#028 Interview mit Erwin Thoma – Was wir vom Wald lernen können

In dieser Folge spreche ich mit dem Forst- und Betriebswirt, Bestseller-Autor, Unternehmer und Holz-Innovator Erwin Thoma darüber, was wir als Menschen und Organisationen vom Baum, dem Wald und der Natur lernen können. Zudem geht es um die zahlreichen holzbasierten Innovationen von Erwin Thoma.

Bücher von Erwin Thoma:

Dich sah ich wachsen: Link
Die geheime Sprache der Bäume: Link
Holzwunder: Link
Die sanfte Medizin der Bäume: Link
Bäume für die Seele: Link

Homepage Thoma Holz GmbH: Link

Von | 2017-11-21T21:47:39+00:00 22. November 2017|

#027 Agile Unternehmensführung: Interview mit Marco Niebling von HEMA

In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Marco Niebling über die agile Unternehmensführung der Firma HEMA in Frickenhausen bei Stuttgart. Marco erzählt, wie es dazu kam, wie sie die klassische Hierarchie durch selbstorganisierende Teams ersetzt haben, was die Teams alles selbst entscheiden, wie sie dabei vorgehen, welche Stolpersteine es bei dem Transformationsprozess gab, was es final für die Firma gebracht hat u. v. m. … mal wieder sehr spannend.

Hier geht’s zur Webseite der Firma HEMA: http://www.hema-saegen.de/

Von | 2017-11-15T00:33:40+00:00 15. November 2017|

#022 Interview mit Gernot Pflüger CPP Studios Teil 2

In der heutigen Podcast-Folge spreche ich mit Gernot Pflüger über das „geheime“ Betriebssystem der CPP Studios und sein Buch „Erfolg ohne Chef“. Wir reden über die Vorteile eines demokratischen „Betriebssystems“, die konkreten Prozesse und Strukturen bei CPP, die Kommunikation u. v. m.

Hier geht’s zur Webseite der CPP Studios: Link.

Hier geht’s zu Gernot Pflügers Buch „Erfolg ohne Chef“: Link.

Wenn Du mehr über die Zukunft der (Mitarbeiter-)Motivation (Managementinnovation) erfahren möchtest, dann sieh Dir dieses Video von mir an: Link.

Wenn Du mehr über das Thema „Lebendige, evolutionäre Organisationen“ wissen willst, dann sieh Dir ggf. dieses Interview von mir an:
1. Teil – Overview, 2. Teil – 1. Säule „Mindset“, 3. Teil – 2. Säule „Sinn“, 4. Teil – 3. Säule „Ganzheit“, 5. Teil – 4. Säule „Selbstführung“, 6. Teil – Schlusswort.

Von | 2017-10-25T17:58:23+00:00 26. Oktober 2017|

#021 Interview mit Gernot Pflüger CPP Studios

In der heutigen Podcast-Folge spreche ich mit Gernot Pflüger über das „geheime“ Betriebssystem der CPP Studios und sein Buch „Erfolg ohne Chef“. Wir reden über sein Selbstverständnis, Demokratie vs. Diktatur, Motivation, Vorteile einer Wirtschaftsdemokratie, Effizienz, Macht, Transparenz u. v. m.

Hier geht’s zur Webseite der CPP Studios: Link.

Hier geht’s zu Gernot Pflügers Buch „Erfolg ohne Chef“: Link.

Wenn Du mehr über die Zukunft der (Mitarbeiter-)Motivation (Managementinnovation) erfahren möchtest, dann sieh Dir dieses Video von mir an: Link.

Wenn Du mehr über das Thema „Lebendige, evolutionäre Organisationen“ wissen willst, dann sieh Dir ggf. dieses Interview von mir an:
1. Teil – Overview, 2. Teil – 1. Säule „Mindset“, 3. Teil – 2. Säule „Sinn“, 4. Teil – 3. Säule „Ganzheit“, 5. Teil – 4. Säule „Selbstführung“, 6. Teil – Schlusswort.

Von | 2017-10-24T10:48:59+00:00 24. Oktober 2017|

#020 Interview mit Johannes Gutmann von Sonnentor

In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Johannes Gutmann, dem Gründer der Firma Sonnentor, über seine innovative Art der Unternehmensführung. Dabei geht es um die Plattformstrategie, demokratische Prinzipien, Gemeinwohlökonomie, ethisches Finanzmanagement sowie weitere spannende Elemente zukunftsweisender Unternehmensführung.

Hier geht’s zur Webseite der Firma Sonnentor: https://www.sonnentor.com/de-at

Hier geht’s zur Webseite der Gemeinwohl Ökonomie: https://www.ecogood.org/de/

Hier findest Du mehr Infos zum ethischen Fiananzmanagement: https://www.unternehmerweb.at/marketing/gemeinwohloekonomie-teil-5-ethisches-finanzmanagement-hintergruende-ziele/

Wenn Du mehr über die Zukunft der (Mitarbeiter-)Motivation (Managementinnovation) erfahren möchtest, dann sieh Dir dieses Video von mir an: https://youtu.be/szxzJX4lmso

Wenn Du mehr über das Thema „lebendige, evolutionäre Organisationen“ wissen willst, dann sieh Dir dieses Interview von mir an:
1. Teil – Overview: https://youtu.be/9wihVBfuQ8E
2. Teil – 1. Säule „Mindset“: https://youtu.be/OfhN1HFdKfI
3. Teil – 2. Säule „Sinn“: https://youtu.be/BRYbmakUiFg
4. Teil – 3. Säule „Ganzheit“: https://youtu.be/7-nqLR1OuZw
5. Teil – 4. Säule „Selbstführung“: https://youtu.be/aH31DsrRT24
6. Teil – Schlusswort: https://youtu.be/Z-CWk3xHXEw

Von | 2017-10-18T16:50:17+00:00 19. Oktober 2017|

#019 Innere Bilder

Diese Folge ist der zweite Teil der Reihe „Bedienungsanleitung für’s Gehirn“ und es geht konkret um das Thema „Innere Bilder“: Wie funktionieren innere Bilder? Wie kann ich diese für meine Potenzialentfaltung und zur Verbesserung meiner Innovationskraft nutzen?

Von | 2017-10-17T11:30:23+00:00 17. Oktober 2017|

#017 Rosinen-Meditation

In dieser Folge bekommst Du von mir die Anleitung zur Rosinen-Meditation – eine tolle und sehr wirkungsvolle Achtsamkeitsübung für Einsteiger.

Vorbereitung

Für diese Achtsamkeitsübung brauchst Du 3 Rosinen, etwas zum Schreiben und ca. 30 bis 45 Minuten Zeit. Wenn Du zufällig allergisch gegen Rosinen sein solltest oder Du sie einfach nicht ausstehen kannst, dann weiche bitte auf etwas Ähnliches aus, also zum Beispiel Cranberries oder ein anderes Trockenobst.

Wasch Dir noch einmal kurz die Hände und such Dir dann bitte ein ruhiges Plätzchen. Stell sicher, dass Du nicht gestört oder abgelenkt werden kannst. Nimm entweder auf einem Sitzkissen oder einem Stuhl platz, ganz wie es für Dich passt. Leg Dir auf alle Fälle die 3 Rosinen und Deine Schreibsachen so zurecht, damit Du in der Übung jederzeit ganz leicht auf sie zugreifen kannst.

Schließe nun Deine Augen, atme 3 bis 4 mal tief durch und erlaube Dir, Dich zu entspannen und ganz im Hier und Jetzt anzukommen.

1. Rosine

Öffne kurz die Augen, nimm die erste Rosine in die Hand und schließe Deine Augen wieder. Beginne nun, die Rosine mit Deiner ganzen Aufmerksamkeit langsam zwischen Deinen Fingern hin und her wandern zu lassen und ertaste sie dabei so neugierig wie ein Kind.

Wie fühlt sich die Oberfläche an? Ist sie rau oder glatt … oder eventuell etwas klebrig? Ist die Konsistenz weich oder eher fest?

Führe die Rosine dann zu Deiner Nase und rieche an ihr. Wie riecht sie? Kannst Du unterschiedliche Nuancen wahrnehmen? An was erinnert Dich der Geruch? Erinnert er Dich vielleicht an Holz, Erde, Sonne, Leder oder Karamell? Hast Du zu diesen Gerüchen möglicherweise auch Assoziationen – Erinnerungen an Weihnachten, an Deine Oma, an die Küche in Deinem Elternhaus oder vielleicht an Christstollen? Was lösen diese Erinnerungen in Dir aus? Wehmut oder Freude? Überkommt Dich eventuell sogar ein Lächeln? Bemerke all diese Dinge einfach nur. Achte darauf, was in Dir geschieht und wie Du darauf reagierst.

Dann öffne bitte wieder Deine Augen und schau Dir die Rosine nun ganz genau an. Und zwar so, als ob Du vorher noch nie eine Rosine gesehen hättest: Wie ist ihre Oberfläche beschaffen? Welche Struktur hat sie? Wie bricht sich das Licht auf der Oberfläche? Wie ist die Farbigkeit? Gibt es eventuell feine Farbunterschiede oder Schattierungen? Halte die Rosine ggf. auch einmal gegen das Licht: Was kannst Du jetzt sehen? Erinnert Dich das unter Umständen an irgendetwas?

Führe die Rosine nun zu einem Deiner Ohren. Bewege und knautsche die Rosine ein wenig zwischen Deinen Fingern: Was kannst Du dabei hören?

Führe die Rosine jetzt zu Deinem Mund und beginne, sie mit Deinen Lippen zu ertasten. Wenn Du magst, schließe dabei auch wieder Deine Augen. Was fühlst Du? Kannst Du die Struktur der Rosine wahrnehmen? Was passiert dabei in Deinem Mund? Entsteht vielleicht mehr Speichel? Geschieht eventuell auch etwas in Deinem Kopf? Hast Du ggf. Assoziationen, z. B. von einem bestimmten Gericht, Kuchen oder Gebäck? Beobachte einfach nur, was geschieht.

Öffne nun den Mund und leg die Rosine bewusst auf die Zunge. Schließe danach den Mund und beginne damit, die Rosine mit der Zunge zu erforschen. BItte noch nicht draufbeißen, erst einmal nur mit der Zunge wahrnehmen. Wie schmeckt sie? Schmeckt sie wie erwartet oder anders … vielleicht schmeckst Du sogar gar nichts? Erscheint sie Dir groß oder klein … hart oder weich … kalt oder warm? Verändert sich die Wahrnehmung eventuell mit der Zeit? Erhöht sich der Speichelfluss?

Beiß nun bewusst ein- oder zweimal auf die Rosine. Wie verändert sich jetzt der Geschmack in Deinem Mund? Verändert sich der Speichelfluss? Bemerke ggf., ob sich in Dir der Impuls regt, weiterkauen zu wollen und die Rosine endlich zu essen. Wenn ja, dann nimm diesen Impuls wahr, ohne jedoch auf ihn zu reagieren. Koste einfach nur weiterhin den Geschmack der Rosine.

Jetzt kannst Du die Rosine zerkauen, aber mach dabei ganz langsam. Beobachte ganz aufmerksam, wann die Rosine aufhört eine Rosine zu sein! Wenn Du die Rosine schlucken möchtest, achte bitte darauf, wie Deine Zunge den Schluckvorgang vorbereitet, indem sie alle Einzelteile zusammensammelt.

Wenn Du die Rosine runterschluckst, dann beobachte bitte ganz genau, bis zu welcher Stelle Du die Rosine nach dem Schlucken noch spüren kannst: Wo hört für Dich die Wahrnehmung von der Rosine auf?

Nimm nach dem Schluckvorgang wahr, wie die Zunge den Mund reinigt – ein Vorgang, den wir selten bewusst erleben. Nimm beispielsweise wahr, wie die Zunge von Speichel überflutet wird und sie sich auf diese Weise selbst reinigt. Beobachte, wie sich jetzt der Geschmack in Deinem Mund verändert.

Öffnen nun für einen Moment die Augen, aber bleib in diesem meditativen Zustand. Nimm Deine Schreibsachen zur Hand. Gib Dir etwas Zeit und Muse, über Deine Wahrnehmungen nachzudenken und sie zu reflektieren … Deine Beobachtungen, inneren Bilder und Gefühle bei den einzelnen Schritten zu sortieren und sie anschließend aufzuschreiben.

Stell Dir dabei folgende Fragen: Hast Du auf diese Weise schon einmal eine Rosine erforscht und gegessen? Was konntest Du wahrnehmen und wie hast Du das empfunden? Was hat Dich ggf. überrascht? Welche Gedanken oder Erinnerungen kamen auf? Welche Gefühle waren damit verbunden? Gab es Momente der Ungeduld, der Langeweile, des Widerstands oder vielleicht auch der Gier? Natürlich solltest Du auch alle die Erkenntnisse aufschreiben, nach denen ich jetzt nicht explizit gefragt habe.

2. Rosine

Nun lade ich Dich ein, Dich der zweiten Rosine zu widmen. Wähle eine der zwei noch vorhandenen Rosinen aus und iss diese so, wie Du bisher Rosinen gegessen hast. Gib Dir danach wieder etwas Zeit zum Reflektieren und schreib Deine Erkenntnisse anschließend wieder auf: Wie hast Du diese Rosine erlebt? Konntest Du sie so essen wie gewöhnlich, oder gab es einen Unterschied zu den üblichen Erfahrungen? Was war anders als sonst?

3. Rosine

Wende Dich jetzt bitte der dritten Rosine zu. Iss diese Rosine nun in Deinem eigenen Tempo in Achtsamkeit. Wähle selbst, welche Sinne Du nutzen willst. Halte anschließend Deine Erfahrungen wieder schriftlich fest. Stell Dir zudem die Frage, welche Auswirkungen diese Erfahrung für Dein Privatleben und Deinen Geschäftsalltag haben könnte: Welche Vorteile hätte es, wenn Du all Deine Aktivitäten mit mehr Achtsamkeit ausführen würdest?

Von | 2017-10-08T18:44:21+00:00 10. Oktober 2017|

#016 Interview mit Johann Hammerschmid

In dieser Folge führe ich ein Interview mit Johann Hammerschmid aus Österreich. Johann ist mehrfacher Entrepreneur und wir unterhalten uns darüber, wie er sein Unternehmen zu einer lebendigen, agilen und selbstorganisierenden Organisation gemacht hat.

Hier geht’s zur Webseite der Firma Nordfels (ehem. Hammerschmid Maschinenbau): Link.

Hier geht’s zur Webseite der Firma JOHAMMER e-mobility: Link.

Wenn Du mehr über das Thema „Lebendige, evolutionäre Organisationen“ wissen willst, dann sieh Dir dieses Interview von mir an:
1. Teil – Overview, 2. Teil – 1. Säule „Mindset“, 3. Teil – 2. Säule „Sinn“, 4. Teil – 3. Säule „Ganzheit“, 5. Teil – 4. Säule „Selbstführung“, 6. Teil – Schlusswort.

Von | 2017-10-04T18:40:37+00:00 5. Oktober 2017|

#015 Selbstführung: Werte

In dieser Folge geht’s um Deine Selbstführung, Deine persönlichen Werte und wie Du letztere herausfinden kannst. Ich erkläre Dir, was Werte sind und welche Aufgabe sie erfüllen. Zudem gebe ich Dir drei Übungen an die Hand, mit denen Du Deine unbewussten Werte an die Oberfläche holen kannst.

Übung 1: Einfache Reflexion der Werte

Der Vorstoß zu den verborgenen, unbewussten Werten gelingt sehr gut über die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Womit verbringe ich beruflich und privat die meiste Zeit?
  2. Wofür gebe ich Geld aus?
  3. Wofür investiere ich meine Energie?

Je genauer Du Dir diese Fragen beantwortest, desto mehr weißt Du über Deine realen Präferenzen und somit über die unbewussten, handlungsleitenden Werte. Stell Dir anschließend ggf. noch für jeden Kontext (beruflich, privat) eine Wertehierarchie (-heterarchie) auf und beantworte Dir ferner die folgenden Fragen: Wie lauten die entsprechenden Erfüllungskriterien für meine Werte? Woran genau merke ich, dass diese Werte erfüllt sind?

Übung 2: Die eigene Grabrede schreiben

Diese Übung solltest Du zu einem Zeitpunkt machen, wo Du ausreichend Zeit hast und nicht unter Zeitdruck stehst. Such Dir am besten auch ein ruhiges Plätzchen. Mache ggf. eine kleine Meditation, entspanne Dich, öffne Deinen Geist und schließe nun Deine Augen.

Stell Dir nun vor Deinem inneren Auge folgende Situation vor und begib Dich mit all Deinen Sinnen voll und ganz hinein: Du fährst mit Deinem Auto zu einer Beerdigung eines geliebten Menschen. Du steigst aus und gehst über den Friedhof zur Friedhofskapelle. Du öffnest die Tür und Du betrittst die Kapelle. Leise Trauermusik empfängt Dich. Du bemerkst den Blumenschmuck und die vielen Trauergäste, die sich bereits eingefunden haben. Ihre Köpfe sind gesenkt und Du spürst die tiefe Betroffenheit der Anwesenden, ihren Schmerz und ihre Traurigkeit.

Du gehst nach vorne zu dem geöffneten Sarg, blickst hinein und siehst ganz überrascht Dich selbst. Plötzlich wird Dir klar, dass dies Deine eigene Beerdigung ist. All diese Menschen sind gekommen, um sich am Ende Deines langen Lebens von Dir zu verabschieden und Dir die letzte Ehre zu erweisen.

Du suchst Dir einen Platz und Du wartest auf den Beginn der Trauerfeier. Du wirfst einen Blick in das Programmheft und siehst, dass gleich drei Redner das Wort ergreifen werden. Es ist jemand aus Deiner Familie, eine Person aus Deinem beruflichen Umfeld sowie ein guter Freund bzw. eine gute Freundin.

Nun lass diese drei Menschen aus ihrer Perspektive der Reihe nach ihre „Grabrede“ über Dich halten. Woran bzw. an welchen Menschen sollen sie sich erinnern? An welches Verhalten und an welche Beiträge oder Leistungen sollen Sie sich erinnern? Schau Dir dabei auch alle Anwesenden ganz genau an und überlege Dir, was Du rückblickend zu ihrem Leben beigetragen haben willst.

Ein Tipp: Nimm Dir hierfür ausreichend Zeit. Schreib alle Aussagen auf. Denk dabei nicht lange nach, sondern notiere alles, was Dir ganz spontan in den Sinn kommt. Bewerte auch nicht, was Dir einfällt, sondern schreib es einfach auf. Wenn Du damit fertig bist, dann frag Dich in einem zweiten Arbeitsschritt, welche Werte diese Aussagen repräsentieren. Wenn also beispielsweise ein Redner sagt, dass Du Dich immer und zu jeder Zeit um Deine Familienmitglieder und Deine Freunde gekümmert hast, dann steht dahinter z. B. der Wert „Fürsorge“.

Frag Dich dann in einem dritten Schritt, ob sich dieses Zielbild mit dem Ist-Zustand deckt, oder ob sie eher weiter auseinanderliegen? Wenn Soll und Ist relativ identisch sind, dann kannst Du Dir jetzt gratulieren: Du lebst bereits Deine wichtigsten Werte. Wenn sie deutlich voneinander abweichen sollten, dann wäre es nun an der Zeit sich zu überlegen, durch welche Maßnahmen Du Dich auf den gewünschten Zielzustand hinbewegen könntest. Wenn Du dabei Hilfe brauchst, so kannst Du mich gerne ansprechen.

Übung 3: Das Inselspiel

Für das Inselspiel solltest Du Dir ca. 1,5 bis 2 Stunden Zeit nehmen.

Vorbereitung: Ich empfehle Dir, das Übungsblatt auszudrucken und es handschriftlich zu bearbeiten. Alternativ kannst du natürlich auch ein leeres Blatt verwenden. Hier kannst Du Dir das Übungsblatt herunterladen.

WICHITIG: Mach die Übungen gleich und lies diese Anleitung nur gemäß Deines Arbeitsfortschritts durch. Alles baut aufeinander auf. Nur so kann die Übung ihr volles Potenzial entfalten.

Schritt 1
Stell Dir vor, Du kannst Dein Leben komplett neu beginnen und Du bekommst dafür auch noch eine Insel geschenkt. Zudem kannst Du 18 Dinge Deiner Wahl mitnehmen. In Deiner Wahl bist Du vollkommen frei. Alle greifbaren Dinge/Gegenstände/Personen/Wesen – auch solche aus Deiner Phantasie – kannst Du mitnehmen. Rein theoretisch könntest Du also auch eine Stadt wie New York oder die Pyramiden von Gizeh mitnehmen. Achte darauf, dass es Dinge sind, die emotional eine große Wucht für Dich haben, also ein gutes und für Dich wichtiges Gefühl in Dir auslösen.

Schritt 2
Wenn Du fertig bist, streiche bitte die 2 unwichtigsten Dinge weg.

Schritt 3
Frag Dich nun, welcher Wert hinter jedem Ding steckt. Die Stadt New York könnte z. B. für „Aufregung“ stehen, ein Musikinstrument für „Kreativität“ oder „Selbstausdruck“. Schreibe den jeweiligen Wert in die zweite Spalte von links. Wenn ein Wert mehrfach auftauchen sollte, dann ist das kein Problem. Überleg auch nicht lange herum. Schreib spontan auf, was Dir als erstes in den Sinn kommt.

Schritt 4 und 5
Jetzt willst Du herausfinden, welche Werte Dir besonders wichtig sind.

Fasse nun zwei aufeinanderfolgende Werte zu einem übergeordneten Wert zusammen. Trag das Ergebnis in die nächste freie Spalte ein. Mögliche Fragen, die Dir dabei helfen können, sind: Was bringen Dir X und Y? Wofür steht die Verbindung von X und Y? Wofür sind X und Y nur das Gefäß? So machst Du jetzt aus 16 Werten 8. Dann wiederholst Du dies mit den 8 Werten, so dass Du letztlich 4 Werte bekommst.

Schritt 6
Ordne die letzten 4 Werte nun hierarchisch an. Frag Dich jetzt ferner: Welcher Wert ist mir am wichtigsten im Leben? Wenn ich für den Rest meines Lebens auf alle anderen Werte verzichten müsste, welchen einen Wert würde ich mir aussuchen? Mach das mit allen Werten und du hast am Ende eine klare Wertehierarchie.

Schritt 7 (optional)
Formuliere aus den Werten einen für Dich stimmigen, prägnanten Satz.

Hier geht’s zu meinem Buch „Die Aktivierung des Weltinnenraums“ – mit weiteren Infos zu den Themen „Werte“ und „Mindset“: Link. Hier findest Du eine Leseprobe: Link.

Von | 2017-10-02T18:41:50+00:00 3. Oktober 2017|