einigen Kollegen in der amerikanischen Studie mit der gesundheitsfördernden Wirkung von Fasten bei Bluthochdruck. Für die Studie erhielten 174 Probanden mit einem systolischen Blutdruck über 140 mmHg, diastolischen über 90 mmHg oder beidem ein medizinisch betreutes Fastenprogramm. Dieses bestand aus einem zwei- bis dreitägigen Vorfasten mit einer Ernährung aus Obst und Gemüse, darauf folgend etwa zehn bis elf Tage lang Wasserfasten und schließlich einer sechs- bis siebentägigen Umgewöhnung auf eine fettarme, vegane Diät.

Nahezu 90 % der Probanden erreichten im Zuge der Studie einen Blutdruckwert niedriger als 140/90 mmHg, durchschnittlich konnte der Blutdruck um 37/13 mmHg gesenkt werden. Die Einnahme von Antihypertensiva konnte von den 6,3 % des Sample, die zuvor Medikamente nahmen, nach der Behandlung erfolgreich eingestellt werden. Die Studie belegt damit, dass Wasserfasten eine wirksame Methode zur Normalisierung des Blutdrucks darstellt. 6

 

FASTEN KANN GEDÄCHTNIS UND KONZENTRATION VERBESSERN

Abdulaziz Farooq und weitere Wissenschaftler vom Aspetar Orthopaedic and Sports Medicine Hospital in Doha (Qatar) wollten die neurologischen und psychologischen Wirkungen des Fastens ergründen. Dazu wurden im Jahr 2010 achtzehn junge muslimische Menschen ausgewählt, die zwischen neun und fünfzehn sind. Sie wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, die jüngeren (9-12 Jahre) und die Jugendlichen (13-15 Jahre).

Die Jungs wurden von den Ärzten vor der Fastenzeit, während der ersten und letzten Woche des Ramadans und danach untersucht. Zudem wurde ihr Schlafmuster, die Ernährung sowie ihre Bewegungen aufgenommen und festgehalten, um die Ergebnisse genauestens auswerten zu können. Bei jedem Klinikbesuch mussten sie verschiedene Tests machen. So mussten sie z. B. Aufgaben lösen, die das Gedächtnis oder aber das räumliche Denkvermögen beanspruchten.

In der ersten Woche des Fastens stellte sich nur bei den kleineren Jungs ein Körperfettverlust heraus, der relativ gering war. Dafür war die Eiweißaufnahme höher als sonst und gegen Ende der Ramadan-Zeit konnte eine hohe Reduzierung von Hämoglobin festgestellt werden. Während der vierten Woche litten alle Teilnehmer unter starkem Schlafmangel, da bei ihnen die durchschnittliche Schlafdauer auf 1,8 Stunden gesunken war. Auffällig war dann allerdings, dass genau in dieser Periode die Gedächtnis- und Konzentrationsleistungen signifikant besser waren! 7

 

FASTEN KANN ARTHROSE ENTGEGENWIRKEN

Wissenschaftler vom Kompetenzzentrum Naturheilverfahren (Klinik für Innere Medizin II) und des Instituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik des Universitätsklinikums Jena sowie des Immanuel-Krankenhauses (Charité Campus Benjamin Franklin – Abteilung für Naturheilkunde) in Berlin Wannsee führten eine Untersuchung zur Wirkung des Heilfastens auf Schmerz, Befindlichkeit und Gelenkfunktion bei Patienten mit Arthrose durch.

Es nahmen 30 Probanden (zweiundzwanzig Frauen und acht Männer) mit Fingergelenks-, Cox- und Gonarthrose teil. Sie unterzogen sich einer zweiwöchigen Fastenintervention nach Buchinger mit drei Entlastungstagen, acht Fastentagen (300 kcal) und vier Aufbautagen sowie Follow-up nach vier und zwölf Wochen. Untersucht wurden die Schmerzintensität, Anlauf-, Belastungs- und Ruheschmerz, Druckschmerzschwelle, Gelenkfunktion, gesundheitsbezogene Lebensqualität, der Western Ontario and McMasters Universities Arthrose-Index (WOMAC), Analgetika-Konsum, Body-Mass-Index, Bauchumfang, Blutdruck, Puls sowie umfangreiche serologische Parameter.

Als Ergebnis konnte eine signifikante Reduktion von Körpergewicht und BMI, Abnahme des Bauchumfangs im Fasten- und gesamten Studienzeitraum attestiert werden. Das war vielleicht ja noch zu vermuten. Verblüffend war hingegen, dass sich eine signifikante Schmerzreduktion sowie eine Befindlichkeits- und Gelenkfunktionsverbesserung einstellte. Hinzu kam, dass zeitgleich auch der Schmerzmittelverbrauch reduziert werden konnte. Entgleisungen autonomer bzw. metabolisch-serologischer Parameter wurden nicht beobachtet. 8

 

FASTEN SETZT ENORME KRÄFTE FREI, KANN DEN KÖRPER STÄRKER UND IHN GEGEN SCHADSTOFFE WIE CHEMOTHERAPEUTIKA SCHÜTZEN

Valter Longo ist Professor für Biogerontologie und Zellbiologie an der Davis School of Gerontology (University of Southern California, USA) und Direktor des Longevity Institutes in Los Angeles (USA). Longo und sein Team hatten ungefähr ab 2007 begonnen, die Auswirkungen des Fastens auf Krebs und Chemotherapie zu untersuchen. In einer der ersten Studien mit Mäusen konnten sie zeigen, dass Fasten enorme Kräfte freisetzt, den Körper stärker macht und ihn gegen Schadstoffe wie Chemotherapeutika schützt.

Der Versuchsaufbau war simpel: Sie teilten krebskranke Mäuse in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe fastete 60-48 Stunden vor der Gabe von Chemotherapeutika. Die zweite Kontrollgruppe ernährte sich normal. Das Ergebnis sorgte in Medizinerkreisen für Wirbel: Von 28 Mäusen der ersten Gruppe war nur eine gestorben. Bei der Kontrollgruppe waren hingegen 20 von 37 verstorben. Die Ergebnisse konnten in weiteren Studien erhärtet werden. 9 10 11

 

VORTRAG VON VALTER LONGO: ESSEN, FASTEN UND LÄNGER LEBEN

Hier geht’s zum Vortrag.

 

FASTEN KANN KREBSTUMORE SCHRUMPFEN LASSEN UND KANN CHEMOTHERAPIE EFFEKTIVER MACHEN

Man wusste nun, dass Fasten vor der Chemotherapie den Körper stärker macht und ihn vor Chemotherapeutika schützt. In Folgestudien mit Mäusen bei ähnlichem Versuchsaufbau konnte Longo zudem herausfinden, dass kurzzeitiges Fasten vor der Chemotherapie Krebstumore sogar schrumpfen lässt und Metastasen verringert.

Die Kombination von Fasten mit Chemotherapie war ohne Ausnahme viel effektiver als die Chemotherapie allein – Metastasen haben sich um 40 % stärker reduziert, so berichteten die Forscher im Fachmagazin „Science Translational Medicine“. Das hatte sich in Versuchen mit verschiedensten Krebsarten gezeigt, darunter menschlichem Brustkrebs, Eierstockkrebs und Gehirntumoren. Fünf der acht getesteten Krebsarten hatten sogar auf das Fasten alleine reagiert!

Die Forscher gewannen in ihren Studien dann auch hinweise darauf, warum sich das Fasten so positiv auswirkte: Beim Fasten veränderten sich die Gene – aber nicht von allen Zellen in gleicher Weise! Während die Gene von gesunden Zellen beim fastentypischen Nährstoffmangel in eine Art Schutzbetriebsmodus umschalteten, geschah das bei kranken Zellen nicht. Bei Krebszellen wurde dies durch Krebsgene – sogenannte Onkogene – verhindert. Stattdessen sorgten die andersartigen Informationen der Onkogene beim Fasten für ein ungebremstes Wachstum der Krebszellen.

Mehr noch: Sie wurden sogar immer aktiver und versuchten verzweifelt, den im Blut vorhandenen Nährstoffmangel zu kompensieren. Sie versuchten, neue Proteine zu erzeugen und sich zu teilen. Analysen von Zellproben zeigten, dass diese Aktivitäten der Krebszellen zu einer Kaskade von Ereignissen führten, bei der zellschädigende Moleküle – sogenannte freie Radikale – entstanden. Diese freien Radikale zerstörten die DNA der Krebszellen und führten zu ihrem Absterben. „Die Krebszellen begangen letztlich Selbstmord“, sagte Longo. 12 13 14

 

WICHTIGER HINWEIS UND HAFTUNGSAUSSCHLUSS

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  1. Vgl. Savacool, Julia: A Juicier You. Epicurious.com; http://www.epicurious.com/archive/healthy/news/cleanses
  2. Vgl. Umfrage: Alkohol und Süßigkeiten werden zur Fastenzeit gestrichen. Spiegel Online, 16.02.2015; http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/umfrage-zur-fastenzeit-die-meisten-verzichten-auf-alkohol-und-suesses-a-1018661.html
  3. Ebenda
  4. Vgl. Hüther, Gerald: Neurobiologische Effekte und psychische Auswirkungen des Fastens. UGB-Tagung „Fasten aktuell“, 6.-8.05.1999; https://www.ugb.de/richtig-fasten/neurobiologische-effekte-psychische-auswirkungen-fastens/
  5. Vgl. Michalsen, Andreas: Prolonged Fasting as a Method of Mood Enhancement in Chronic Pain Syndromes: A Review of Clinical Evidence and Mechanisms. Current Pain and Headache Reports, April 2010, Volume 14, Issue 2, pp 80-87; http://link.springer.com/article/10.1007/s11916-010-0104-z
  6. Vgl. Goldhamer, Alan et al.: Medically Supervised Water-only Fasting in the Treatment of Hypertension. Journal of Manipulative and Physiological TherapeuticsVolume 24, Number 5, June 2001, p 335-339; http://de.scribd.com/doc/32727377/Medically-Supervised-Water-only-Fasting-in-the-Treatment-of-Hypertension
  7. Vgl. Farooq, Abdulaziz et al.: A Prospective Study of the Physiological and Neurobehavioral Effects of Ramadan Fasting in Preteen and Teenage Boys. Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics, Volume 115, Issue 6, June 2015, Pages 889–897; http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S221226721500163X
  8. Vgl. Schmidt, Sebastian et al.: Unkontrollierte klinische Studie zur Wirksamkeit ambulanten Heilfastens bei Patienten mit Arthrose. Forschende Komplementärmedizin, 010;17:87–94, DOI: 10.1159/000285479; http://www.kneippaerztebund.de/fileadmin/upload/dokumente/pdf/publikationen/Prof.%20Uhlemann%20Artikel%20Heilfasten%20bei%20Arthrose.pdf
  9. Vgl. Raffaghello, Lizzia et al.: Starvation-dependent differential stress resistance protects normal but not cancer cells against high-dose chemotherapy. PNAS, cgi doi 10.1073 pnas.0708100105; http://www.pnas.org/content/early/2008/03/28/0708100105.abstract; http://www.pnas.org/content/early/2008/03/28/0708100105.full.pdf
  10. Vgl. Lee, C. und Longo, V.: Fasting vs dietary restriction in cellular protection and cancer treatment: from model organisms to patients. Oncogene (2011) 30, 3305–3316; doi:10.1038/onc.2011.91; http://www.nature.com/onc/journal/v30/n30/full/onc201191a.html
  11. Vgl. Tinkum, Kelsey L. et al.: Fasting protects mice from lethal DNA damage by promoting small intestinal epithelial stem cell survival. PNAS, Vol. 112, No. 51, E7148–E7154, doi: 10.1073/pnas.1509249112, http://www.pnas.org/content/112/51/E7148.abstract
  12. Vgl. Lee, Changhan et al.: Fasting Cycles Retard Growth of Tumors and Sensitize a Range of Cancer Cell Types to Chemotherapy. Science Translational Medicine, 2012 March 7; 4(124): 124ra27, doi:10.1126/ scitranslmed.3003293; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3608686/pdf/nihms-438726.pdf
  13. Vgl. Longo, Valter et al.: Calorie restriction and cancer prevention: metabolic and molecular mechanisms. Trends Pharmacol Sci. 2010 Feb;31(2):89-98. doi: 10.1016/j.tips.2009.11.004. Epub 2010 Jan 25; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20097433
  14. Vgl. Safdie, Fernando M. et al.: Fasting and cancer treatment in humans: A case series report. Aging (Albany NY). 2009 Dec; 1(12): 988–1007, published online 2009 Dec 31, PMCID: PMC2815756; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2815756/
Von | 2017-05-23T15:52:49+00:00 25. November 2016|

WARUM DETOX? WARUM REBOOT? WARUM ENTGIFTUNG?

 

Die Hollywoodstars Gwyneth Paltrow und Selma Hayek schwören auf regelmäßige Entgiftungskuren und in New York und Los Angeles gibt es sie mittlerweile an jeder Straßenecke zu kaufen: GRÜNE DETOX-SÄFTE. Doch warum sollte man sich überhaupt mit Detox – also einer Entgiftung – beschäftigen? Warum brauchen Menschen heute mehr denn je einen Reboot, sprich einen Neustart des Systems?

DETOX GEWINN IM KURZÜBERBLICK

Das erreichst Du durch Detox:

  • Straffe Figur. Man sieht nicht mehr so aufgedunsen aus.
  • Gute Laune. Der Körper schüttet mehr von den Glücksbotenstoffen Serotonin und Endorphine aus.
  • Stressresistenz. Die altgewohnte Nervenstärke kehrt zurück.
  • Schöne Haut. Die gute Durchblutung verjüngt sichtbar.
  • Mehr Energie. Eine überforderte Leber macht müde, Detoxen weckt auf.
  • Endlich abnehmen. Entgiften entlastet die Entgiftungsorgane und macht Abnehmen oft erst möglich.
  • Bessere Gesundheit. Detoxen stärkt das Immunsystem und minimiert Schmerzen wie Rheuma, Migräne, Arthrose, Reizdarm
  • Optimale Verdauung. Endlich ist die Darmflora wieder in Ordnung – das macht schlank, fröhlich und gesund.
  • Bessere Blutwerte. Entzündungswerte, Blutzucker und Blutfette sinken, das drosselt das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Heißhungerattacken können mit der Zeit verschwinden.

 

Folgende tiefere Gründe sprechen für eine regelmäßige Detox Kur:

1. KAUM JEMAND STIRBT HEUTE AN ALTERSSCHWÄCHE – ES GIBT KEINEN LOGISCHEN GRUND, WARUM WIR NICHT DOPPELT SO LANGE LEBEN

Man muss die nackte Tatsache einfach einmal einwirken lassen, dass heute 86 Prozent aller Todesfälle in Europa auf das Konto der sogenannten Zivilisationskrankheiten geht und kaum noch jemand an Altersschwäche stirbt. Das ist insofern mehr als merkwürdig, als sich der menschliche Körper alle 7 Jahre komplett erneuert und dieser Rundum-Erneuerungs-Prozess bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 81 Jahren

1 mehr als 11 mal vollzieht! Er vollzieht sich nicht 1 oder 2 Mal in dieser Zeit sondern 11 Mal. Was spricht da also vom Prinzip und der Logik her dagegen, dass sich dieser Prozess nicht auch 20, 30 oder 40 mal vollzieht?

Zu den Todesfällen sagt Günther Leiner, Präsident des European Health Forum Gastein: „Nichtübertragbare Krankheiten sind heute die zentrale Bedrohung der Gesundheit der Menschen und belasten die Gesundheitssysteme. Herz-Kreislauf- Erkrankungen, chronische Atemwegs-Erkrankungen, Diabetes und Krebs machen in den 53 Ländern der WHO-Region Europa 77 Prozent der Krankheitslast aus und sind die Ursache für 86 Prozent aller Todesfälle.“

Der vorgenannte Umstand ist zudem besonders irritierend, als die meisten von diesen Erkrankungen vermeidbar wären, wenn man den sogenannten Risikofaktoren „ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Alkoholmisbrauch und Tabakkonsum etc.“ und der damit einhergehenden Übersäuerung angemessen entgegentreten würde.2 Den Gegenpol dazu stellt beispielsweise Normen W. Walker dar. Er war einer der bedeutendsten Gesundheitsärzte und Ernährungsforscher in den USA. Der Autor hat Bestseller wie z. B. „Frische Frucht- und Gemüsesäfte – Vitalstoffreiche Drinks für Fitness und Gesundheit“ geschrieben und den Rolls Royce der Entsafter für den Hausgebrauch entwickelt – den hydraulischen Norwalk Juicer. Walker ernährte sich überwiegend von Rohkost sowie Obst- und Gemüsesäften. Damit wurde er 116 Jahre alt.3

 

2. WIR LEIDEN UNTER FEHLERNÄHRUNG

Die Bestandteile unserer Nahrung und die Essgewohnheiten sind nicht wirklich in Hinblick auf ein langes Leben „optimiert“: Wir essen unbewusst, zu hastig und vor allem zu viel vom Falschen. Das kannst Du ja einmal an Deinen eigenen Essgewohnheiten überprüfen: Wie oft konzentrierst Du Dich zu 100% auf den Prozess des Essens? Kaust Du Dein Essen in Ruhe und lange genug? Was isst Du überwigend? Wie häufig und in welchen Mengen konsumierst Du ungesunde Lebensmittel wie Fast-Food, prozessierte Lebensmittel, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Zucker, Salz, Alkohol, Süßspeisen und Kaffee?

 

3. WIR VERHUNGERN „AN VOLLEN TÖPFEN“

Laut einer groß angelegten Studie des Schwarzwald Sanatoriums in Obertal verlieren Obst und Gemüse wegen ausgelaugten, schadstoffbelasteten und einseitig bewirtschafteten Böden in der Landwirtschaft weltweit seit 1985 drastisch an Nährstoffen: Der Verlust von Vitamin A bei Äpfeln beträgt 41 %. Paprika hat um 31 % weniger Vitamin C und Brokkoli nur noch die Hälfte an Eisen. Der US-Mediziner Al Sears schlussfolgert deshalb logisch richtig: „Sie müssen heute zehnmal so viel Obst und Gemüse essen, um die gleiche Menge an Vitaminen und Mineralstoffen wie vor 50 Jahren zu bekommen.“ 4 Dieses Defizit sollten wir irgendwie ausgleichen, wenn uns an einem langen und gesunden Leben gelegen ist.

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4. UNSERE KÖRPER SIND IN DER REGEL CHRONISCH ÜBERSÄUERT

In den Industrienationen können wir den mannigfaltigen Ursachen dieser chronischen Übersäuerung faktisch nicht mehr aus dem Weg gehen. Sie ist bedingt durch ungünstige Essgewohnheiten, industriell verarbeitete Lebensmittel, Lebensmittelzusatz- und Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Aromen, Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in der konventionellen Nahrung, Tabak, Alkohol, Waschmittelzusätze und Zusätze in Körperpflegeprodukten, Medikamente, Umweltgifte,  Chemikalien, Lösungsmittel, Luftverschmutzung, elektromagnetische Strahlung, Chemtrails sowie chronischen Stress. Diese machen sich nicht selten durch vermeintlich rätselhafte Symptome wie z. B. Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, ständige Müdigkeit, häufige Kopfschmerzen, eine erhöhte Infektanfälligkeit und in machen Fällen auch Übergewicht bemerkbar. Jetzt fragst Du Dich sicherlich zu Recht: „Warum ist „Übersäuerung“ ein so großes Problem?“

FOLGE: ÜBERSÄUERUNG IST DER STARTPUNKT VON JEDER KRANKHEIT

Das Autorenpaar Robert O. Young und Shelley Redford Young geht davon aus, dass von allen Gleichgewichtszuständen, die der menschliche Körper anstrebt und für allumfassende Gesundheit sowie ein langes Leben benötigt, das Säure-Basen-Gleichgewicht der wichtigste ist. Befinden sich Säuren und Basen in Balance, ist der Mensch gesund und er verfügt über eine hohe Leistungsfähigkeit. Bewegt sich der pH-Wert dauerhaft zu stark ins saure Milieu, nimmt die Sauerstoffversorgung und damit der Zellstoffwechsel ab. Das setzt eine regelrechte Kaskade von Reaktionen in Gang: Die Übersäuerung bzw. die niedrige Sauerstoffkonzentration begünstigt die Ansiedelung von Mikroorganismen wie Bakterien, Viren, Hefen, Pilzen und Parasiten. Ihre Abfallstoffe (Säuren, Alkohole und Toxine)  tragen direkt oder indirekt zu einer endlos langen Reihe von Symptomen bei.

Die meisten Krankheiten, besonders chronische und degenerative Krankheiten, folgen auf wuchernde, sich vermehrende Mikroorganismen. Zwischen den Extremen Fußpilz und AIDS liegen die auf Hefen- und Pilzwucherung basierenden Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Atheriosklerose (Arterienverkalkung), Osteoporose, chronische Müdigkeit und Entzündungen. Allgemeine Zeichen eines Wachstums sind Schmerzen, Infektionsneigung, Funktionsstörungen der Nebenniere oder Schilddrüse, Verdauungsstörungen, Durchfall, Heißhungerattacken, Koliken, Blähungen, Depressionen, Hyperaktivität, Erkältungen und grippale Infekte, trockene und juckende Haut, Gelenkschmerzen, schlechter Atem, Geschwüre, Kolitis, Sodbrennen, Reizbarkeit, verschwollene Augen, Stimmungsschwankungen, Pilzinfektionen der Scheide, Zysten und Tumore, Akne, niedriger Blutzucker, Kopfschmerzen, Trägheit, Schlaflosigkeit, Über- und Untergewicht, Muskelschmerzen, schlechtes Gedächtnis, Allergien, Zahnfleischschwund oder Blaseninfektion.5

Dieser Ursache-Wirkungs-Zusammenhang wurde so auch schon 1931 von Dr. Otto Warburg bestätigt, der für diese Entdeckung den Nobelpreis der Medizin erhalten hat. Warburg hatte herausgefunden, dass Krebs (und andere Zivilisationskrankheiten) nur in einer anaeroben (sauerstoffarmen) oder sauren Umgebung gut gedeihen kann. 6

 

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In dem nachfolgenden Video bestätigt das auch Dr. Rüdiger Dahlke in einem Interview über „Krebs“ (ab Min. 11:00):

Damit wird gleichzeitig klar, dass wir die Übersäuerung und deren Folgen – also all diese Krankheiten – durch unseren Lebensstil selbst verschulden. Die gute Nachricht ist deshalb: Sobald wir diese Tatsache erkannt haben, können wir selbst (!!!) die Weichen neu stellen; wir können unseren Lebensstil verändern und dadurch für ein ausgeglichenes Säure-Basen-Milieu sorgen! Sobald wir den Körper mit mehr Sauerstoff versorgen und den pH-Wert angehoben haben, müssen auch die eventuell vorhandenen Beschwerden und Krankheiten verschwinden. 7

FOLGE: EIN ÜBERSÄUERTER KÖRPER IST NICHT LEISTUNGSFÄHIG

Ein positives Säure-Basen-Verhältnis ist einer der wichtigsten Faktoren für Höchstleistungen in Sport und Alltag“, sagt Brendan Brazier, kanadischer Triathlet und Ironman sowie Pionier für vegane Ernährung. 8 Verbessert sich hingegen die Sauerstoffsättigung und damit der pH-Wert 9, steigt die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit 10. Das bedeutet: Wer körperliche und auch mentale Top-Leistungen erbringen möchte, der sollte dafür sorgen, dass sein Körper basisch ist.

Roger Bannister veröffentlichte bereits in den 1950ern eine ausführliche Studie zu diesem Thema, bevor er die Meile zum ersten Mal in vier Minuten lief. Bannisters Ergebnisse zeigen, dass man mit zusätzlich eingeatmetem Sauerstoff schneller und weiter laufen kann. Bei einem Versuch auf dem Laufband lief Bannister mit einem Tempo von 10 km/h und einer 14-prozentigen Steigung. Bei normalem Sauerstofflevel (21 %) lief er 8:45 Minuten bis zur Erschöpfung. Bei einem Sauerstoffanteil von 66 Prozent rannte er doppelt so weit ohne gänzlich erschöpft zu sein. 11

WOMIT KANN ICH MEINEN KÖRPER BASISCH MACHEN?

Daraus leitet/leiten sich folgende Frage(n) unumgänglich logisch ab: Womit kann ich meinen Körper aus eigener Kraft (!)  basisch machen? Wie kann ich ggf. die Selbstheilungskräfte reaktivieren und den optimalen „Betriebszustand“ Zug um Zug wieder herstellen sowie bestmöglich halten? Welche Techniken gibt es? Welche Ernährungsform ist die förderlichste? Welche Nahrungsmittel sind dafür am besten geeignet? Folgende Antworten habe ich in knapp 2 Jahrzenten intensiven Forschens gefunden:

A) SPEZIELLE ATEMÜBUNGEN MACHEN DEN KÖRPER BASISCH

Hierzu werde ich hoffentlich schon bald einen gesonderten  Artikel veröffentlichen.

B) GRÜNES GEMÜSE (UND OBST) – VOR ALLEM IN FORM VON SÄFTEN UND SMOOTHIES – MACHEN BASISCH

Betrachten wir eine beliebige Tabelle (Nahrungsmitteltabelle – IPEV Institut für Prävention und Ernährung, Ismaning; Lebensmittel-Liste für die basische Ernährung – vital.de), welche Nahrungsmittel anhand ihrer Auswirkungen auf den Säure-Basen-Haushalt klassifiziert, so zeigt sich folgendes: Lebensmittel, die eine mittlere bis stark basenbildende Wirkung haben, sind vor allem grünes Gemüse (Grünkohl, Spinat, Blattsalate, Löwenzahn, Gurke, Fenchel etc.), Kräuter (Petersilie, Thymian, Pfefferminze, Ingwer etc.) sowie sonnengereiftes Obst (Äpfel, Ananas, Birnen, Datteln, Zitronen, Limetten etc.) und Kokosnüsse. Zudem empfehlen dann auch sogenannte Ernährungsexperten, dass wir täglich ca. 80 % basische bzw. basenbildende Lebensmittel zu uns nehmen sollen und 20 % säurebildende. Folge ich diesem Prinzip, kann ich damit meinen gesundheitlichen Zustand und meine Lebenserwartung verbessern.12

Eine Tabelle mit Lebensmitteln, die einen hohen Chlorophyllgehalt haben, findest Du in diesem Artikel.

Basische Überversorgung mit Säften während einer Saftkur: Den Körper mit Nährstoffen fluten

Möchte ich meinen Körper nun sehr schnell ins basische Milieu heben (z. B. weil die Nährstoffdepots leer sind, die Biochemie des Körpers aus dem Gleichgewicht geraten ist, lebenswichtige Organe nicht mehr gut funktionieren und bereits Krankheiten das Leben einschränken), dann sollte ich den Mangel beseitigen, indem ich meinen Körper über einen gewissen Zeitraum mit basischen Lebensmitteln überversorge. Das ist am einfachsten umsetzbar, wenn ich große Mengen von den vorgenannten basenbildenden Lebensmitteln in Form von frischen Säften zu mir nehme.

Der Clou ist dabei der folgende: Im frisch gepressten Saft sind alle gewünschten Nährstoffe enthalten. Gleichzeitig sind im Saft keine Ballast- bzw. Feststoffe mehr enthalten (im Gegensatz zum Smoothie). Das hat zur Folge, dass ich über das Trinken dieses Saftes tagtäglich die Vitalstoffe von 4-5 kg Obst und Gemüse zu mir nehmen kann, ohne dass meine Verdauung dadurch irgendwie groß beansprucht werden würde (Man bedenke: Bei der Verdauung von fester Nahrung wird normalerweise knapp 1/3 der über die Nahrung aufgenommenen Energie für den Verdauungsprozess selbst benötigt). Gleichzeitig landen die so aufgenommenen Nährstoffe im Handumdrehen im Blut. Aber man stelle sich im Gegenzug einmal vor, jeden Tag mehr als 4 oder 5 kg Obst und Gemüse essen zu müssen (z. B. in gekochter Form). Diese Menge könnte man unmöglich jeden Tag herunter bekommen.

So werden Entgiftung und Selbstheilung aktiviert

OK. Ich flute also über die überwiegend grünen Säfte meinen Körper mit reichlich Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen wie z. B. Chlorophyll und hebe ihn sukzessive ins basische Milieu. Gleichzeitig faste ich – verzichte also während dessen auf feste Nahrung. Das führt dazu, dass der Organismus schrittweise die Stoffwechselprozesse umstellt.

Mit der Umstellung des Stoffwechsels beginnt der Detox-Prozess. Da für das Verdauen des Saftes nahezu keine Energie benötigt wird, kann der Körper diese nun vollumfänglich für Reparatur-, Aufräum- und Regenerationsarbeiten verwenden! Zudem fängt der Körper dann relativ rasch mit der Entgiftung an. Er befreit sich von krankem Gewebe, Giftstoffen und Schlacken. Als Konsequenz können die Organe wieder besser ihre Funktion erfüllen. Das Immunsystem läuft wieder auf Hochtouren und die Haut bekommt wieder einen jugendlichen Glanz.

Die Gerson Therapie stand Pate

Der von mir hier dargestellte Ansatz folgt den zentralen Prinzipien der Gerson Therapieeiner der ältesten und bekanntesten alternativen Methoden zur Behandlung von Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthritis und Autoimmunerkrankungen. Sie wurde von dem deutschen Arzt Max Gerson entwickelt.

Eine bewegende Erfolgsgeschichte

Eine Frau, die ihren Brustkrebs mit diesem Ansatz in dem Heilungszentrum „Sananda-Wasi” in Peru überwunden hat, ist Bonnie Dean aus Canada. Ihre Geschichte hat mich als Mitgründer von Sananda-Wasi und Saftcraft inspiriert, mich tiefer mit dem Themengebiet auseinanderzusetzen. Ein Video von Bonnie’s bewegender Erfolgsstory findest Du hier:

ANMERKUNG

Das hier ist kein Aufruf, sich bei einer Krebsdiagnose nicht behandeln zu lassen. Es geht viel mehr hauptsächlich darum, dass man sich Informationen aus verschiedenen Quellen holt und sich nicht nur auf die Aussagen der Schulmedizin verlässt. Es geht um das eigene Leben – Überleben. Und genau deswegen sollte man auch dementsprechend eigenverantwortlich damit umgehen, also die Verantwortung nicht zur Gänze an andere abschieben. Letztendlich ist es immer Deine eigene Entscheidung, welche Methode der Behandlung Du für Dich auswählst. Denn niemand außer Dir selbst wird die Konsequenzen dafür tragen müssen.

WICHTIGER HINWEIS UND HAFTUNGSAUSSCHLUSS

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  1. In Deutschland im Jahr 2015, gemäß Angaben der Weltbank: http://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.LE00.IN
  2. Vgl. derStandard.at: 86 Prozent sterben an chronischen Erkrankungen. 5. Juli 2011; http://derstandard.at/1308680428544/Zivilisationskrankheiten-86-Prozent-sterben-an-chronischen-Erkrankungen
  3. Vgl. Walker, Norman W.: Frische Frucht- und Gemüsesäfte – Vitalstoffreiche Drinks für Fitness und Gesundheit. Goldmann, München 1995, 22. Auflage, S. 5
  4. Vgl. 1985 Pharmakonzern Geigy (Schweiz), 1996/2002 Lebensmittellabor Karlsruhe/Sanatorium Oberthal; http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/obst-gemuese-verlieren-a-naehrstoffen
  5. Vgl. Young, Robert O., Redford Young, Shelley: Die pH-Formel für das Säure-Basen-Gleichgewicht. Mosaik/Goldmann, München 2003, 2. Auflage, S. 32 ff.
  6. Vgl. Behrends, Sabine: Späte Anerkennung für einen Querdenker. Berliner Zeitung, 11.02.2006; http://www.berliner-zeitung.de/archiv/krebs-ist-eine-stoffwechselentgleisung–sagte-otto-warburg-bereits-1924–nun-zeigt-sich–dass-er-vielleicht-recht-hatte-spaete-anerkennung-fuer-einen-querdenker,10810590,10361530.html
  7. Vgl. Schwalfenberg, Gerry K.: The alkaline diet: Is there evidence that an alkaline ph diet benefits healt?. Journal of Environmental and Public Health. 2012;2012:727630. doi:10.1155/2012/727630, http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3195546/
  8. Vgl. Brazier, Brendan: The Alkaline Advantage How pH Promotes Optimal Health and Performance. T. Colin Campbell Center for Nutrition Studies, 22. Oktober 2012, http://nutritionstudies.org/alkaline-advantage-ph-promotes-optimal-health-performance/
  9. Vgl. Kox, M. et al.: Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans. PNAS, 20. Mai 2014, Vol. 111 No. 20, S. 7379-7384, http://www.pnas.org/content/111/20/7379.full.pdf?with-ds=yes
  10. Vgl. Schwalfenberg, Gerry K.: The alkaline diet: Is there evidence that an alkaline ph diet benefits healt?. Journal of Environmental and Public Health. 2012;2012:727630. doi:10.1155/2012/727630, http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3195546/
  11. Vgl. Bannister, Roger: The effects on the respiration and performance during exercise of adding oxygen to the inspired air. The Journal of Physiology, Vol. 125, Issue 1, 28. Juli 1954, Seiten 118-137, http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1113/jphysiol.1954.sp005145/pdf
  12. Vgl. Schwalfenberg, Gerry K.: The alkaline diet: Is there evidence that an alkaline ph diet benefits healt?. Journal of Environmental and Public Health. 2012;2012:727630. doi:10.1155/2012/727630, http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3195546/
Von | 2017-05-25T21:29:38+00:00 20. Oktober 2016|

CHLOROPHYLL: Warum grüne Smoothies und grüne Säfte trinken?

 

Das Chlorophyll ist eine der wirksamsten lebensspenden Substanzen auf unserem Planeten. Es ist das Farbpigment, das den Pflanzen ihre grüne Farbe verleiht und ihnen ermöglicht, Photosynthese zu betreiben. Chlorophyll ist ein Alleskönner. Es nährt, schützt, vitalisiert und heilt. Und je mehr Chlorophyll ein Lebensmittel enthält, umso höher scheint sein gesundheitlicher Nutzen zu sein. Deshalb lautet die Devise: Go Green! Iss grün. Trink grün. Lebe Grün. Worauf wartest Du also noch?

CHLOROPHYLL VERBESSERT SAUERSTOFFVERSORGUNG DES KÖRPERS

Chlorophyll hat eine ähnliche chemische Struktur wie der rote Blutfarbstoff Hämoglobin. Der winzige Unterschied zwischen beiden Substanzen: Chlorophyll hat ein Magnesiumion als Zentralion und Hämoglobin ein Eisenion. Nicht selten werden die beiden deshalb auch oft als chemische Zwillinge bezeichnet.

Der regelmäßige Konsum von Chlorophyll kann deshalb einen Anstieg der roten Blutkörperchen in unserem Blutkreislauf und somit eine bessere Sauerstoffversorgung des gesamten Körpers bewirken. Durch diese Vermehrte Sauerstoffzufuhr kann die Zellteilung beschleunigt, Stoffwechselprozesse optimiert und die Gehirnzellen durchblutet und damit leistungsfähiger werden.

Chlorophyll scheint unter anderem das Herz, das Immunsystem und die Augen zu stärken. Chlorophyllhaltige Smoothies und Säfte können durch ihre Fülle an Enzymen, die ähnlich den körpereigenen wirken, die Darmflora, die Verdauungsorgane und das gesamte endokrine hormonproduzierende Drüsensystem regenerieren. Verdauung und Nahrungsauswertung sollen optimiert werden. Außerdem scheint Chlorophyll keimtötend zu wirken. Grüne Säfte und Smoothies können darüber hinaus den Körperzellen leicht assimilierbare, kurzkettige Polypeptide (Gemüseproteine) als Zellbausteine zuführen, welche die Erneuerung und Regeneration aller Organe ermöglichen und damit jung halten sollen (Anti-Aging). Chlorophyll soll die Gehirnfunktion verbessern, den Cholesterinspiegel senken und entzündungshemmend wirken.

CHLOROPHYLL KANN BASISCH MACHEN

Grüne Säfte und grüne Smoothies können Deinen Körper basisch machen sowie unter Umständen Erkrankungen vorbeugen und die Selbsheilungskräfte ankurbeln.

Beim Betrachten einer beliebigen Tabelle (Beispiele siehe unten), welche Nahrungsmittel anhand ihrer Auswirkungen auf den Säure-Basen-Haushalt klassifiziert, fällt folgendes auf: Lebensmittel, die eine mittlere bis stark basenbildende Wirkung haben, sind vor allem grünes Gemüse (Grünkohl, Spinat, Blattsalate, Löwenzahn, Gurke, Fenchel etc.), Kräuter (Petersilie, Thymian, Pfefferminze, Ingwer etc.) sowie sonnengereiftes Obst (Äpfel, Ananas, Birnen, Datteln, Zitronen, Limetten etc.) und Kokosnüsse. Folgen wir den Empfehlungen sogenannter Ernährungsexperten, dann sollten wir täglich ca. 80 % basische bzw. basenbildende Lebensmittel zu uns nehmen. Am einfachsten gelingt das durch grüne Säfte und Smoothies.

  1. Nahrungsmitteltabelle – IPEV Institut für Prävention und Ernährung, Ismaning
  2. Lebensmittel-Liste für die basische Ernährung – vital.de

CHLOROPHYLL KANN ANTIOXIDATIV WIRKEN

Außerdem scheinen grüne Smoothies und Säfte antioxidativ zu wirken: Sie sollen sogenannte „freie Radikale“, aggressive Sauerstoffmoleküle, bekämpfen, und scheinen dadurch Zelldegeneration und –alterung sowie das Entstehen von chronischer Krankheiten wie Krebs zu verhindern. Fazit: Je mehr und je häufiger Du grüne Säfte und Smoothies trinkst (vor allem morgens nach dem Aufstehen), desto besser.

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Für den unglaublichen gesundheitlichen Nutzen gibt es nun auch handfeste wissenschaftliche Beweise. Die Oregon State University hat mit ihrem angeschlossenen Linus-Pauling-Institut in einer Studie die Aktivität von Chlorophyllin (ein sogenanntes Chlorophyll-Derivat) untersucht. Dabei entdeckten die Forscher, dass es im Vernichten von Darmkrebszellen zehnmal (!) wirksamer war als das chemotherapeutische Medikament Hydroxyurea, das normalerweise während der Krebsbehandlung eingesetzt wird.

CHLOROPHYLL WIRKT WIE CHEMOTHERAPEUTIKA – OHNE TOXISCHE NEBENWIRKUNGEN

Durch die Studie, die in der Fachzeitschrift International Journal of Cancer veröffentlicht wurde, wurde folgendes klar: Beide Substanzen – die chemische und die natürliche – töteten die Krebszellen, indem sie ein und dieselbe Zellteilungsphase blockierten, und zwar durch die Reduzierung des für die Zellteilung unverzichtbaren Enzyms Ribonukleotidreduktase (RNR).

Professor Rod Dashwood, Direktor des Cancer Chemoprotection Program am Linus-Pauling-Insitut sagt: „Mit den Chlorophyllin-Dosen, die wir in unseren Versuchen benutzten, war das Chlorophyllin in der Lage, die Aktivität dieser Enzyme nahezu vollständig zu stoppen.“ Der kleine aber entscheidende Unterschied besteht in der Tatsache, dass Chlorophyll keine Nebenwirkungen hat, Hydroxyurea schon. Zudem machen Tabletten den Körper sauer, Chlorophyll hat hingegen basenbildende Wirkung.3 Gemäß Faktenlage kann es demnach nur einen Gewinner geben: das Chlorophyll.

Und was bedeutet das für einen gesunden Menschen? Wenn Chlorophyll einen kranken Körper wieder gesund machen kann, dann kann es für einen gesund geglaubten Menschen auch nur von Vorteil sein – es baut ihn auf und schützt ihn.

KREBS-INDUSTRIE HÄLT WIDER BESSEREN WISSENS AN ALTEN ZÖPFEN FEST

Obwohl diese Ergebnisse mehr als eindeutig und über jeden Zweifel erhaben waren, sägt nun kein Systemtreuer den Ast ab, auf dem er sitzt. Selbstverständlich empfehlen die Forscher nun nicht, Grünzeug zu essen, grüne Smoothies oder gar grüne Säfte zu trinken. Stattdessen sollen konventionelle Chemotherapeutika mit natürlichen Mitteln kombiniert werden – angeblich um „synergistische Effekte“ auszunutzen. Durch den Einsatz von Chlorophyll kann die Chemodosis reduziert werden, was wiederum die Nebenwirkungen verringert. Gleichzeitig wird durch den natürlichen Wirkstoff „Chlorophyll“ überhaupt erst eine echte Wirkung erzielt.

Fraglich ist dabei nur: Warum dieser Umweg? Warum wird die Chemotherapie nicht ab sofort und vollumfänglich durch eine Chlorophyll-Therapie ersetzt? Die Antworten liegen auf der Hand. Eine Chemotherapie bringt pro Monat zwischen 5 und 15.000 Euro Umsatz. Laut einer im Journal The Lancet Oncology publizierten Studie, die von Wissenschaftlern der britischen Universität Oxford und des King’s College London durchgeführt wurde, macht die Krebs-Industrie allein in Deutschland pro Jahr 35 Milliarden Euro Umsatz.4 Wenn allerdings laut Robert Koch Institut die Anzahl der Krebs-Neuerkrankungen z. B. im Jahr 2012 bei 477.950 Personen5 lag und pro Patient und weiterem Lebensjahr zwischen 60 und 160.000 Euro an Umsatz6 gemacht wird, dann scheinen 35 Milliarden noch niedrig gegriffen. Doch egal ob es am Ende ein paar Milliarden mehr oder weniger sind: Die Krebs-Industrie wird daran bestimmt nichts ändern. Nicht solange die Wirkmechanismen unserer Geld-, Wirtschafts- und Gesundheitssysteme so bleiben, wie sie sind. Dessen dürfen wir uns klar sein.

CHLOROPHYLL SCHEINT KREBSERREGER ZU HEMMEN

Aber kommen wir lieber wieder zum Chlorophyll zurück. Weitere wissenschaftliche Forschungen haben folgendes gezeigt: Chlorophyll und andere Nährstoffe, die reichlich in grünem Gemüse enthalten sind, können vor giftigen Chemikalien und Bestrahlung schützen. Dr. Chiu-Lan Nai vom Medical Center der University of Texas fand 1980 heraus, dass Extrakte von Weizengras und anderem grünen Gemüse die krebserregende Wirkung von zwei erbgutschädigenden Stoffen (Benzpyren und Methylcholanthren) hemmen. Je mehr Chlorophyll im Gemüse, desto größer ist der Schutz vor den krebserregenden Stoffen.7

In mehreren Laborstudien hatte sich zudem herausgestellt, dass Chlorophyll die Fähigkeit von krebserregenden Stoffen minimieren kann, Genmutationen zu verursachen. Chlorophyllreiche Pflanzenextrakte sowie wässrige Lösungen des Chlorophyll-Derivats Chlorophyllin hemmen dramatisch die krebserregende Wirkung, welche durch ungesunde Nahrung und Umweltgifte im menschlichen Körper hervorgerufen wird.8 9 10

CHLOROPHYLL – DIE BASIS ALLEN LEBENS

Chlorophyll ist elementar für das Leben. Ohne diesen grünen Pflanzenfarbstoff gäbe es kein Leben auf unserer Erde, keine Nahrung zum Essen und keinen Sauerstoff zum Atmen. Chlorophyll sorgt mit der Photosynthese dafür, dass das Kohlendioxid, das Tiere und Menschen ausatmen und das zudem auch noch in viel größeren Mengen von Industrie und Autoverkehr produziert wird, unter Einwirkung des Sonnenlichts wieder in lebensspendenden Sauerstoff umgewandelt wird.

CHLOROPHYLL BILDET BLUT

Laut den Chlorophyll-Experten und Grassaft-Pionieren Dr. Mary Ruth Swope und Dr. Yoshihide Hagiwara wird das „grüne Blut“ der Pflanzen im menschlichen Körper zu rotem Blut umgewandelt. Das ist schon allein deshalb plausibel, weil beide Stoffe fast identisch sind – siehe oben.

Der erste, der auf die enge Verbindung von Chlorophyll und Hämoglobin hingewiesen hatte, war ein gewisser M. F. Verdail im Jahr 1851.11 Eine erste Demonstration der Ähnlichkeit gelang in den frühen 1920er Jahren. In den folgenden 2 Jahrzehnten wurde intensiv zur Konvertierbarkeit der beiden Stoffe geforscht. 1926 deutete C. W. Saunders auf die Beziehung zwischen dem Chlorophyllmolekül Phäophytine und Hämoglobin hin.12 Bei einer 1933 durchgeführten Studie stellte sich heraus, dass durch das Verfüttern von chlorophyllreichen Lebensmitteln an Ratten die Regenration von roten Blutkörperchen ausgelöst werden konnte, ohne dass dieser Effekt auf das in den grünen Lebensmitteln enthaltene Eisen oder Kupfer hätte zurückgeführt werden können.13

1934 hatte Dr. Paul Rothemund herausgefunden, dass Chlorophyll Porphyrine die Synthese von roten Blutkörperchen in einer Vielzahl von Tieren stimulieren konnte.14 1936 gelang dann den beiden Forschern J. H. Hughs und A. L. Latner der erste experimentelle Nachweis. In einer im Journal of Physiology veröffentlichten Studie konnten sie zeigen, dass unter Blutarmut leidende Hasen, denen man Chlorophyll gab, dieses Chlorophyll in Hämoglobin umwandeln und so die Anämie überwinden konnten.15

Im gleichen Jahr hatte Dr. Artur Patek innerhalb einer Studie 15 Patienten mit Eisenmangel und Anämie unterschiedliche Mengen an Chlorophyll zusammen mit Eisen verabreicht. Bis dahin wusste man schon, dass die Gabe von Eisen die Problematik umkehren konnte. Aber bei der Verabreichung von Chlorophyll in Kombination mit Eisen stieg die Anzahl der roten Blutkörperchen sowie das Blutvolumen schneller als wenn man nur Eisen gegeben hätte.16 1970 konnte die Forschung von Hammel-Dupont zeigen, dass einige Porphyrine (ringförmige Strukturen in Häm und Chlorophyll) die Synthese von Globin (Proteinanteil des Hämoglobinmoleküls) stimulieren. Dies konnte teilweise die Synthese von Chlorophyll zu Hämoglobin erklären.17

Während die komplexen physiologischen Prozesse, die bei der Erzeugung von Blut ablaufen, trotz alledem heute noch nicht vollständig nachvollzogen werden können, ist die Rolle der Nährstoffe innerhalb dieses Prozesses bereits glasklar. An der Aufrechterhaltung des gesunden Blutes sind unter anderem Eisen, Kupfer sowie die Vitamine C, B-12, K, A, Folsäure und Pyridoxin beteiligt. Viele dieser Blutbauteile sind in chlorophyllreichen Lebensmitteln wie Getreidegräsern (z. B. Weizen-, Hafer- oder Gerstengras) und dunkelgrünem Gemüse enthalten. Junge Getreidepflanzen absorbieren und synthetitisieren Vitamin K, Vitamin C, Folsäure, Pyridoxin, Eisen, Kalzium und Protein für ihr Wachstum und ihre Entwicklung. Zufällig sind es genau die gleichen Nährstoffe, welche für die Erzeugung von Hämoglobin in Menschen und Tieren benötigt wird.

Damit wird wieder einmal deutlicher, dass grüne Pflanzen einen sehr großen Einfluss auf die Qualität und die Reinheit des menschlichen Blutes haben. Wenn Du Deine Chlorophyll-Aufnahme erhöhst, dann verbesserst Du direkt die Quantität und die Qualität Deiner roten Blutkörperchen. Der Anstieg der roten Blutkörperchen in Deinem Körper verbessert wiederum die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus – bis hin zur letzten Zelle. Das bedeutet: Ist das Blut gesund, sind alle Körperfunktionen und alle Organe gesund. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass wir unsere allumfassende Gesundheit ganz allein dadurch herbeiführen und bewahren können, indem wir genug Chlorophyll aufnehmen. Fraglich ist nur, wo steckt viel Chlorophyll drin?

GO SUPERGREEN – WO IST WIE VIEL CHLOROPHYLL DRIN?

SYL_Chlorophyll_Gehalt_500x800Der Chlorophyllgehalt ist vor allem in grünem Gemüse hoch. Als Orientierungshilfe gilt: Je dunkler das Grün, desto mehr Chlorophyll ist enthalten. Der Chlorophyll A und B-Gehalt von Gemüse und Obst je 100 g ist in der Tabelle geordnet nach absteigendem Chlorophyll A-Gehalt aufgeführt18 19. Daneben verfügen noch folgende Superfoods und Lebensmittel über ein überdurchschnittliches Maß an Chlorophyll:

  • AFA-, Spirulina- und Chlorella-Algen
  • Moringa
  • Gerstengras sowie alle Naturgräser
  • Wildpflanzen
  • Kräuter (vor allem Wildkräuter!)
  • Grüne Sprossen
  • Meeresalgen (z. B. Nori)
  • Salate (vor allem Romana Salat)
  • Hanfsamen

CHLOROPHYLL – SCHUTZ, HEILUNG UND EIN LANGES LEBEN

Laut Maria Kageaki, Barbara Simonsohn und Victoria Boutenko scheint Chlorophyll beim Aufbau neuer Blutzellen sehr hilfreich zu sein und – wie wir bereits gehört haben – soll es auch Krebs entgegenwirken. Der grüne Pflanzenfarbstoff soll die Regeneration von Strahlenschäden fördern. Darüber hinaus kann Chlorophyll ihres Erachtens 20 21 22

  • durch die vermehrte Sauerstoffzufuhr im ganzen Organismus die Zellteilung beschleunigen und Stoffwechselprozesse optimieren.
  • entgiftend wirken und Schwermetalle ausleiten.
  • antioxidativ wirken: Es soll sogenannte „freie Radikale“ – aggressive Sauerstoffmoleküle – bekämpfen und dadurch Zelldegeneration und –alterung verhindern.
  • für eine bessere Durchblutung der Gehirnzellen und damit für mehr Klarheit und Leistung sorgen.
  • das Herz, das Immunsystem und die Augen stärken.
  • durch die Fülle an Enzymen, die ähnlich den körpereigenen wirken, die Darmflora, die Verdauungsorgane und das gesamte endokrine, hormonproduzierende Drüsensystem regenerieren.
  • einen regelmäßigen Stuhlgang unterstützen.
  • keimtötend wirken.
  • die Erneuerung und Regeneration aller Organe ermöglichen und damit verjüngend wirken (Anti-Aging).
  • die Abwehrkräfte ankurbeln.
  • den Cholesterinspiegel senken.
  • entzündungshemmend wirken.
  • den Körper basisch machen, Erkrankungen vorbeugen und die Selbsheilungskräfte ankurbeln.
  • die Wundheilung fördern.
  • Anemie (Blutarmut) entgegenwirken.
  • den Körpergeruch verbessern.
  • Eisenmangel entgegenwirken.
  • helfen, die Leber zu reinigen.
  • die Heilung bei Hepatitis fördern.
  • eine regelmäßige Menstruation fördern.
  • die Milchbildung bei Müttern verbessern.
  • Zähne und Zahnfleisch reinigen bei Entzündungen im Mundraum.
  • Halsschmerzen lindern.
  • schleimlösend wirken.
  • das Gewebe bei Magengeschwüren beruhigen.
  • Krampfadern lindern.
  • das Sehvermögen verbessern.

 Fazit: Je mehr und je häufiger Du Lebensmittel und Superfoods mit hohem Chlorophyllgehalt zu Dir nimmst (vor allem morgens nach dem Aufstehen), desto besser.

GRÜNE SUPERFOODS – WAS WIR VON AFFEN LERNEN KÖNNEN

SYL_Affe_gruene_BlaetterGenetisch betrachtet sind Mensch und Affen zu 99,4 Prozent identisch; wir stammen beide aus der Familie der Primaten. Auch glich sich unser Ernährungsverhalten über viele Millionen Jahre. Heute ist das nicht mehr so – und das hat völlig unterschiedliche Konsequenzen.

Affen ernähren sich heute wie eh und je zu ca. 80 % von grünen Blättern, Wildkräutern, Blüten und Obst. Dazu kommen dann noch Samen, Baumrinden und manchmal ein paar Insekten. Was haben die in der Wildnis lebenden und manchmal als unterentwickelt abgestempelten Primaten davon? Scheinbar sehr viel. Sie leiden nicht unter chronisch-degenerativen Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Alzheimer oder Demenz.

Ein Beispiel: Harold M. McClure vom Pathology Department am Yerkes Primate Research Center der Emory University in Atlanta (USA) hat 6 Jahre lang 1.066 Affen beobachtet. In dieser Zeit haben 7 einen Tumor entwickelt – das ist weniger als 1 %! 23 Irgendetwas machen diese Tiere also richtig, was wir Menschen immer noch nicht kapiert haben.

Während die Affen ihrer Ernährungsweise treu geblieben sind, wurden wir Menschen immer experimentierfreudiger. Wir schufen uns stärke- und glutenhaltige Kohlenhydrate aus Getreidesorten, die wir selbst gezüchtet haben und die es früher so nicht gegeben hat. Daraus entwickelten wir hochgradig prozessierte Nahrungsmittel, die heute dank Aldi, Lidl & Co. unser Ernährungsverhalten dominieren – alles von Pizza, Nudeln, Pommes, Donuts, Krapfen, Kuchen und Brot bis zu Hamburgern, Leberkäse-Brötchen, Milchshakes, Chicken Nuggets und seit Neuestem auch Genfood.

Die Konsequenz: Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts erkranken aktuell 51 Prozent der Männer und 43 Prozent der Frauen im Laufe ihres Lebens allein an Krebs. Etwa jeder vierte Mann und jede fünfte Frau verstirbt an einer Krebserkrankung. 24

Irgendetwas scheinen die Affen also besser zu machen. Und das was sie besser machen, muss mit der Nahrung zusammenhängen. Das impliziert zumindest eine Langzeitstudie, die zufällig auch mit Affen durchgeführt wurde. Dabei haben Wissenschaftler der University of Wisconsin-Madison, dem Wisconsin National Primate Research Center und dem William S. Middleton Memorial Veterans Hospital über einen Zeitraum von 20 Jahren 2 Gruppen von Affen beobachtet. Eine Gruppe ernährte sich normal, die andere Gruppe hatte eine kalorienreduzierte Kost erhalten. Es stellte sich heraus, dass eine nahrhafte, aber kalorienreduzierte Ernährungsweise das Altern bremst und signifikant das Auftreten von „altersbedingten“ Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf- und Gehirnerkrankungen verzögert. 25 26

10 WEITERE PLUSPUNKTE VON CHLOROPHYLL

Chlorophyll kann was, das steht außer Frage. Nachfolgend findest Du ein paar weitere wissenschaftliche Studien, welche die Super-Potenz des Chlorophylls untermauern:

1. CHLOROPHYLL KANN DEN HUNGER STOPPEN

Chlorophyll reduziert den Hunger, das konnte eine schwedische Studie zeigen, die 2013 veröffentlicht wurde. Für den Test erhielten 20 mäßig übergewichtige Frauen 3 Testmahlzeiten – zu unterschiedlichen Zeiten und im Abstand von mindestens einer Woche. Zwei Mahlzeiten enthielten Chlorophyll, zwei waren ohne. Bei den nachfolgenden Befragungen sagten die Probanden aus, dass sie nach den chlorophyllhaltigen Mahlzeiten deutlich weniger Hunger empfanden. Zudem konnten die Bluttests in diesen Fällen stabilere Blutzuckerspiegel testieren. Die Ergebnisse legen nahe, dass Chlorophyll und stark chlorophyllhaltige Nahrungsmittel eine zentrale Rolle bei der Gewichtsabnahme spielen sollten. 27

2. CHLOROPHYLL KANN KÖRPERGERUCH VERBESSERN

Chlorophyll ist gut für den Körpergeruch, im wahrsten Sinne des Wortes von Innen heraus. Das konnte bei einem Test mit 62 Bewohnern in einem Pflegeheim festgestellt werden. Neben dem verbesserten Körpergeruch konnte gleichzeitig eine Verbesserung bei Fäkaliengerüchen sowie eine geringere Verstopfungsrate festgestellt werden. 28

3. CHLOROPHYLL KANN WUNDHEILUNG VERBESSERN

Schon vor knapp 100 Jahren wurde darüber berichtet, dass Chlorophyll Heilungsprozesse fördern kann. Ein Report der Butler University, welcher 1950 (!) veröffentlicht wurde, diskutiert ebenso den therapeutischen Wert des Chlorophylls sowie dessen Beitrag zur Heilungszeit. 29 Eine Studie aus dem Jahr 2006 konnte eine verminderte Wundheilungszeit attestieren, wenn regelmäßig Chlorophyll mittels Spray aufgebracht wurde30

4. CHLOROPHYLL KANN ENTGIFTUNG FÖRDERN

Umweltgifte und Schwermetalle können schnell die Gesundheit ruinieren. Chlorophyll kann toxische Schwermetalle an sich binden und so aus dem Körper ausleiten. Eine Studie, welche 2009 vom Linus Pauling Institute der renommierten Oregon State University durchgeführt wurde, konnte beweisen, dass Chlorophyll genauso gut krebserzeugende Substanzen (Karzinogene) wie z. B. das bekannte Aflatoxin binden und ausleiten kann. Festgestellt wurde das bei einer Crossover-Studie mit vier Freiwilligen. Diese nahmen 3 Portionen Aflatoxin und danach eine Mahlzeit nebst einer Chlorophyll-Tablette ein. Das Ergebnis: Innerhalb von 24 Stunden hatte das Chlorophyll 95 % des Aflatoxins ausgeleitet. 31

5. CHLOROPHYLL KANN DNA SCHÜTZEN

Frittiertes Essen ist nicht nur schlecht für die Taille, es enthält auch Chemikalien, die das Darmgewebe sowie die DNA von Darmzellen schädigen. In einer Studie hat man Menschen beobachtet, die frittierte Speisen zusammen mit chlorophyllhaltigen Lebensmitteln aßen. Dabei konnten die Forscher eine deutlich verringerte Schädigung der DNA feststellen. 32 Diese Information soll Dich aber nicht animieren, ab sofort mehr frittierte Speisen zu Dir zu nehmen. Viel besser ist aber, Frittiertes ganz von der Speiseliste zu streichen.

6. CHLOROPHYLL KANN ANTIOXIDATIVE WIRKUNG HABEN UND KREBSRISIKO SENKEN

Chlorophyll ist ein grünes Superfood – wegen seinem Nährstoffgehalt und seinen antioxidativen Eigenschaften. Chlorophyll schützt Zellen vor oxidativen Schäden, indem es freie Radikale ausschaltet. 33 Berufkraut (Conyza triloba) ist eine Pflanze mit einem hohen Chlorophyllgehalt. Bei einer In-vitro-Studie konnte festgestellt werden, dass das Chlorophyll des Berufkrauts erfolgreich Superoxide (freie Radikale) reduzieren und gleichzeitig kanzerogene Zellschäden minimieren konnte34

7. CHLOROPHYLL ZUR KREBS-PRÄVENTION

Bei einer 1986 in den Niederlanden initiierten Kohorten-Studie, an der 120.852 Personen im Alter von 55 bis 69 Jahren teilgenommen hatten, konnten 1.535 Fälle von Darmkrebs identifiziert werden. Die Auswertung deren Ernährungsverhalten hatte folgendes gezeigt: Je mehr Chlorophyll über die Nahrung aufgenommen wurde, desto geringer war das Darmkrebsrisiko. 35 In einer weiteren Studie konnte festgestellt werden, dass Chlorophyll Schutz vor krebserzeugenden Substanzen und Bestrahlung bieten kann36

8. CHLOROPHYLL KANN CANDIDA STOPPEN

Eine Candida-Infektion kann sich als Scheidenpilz, Darmpilz oder Pilzerkrankung des Mund- und Rachenraums äußern. Die Folgen können vielseitig sein und werden oft nicht mit einer Pilzerkrankung in Verbindung gebracht: Blähungen, Durchfall, Sodbrennen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Nierenschäden oder Nasennebenhöhlenentzündungen. Zudem ist unser gesamtes Immunsystem dauerhaft geschwächt. Nun konnte die Forschung aber zeigen, dass das Wachstum von Candida albicans durch isolierte Chlorophyll-Lösungen gestoppt werden kann. 37

9. CHLOROPHYLL KANN ENTZÜNDUNGSHEMMEND WIRKEN

Eine Entzündung ist, neben den Infektionen, eine der häufigsten Krankheitsbilder beim Menschen. Praktisch jedes Körperteil oder inneres Organ kann von einer Entzündung befallen werden. Bekannte Entzündungen sind Blasenentzündung, Zahnfleischentzündung, Sehnenscheidenentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung, Bindehautentzündung, Gelenkentzündung, Mittelohrentzündung, Scheidenentzündung, Prostataentzündung, Magenschleimhautentzündung, Nierenentzündung, Lungenentzündung oder Hirnhautentzündung. Nun konnte durch eine Studie gezeigt werden, dass Chlorophyll ein wertvolles und auch reichlich vorhandenes entzündungshemmendes Mittel ist. 38

10. CHLOROPHYLL KANN EISENMANGEL ENTGEGENWIRKEN

In einer Studie haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Natrium-Eisen-Chlorophyllin – eine modifizierte Form von Chlorophyll – signifikant den Eisenstatus im Körper verbessern kann.39 Während die Forscher nun nach einer Möglichkeit suchen, wie sie sich das patentieren lassen können, brauchen wir nicht zu warten: Es gibt viele grüne Superfoods, die wir sofort und absolut frisch zu uns nehmen können.

ANMERKUNG

Das hier ist kein Aufruf, sich bei einer Krebsdiagnose nicht behandeln zu lassen. Es geht viel mehr hauptsächlich darum, dass man sich Informationen aus verschiedenen Quellen holt und sich nicht nur auf die Aussagen der Schulmedizin verlässt. Es geht um das eigene Leben – Überleben. Und genau deswegen sollte man auch dementsprechend eigenverantwortlich damit umgehen, also die Verantwortung nicht zur Gänze an andere abschieben. Letztendlich ist es immer Deine eigene Entscheidung, welche Methode der Behandlung Du für Dich auswählst. Denn niemand außer Dir selbst wird die Konsequenzen dafür tragen müssen.

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  1. Vgl. Kageaki, Maria: Grassaft: Das grüne Lebenselixier. Lichtkraft Verlag, Siegsdorf/Schweinbach, S. 24; http://www.amazon.de/Grassaft-gr%C3%BCne-Lebenselixier-Lichtkraft-GmbH/dp/3980923444
  2. Vgl. Simonsohn, Barbara: Gerstengrassaft. Windpferd, Oberstorf 2014, 17. Auflage, S. 22 ff.; http://www.amazon.de/Gerstengrassaft-Verj%C3%BCngungselixier-naturgesunder-vollkommmenen-Vitalstoff-Komplex/dp/3893854320/ref=pd_sim_14_1?ie=UTF8&dpID=51TFnbzTf6L&dpSrc=sims&preST=_AC_UL160_SR105%2C160_&refRID=1FCRN260M20FVMW9Q1S7
  3. Vgl. Higdon, Jane Ph.D.: Chlorophyll and Chlorophyllin. Linus Pauling Institute, Oregon State University 2004-2016; http://lpi.oregonstate.edu/mic/dietary-factors/phytochemicals/chlorophyll-chlorophyllin 
  4. Vgl. Süddeutsche Zeitung: Krebs verursacht Kosten von jährlich 126 Milliarden Euro (in Europa – Anmerkung von Saftcraft). SZ.de, 14. Oktober 2013, http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/eu-bilanz-krebs-patienten-verursachen-kosten-von-jaehrlich-mehr-als-milliarden-euro-1.1794054
  5. Vgl. Robert Koch Institut: Krebs gesamt – C00-97: Übersichten zu den Krebsneuerkrankungs- und Krebssterbefällen. Zentrum für Krebsregisterdaten (Krebsdaten.de), http://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebs_in_Deutschland/kid_2015/kid_2015_c00_97_krebs_gesamt.pdf?__blob=publicationFile
  6. Vgl. Müller-Lissner, Adelheid: Krebsbehandlung – 160.000 Euro pro Jahr. Der Tagesspiegel, 19.09.2007; http://www.tagesspiegel.de/wissen/krebsbehandlung-160-000-euro-pro-lebensjahr/1045720.html
  7. Vgl. Nai, Chiu-Lan et al.: Antimutagenic activities of common vegetables and their chlorophyll content. Mutation Research / Genetic Toxicology, Volume 77, Issue 3, March 1980, Pages 245-250; http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/0165121880900579
  8. Vgl. Kimm, S. W. et al. (1982): Antimutagenic activity of chlorophyll to direct and indirect-acting mutagens and its contents in the vegetables. Korean J. Biochem., 14 (1982), pp. 1–7; http://www.scopus.com/record/display.uri?eid=2-s2.0-0019971787&origin=inward&txGid=0; http://www.dbpia.co.kr/Journal/ArticleDetail/NODE00821360
  9. Vgl. Ong, TM et al.: Chlorophyllin: a potent antimutagen against environmental and dietary complex mixtures. Mutat Res.1986 Feb;173(2):111-5; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3511367
  10. Vgl. Ong, T et al.: Comparative antimutagenicity of 5 compounds against 5 mutagenic complex mixtures in Salmonella typhimurium strain TA98. Mutat Res. 1989 Jan;222(1):19-25; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2643031
  11. Vgl. Carpenter, Earnest B. (1949): Clinical experiences with chlorophyll preparations with a particular reference to chronic osteomyelitis and chronic ulcers. American Journal of Surgery. Feb.1949; http://www.americanjournalofsurgery.com/article/0002-9610%2849%2990419-5/abstract
  12. Vgl. Saunders, C. W. (1926): The nutritional value of chlorophyll as related to hemoglobin formation. Proceedings of the Society for Experimental Biology and Medicine (3172)p.788-789; http://ebm.sagepub.com/content/23/8/788.extract
  13. Vgl. Smith, Lawrence W. (1944): Chlorophyll: an experimental study of its water-soluble derivatives. Remarks on the history, chemistry, toxicity and anti-bacterial properties of water soluble chlorophyll derivatives as therapeutic agents. American Journal of the Medical Sciences, May 1944, Volume 207, Issue 5, Seiten 647-654; http://journals.lww.com/amjmedsci/Citation/1944/05000/CHLOROPHYLL__AN_EXPERIMENTAL_STUDY_OF_ITS.10.aspx
  14. Vgl. Rothemund, Paul et al.: Occurrence of Decomposition Products of Chlorophyll. II. Decomposition Products of Chlorophyll in the Stomach Walls of Herbivorous Animals. J. Am. Chem. Soc., November 1934, 56 (11), pp 2400–2403; http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/ja01326a054
  15. Vgl. Hughes, J. Howell; Latner, A. L.: Chlorophyll and haemoglobin regeneration after haemorrhage. J Physiol. 1936 May 4; 86(4): 388–395; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1394693/pdf/jphysiol01588-0057.pdf
  16. Patek, A. (1936): CHLOROPHYLL AND REGENERATION OF THE BLOODEFFECT OF ADMINISTRATION OF CHLOROPHYLL DERIVATIVES TO PATIENTS WITH CHRONIC HYPOCHROMIC ANEMIA. Archives of Internal Medicine. 1936;57(1):73-84; http://archinte.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=541212
  17. Vgl. Hammel-Dupont; C. L. et al.: The stimulation of hemoglobin synthesis by porphyrins. Biomedical Medicine, Vol. 4, Issue 1, August 1970, Pages 55-60; http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/000629447090102X
  18. Vgl. Habermehl, Gerhard G. et al.: Naturstoffchemie. Eine Einführung. Springer, Berlin 2008, 3. Auflage, S. 530; http://www.springer.com/la/book/9783540737339
  19. Die Chlorophyll-Angaben zum Weizengras stammen aus: Wigmore, Ann: The Hippocrates Diet and Health Program. Avery, Pennington 1984, S. 93, http://www.amazon.de/Hippocrates-Program-Natural-Control-Disease/dp/0895292238
  20. Vgl. Kageaki, Maria: Grassaft: Das grüne Lebenselixier. Lichtkraft Verlag, Siegsdorf/Schweinbach, S. 24
  21. Vgl. Simonsohn, Barbara: Gerstengrassaft. Windpferd, Oberstorf 2014, 17. Auflage, S. 22 ff.
  22. Vgl. Boutenko, Victoria: Green for Life. Hans-Nietsch-Verlag, Emmendingen 2015, 11. aktualisierte Neuauflage, S. 101f.
  23. Vgl. McClure, Harold: Tumors in nonhuman primates: Observations during a six-year period in the Yerkes Primate center colony. Am. J. Phys. Anthropol., 38: 425–429. doi: 10.1002/ajpa.1330380243; http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ajpa.1330380243/abstract
  24. Vgl. Robert Koch Institut: Krebs gesamt – C00-97: Übersichten zu den Krebsneuerkrankungs- und Krebssterbefällen. Zentrum für Krebsregisterdaten (Krebsdaten.de), http://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Krebs_gesamt/krebs_gesamt_node.html
  25. Vgl. Devitt, Terry: Reduced diet thwarts aging, disease in monkeys. University of Wisconsin-Madison, 9. Juli 2009; http://news.wisc.edu/reduced-diet-thwarts-aging-disease-in-monkeys/
  26. Vgl. Colman, R. J. et al.: Caloric restriction delays disease onset and mortality in rhesus monkeys. Science, 2009 Jul 10;325(5937):201-4. doi: 10.1126/science.1173635; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19590001
  27. Vgl. Stenblom, Eva-Lena et al.: Supplementation by thylakoids to a high carbohydrate meal decreases feelings of hunger, elevates CCK levels and prevents postprandial hypoglycaemia in overweight women. Appetite. 2013 Sep;68:118-23; http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S019566631300161X
  28. Vgl. Young, R. W. et al.: Use of chlorophyllin in the care of geriatric patients. J Am Geriatr Soc. 1980 Jan;28(1):46-7; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7350215
  29. Vgl. Esten, Mabel M. et al. (1950): Chlorophyll therapy and its relation to pathogenic bacteria. Butler University Botanical Studies : Vol. 9, Article 21; http://digitalcommons.butler.edu/botanical/vol9/iss1/21/
  30. Vgl. Weir. D. et al.: Relative delivery efficiency and convenience of spray and ointment formulations of papain/urea/chlorophyllin enzymatic wound therapies. J Wound Ostomy Continence Nurs. 2006 Sep-Oct;33(5):482-90; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17133135
  31. Vgl. Jubert, Carole et al.:, Effects of chlorophyll and chlorophyllin on low-dose aflatoxin B(1) pharmacokinetics in human volunteers. Cancer Prev Res (Phila). 2009; http://cancerpreventionresearch.aacrjournals.org/content/2/12/1015.long
  32. Vgl. Shaughnessy, D. T. et al.: Inhibition of fried meat-induced colorectal DNA damage and altered systemic genotoxicity in humans by crucifera, chlorophyllin, and yogurt. PLoS One. 2011 Apr 25;6(4):e18707; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21541030
  33. Vgl. Zhang, Y. L. et al.: The protective effect of chlorophyllin against oxidative damage and its mechanism. Zhonghua Nei Ke Za Zhi. 2012 Jun;51(6):466-70; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22943759
  34. Vgl. El-Sayed, W. M. et al.: The Conyza triloba extracts with high chlorophyll content and free radical scavenging activity had anticancer activity in cell lines. Biomed Res Int. 2013;2013:945638. doi: 10.1155/2013/945638. Epub 2013 May 23; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23781512
  35. Vgl. Balder, H. F. et al.: Heme and chlorophyll intake and risk of colorectal cancer in the Netherlands cohort study. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 2006 Apr;15(4):717-25; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16614114
  36. Vgl. Dingley, K. H. et al.: Effect of dietary constituents with chemopreventive potential on adduct formation of a low dose of the heterocyclic amines PhIP and IQ and phase II hepatic enzymes. Nutr Cancer. 2003;46(2):212-21; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14690798
  37. Vgl. Maekawa, Lilian Eiko et al.: Antimicrobial activity of chlorophyll-based solution on Candida albicans and Enterococcus faecalis. Revista Sul-brasiliera de Odontologia 01/2007; https://www.researchgate.net/publication/43335937_Antimicrobial_activity_of_chlorophyll-based_solution_on_Candida_albicans_and_Enterococcus_faecalis
  38. Subramoniam, A. et al.: Chlorophyll revisited: anti-inflammatory activities of chlorophyll a and inhibition of expression of TNF-α gene by the same. Inflammation. 2012 Jun;35(3):959-66. doi: 10.1007/s10753-011-9399-0; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22038065
  39. Vgl. Miret, S. et al.: In vitro bioavailability of iron from the heme analogue sodium iron chlorophyllin. J Agric Food Chem. 2010 Jan 27;58(2):1327-32. doi: 10.1021/jf903177q; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20025224
Von | 2017-05-25T21:34:45+00:00 18. Oktober 2016|