#023 Die Macht der Glaubenssätze

In dieser Folge geht es um den wichtigsten Part des Mindsets: die Glaubenssätze. Ich erkläre, was Glaubenssätze sind, warum sie so mächtig sind und wie man sie verändern kann.

Hier geht’s zu meinem Buch „Die Aktivierung des Weltinnenraums“: Link. Hier findest Du eine Leseprobe: Link.

Hier findest Du den Achtsamkeitstest: Link.

Hier findest Du die Studie von Aronson und Fried: Link, PDF.
Hier findest Du die Studie von Bayer und Gollwitzer: Link, PDF.
Hier findest Du die Studie von Rosenthal und Jacobson: Link, PDF.
Hier findest Du die Studie von Ochsner: Link, PDF.

Von | 2017-10-31T00:16:28+00:00 31. Oktober 2017|

#019 Innere Bilder

Diese Folge ist der zweite Teil der Reihe „Bedienungsanleitung für’s Gehirn“ und es geht konkret um das Thema „Innere Bilder“: Wie funktionieren innere Bilder? Wie kann ich diese für meine Potenzialentfaltung und zur Verbesserung meiner Innovationskraft nutzen?

Von | 2017-10-17T11:30:23+00:00 17. Oktober 2017|

#015 Selbstführung: Werte

In dieser Folge geht’s um Deine Selbstführung, Deine persönlichen Werte und wie Du letztere herausfinden kannst. Ich erkläre Dir, was Werte sind und welche Aufgabe sie erfüllen. Zudem gebe ich Dir drei Übungen an die Hand, mit denen Du Deine unbewussten Werte an die Oberfläche holen kannst.

Übung 1: Einfache Reflexion der Werte

Der Vorstoß zu den verborgenen, unbewussten Werten gelingt sehr gut über die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Womit verbringe ich beruflich und privat die meiste Zeit?
  2. Wofür gebe ich Geld aus?
  3. Wofür investiere ich meine Energie?

Je genauer Du Dir diese Fragen beantwortest, desto mehr weißt Du über Deine realen Präferenzen und somit über die unbewussten, handlungsleitenden Werte. Stell Dir anschließend ggf. noch für jeden Kontext (beruflich, privat) eine Wertehierarchie (-heterarchie) auf und beantworte Dir ferner die folgenden Fragen: Wie lauten die entsprechenden Erfüllungskriterien für meine Werte? Woran genau merke ich, dass diese Werte erfüllt sind?

Übung 2: Die eigene Grabrede schreiben

Diese Übung solltest Du zu einem Zeitpunkt machen, wo Du ausreichend Zeit hast und nicht unter Zeitdruck stehst. Such Dir am besten auch ein ruhiges Plätzchen. Mache ggf. eine kleine Meditation, entspanne Dich, öffne Deinen Geist und schließe nun Deine Augen.

Stell Dir nun vor Deinem inneren Auge folgende Situation vor und begib Dich mit all Deinen Sinnen voll und ganz hinein: Du fährst mit Deinem Auto zu einer Beerdigung eines geliebten Menschen. Du steigst aus und gehst über den Friedhof zur Friedhofskapelle. Du öffnest die Tür und Du betrittst die Kapelle. Leise Trauermusik empfängt Dich. Du bemerkst den Blumenschmuck und die vielen Trauergäste, die sich bereits eingefunden haben. Ihre Köpfe sind gesenkt und Du spürst die tiefe Betroffenheit der Anwesenden, ihren Schmerz und ihre Traurigkeit.

Du gehst nach vorne zu dem geöffneten Sarg, blickst hinein und siehst ganz überrascht Dich selbst. Plötzlich wird Dir klar, dass dies Deine eigene Beerdigung ist. All diese Menschen sind gekommen, um sich am Ende Deines langen Lebens von Dir zu verabschieden und Dir die letzte Ehre zu erweisen.

Du suchst Dir einen Platz und Du wartest auf den Beginn der Trauerfeier. Du wirfst einen Blick in das Programmheft und siehst, dass gleich drei Redner das Wort ergreifen werden. Es ist jemand aus Deiner Familie, eine Person aus Deinem beruflichen Umfeld sowie ein guter Freund bzw. eine gute Freundin.

Nun lass diese drei Menschen aus ihrer Perspektive der Reihe nach ihre „Grabrede“ über Dich halten. Woran bzw. an welchen Menschen sollen sie sich erinnern? An welches Verhalten und an welche Beiträge oder Leistungen sollen Sie sich erinnern? Schau Dir dabei auch alle Anwesenden ganz genau an und überlege Dir, was Du rückblickend zu ihrem Leben beigetragen haben willst.

Ein Tipp: Nimm Dir hierfür ausreichend Zeit. Schreib alle Aussagen auf. Denk dabei nicht lange nach, sondern notiere alles, was Dir ganz spontan in den Sinn kommt. Bewerte auch nicht, was Dir einfällt, sondern schreib es einfach auf. Wenn Du damit fertig bist, dann frag Dich in einem zweiten Arbeitsschritt, welche Werte diese Aussagen repräsentieren. Wenn also beispielsweise ein Redner sagt, dass Du Dich immer und zu jeder Zeit um Deine Familienmitglieder und Deine Freunde gekümmert hast, dann steht dahinter z. B. der Wert „Fürsorge“.

Frag Dich dann in einem dritten Schritt, ob sich dieses Zielbild mit dem Ist-Zustand deckt, oder ob sie eher weiter auseinanderliegen? Wenn Soll und Ist relativ identisch sind, dann kannst Du Dir jetzt gratulieren: Du lebst bereits Deine wichtigsten Werte. Wenn sie deutlich voneinander abweichen sollten, dann wäre es nun an der Zeit sich zu überlegen, durch welche Maßnahmen Du Dich auf den gewünschten Zielzustand hinbewegen könntest. Wenn Du dabei Hilfe brauchst, so kannst Du mich gerne ansprechen.

Übung 3: Das Inselspiel

Für das Inselspiel solltest Du Dir ca. 1,5 bis 2 Stunden Zeit nehmen.

Vorbereitung: Ich empfehle Dir, das Übungsblatt auszudrucken und es handschriftlich zu bearbeiten. Alternativ kannst du natürlich auch ein leeres Blatt verwenden. Hier kannst Du Dir das Übungsblatt herunterladen.

WICHITIG: Mach die Übungen gleich und lies diese Anleitung nur gemäß Deines Arbeitsfortschritts durch. Alles baut aufeinander auf. Nur so kann die Übung ihr volles Potenzial entfalten.

Schritt 1
Stell Dir vor, Du kannst Dein Leben komplett neu beginnen und Du bekommst dafür auch noch eine Insel geschenkt. Zudem kannst Du 18 Dinge Deiner Wahl mitnehmen. In Deiner Wahl bist Du vollkommen frei. Alle greifbaren Dinge/Gegenstände/Personen/Wesen – auch solche aus Deiner Phantasie – kannst Du mitnehmen. Rein theoretisch könntest Du also auch eine Stadt wie New York oder die Pyramiden von Gizeh mitnehmen. Achte darauf, dass es Dinge sind, die emotional eine große Wucht für Dich haben, also ein gutes und für Dich wichtiges Gefühl in Dir auslösen.

Schritt 2
Wenn Du fertig bist, streiche bitte die 2 unwichtigsten Dinge weg.

Schritt 3
Frag Dich nun, welcher Wert hinter jedem Ding steckt. Die Stadt New York könnte z. B. für „Aufregung“ stehen, ein Musikinstrument für „Kreativität“ oder „Selbstausdruck“. Schreibe den jeweiligen Wert in die zweite Spalte von links. Wenn ein Wert mehrfach auftauchen sollte, dann ist das kein Problem. Überleg auch nicht lange herum. Schreib spontan auf, was Dir als erstes in den Sinn kommt.

Schritt 4 und 5
Jetzt willst Du herausfinden, welche Werte Dir besonders wichtig sind.

Fasse nun zwei aufeinanderfolgende Werte zu einem übergeordneten Wert zusammen. Trag das Ergebnis in die nächste freie Spalte ein. Mögliche Fragen, die Dir dabei helfen können, sind: Was bringen Dir X und Y? Wofür steht die Verbindung von X und Y? Wofür sind X und Y nur das Gefäß? So machst Du jetzt aus 16 Werten 8. Dann wiederholst Du dies mit den 8 Werten, so dass Du letztlich 4 Werte bekommst.

Schritt 6
Ordne die letzten 4 Werte nun hierarchisch an. Frag Dich jetzt ferner: Welcher Wert ist mir am wichtigsten im Leben? Wenn ich für den Rest meines Lebens auf alle anderen Werte verzichten müsste, welchen einen Wert würde ich mir aussuchen? Mach das mit allen Werten und du hast am Ende eine klare Wertehierarchie.

Schritt 7 (optional)
Formuliere aus den Werten einen für Dich stimmigen, prägnanten Satz.

Hier geht’s zu meinem Buch „Die Aktivierung des Weltinnenraums“ – mit weiteren Infos zu den Themen „Werte“ und „Mindset“: Link. Hier findest Du eine Leseprobe: Link.

Von | 2017-10-02T18:41:50+00:00 3. Oktober 2017|

#011 Bedienungsanleitung für’s Gehirn (Teil 1: Das Mindset)

Diese Folge ist der erste Teil der Reihe „Bedienungsanleitung für’s Gehirn“ und es geht konkret um das Thema „Mindset“ … vor allem um die Fragen: Was ist ein Mindset? Und: Wie funktioniert das Mindset?

Auf den Menschen strömt ständig eine überwältigende Anzahl an Reizen aus seinem Umfeld ein. Diese werden über die bekannten fünf Sinne aufgenommen: Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken. Aus dem übergroßen Angebot an Reizen sucht sich der Mensch nach bestimmten Kriterien diejenigen heraus, die er als wichtig erachtet. Die Reize passieren also einen Wahrnehmungsfilter.

Wie stark dieser Wahrnehmungsfilter wirkt, wird deutlich, wenn man sich das Verhältnis der von den Sinnesorganen aufgenommenen Informationen zu der Menge der Informationen vergegenwärtigt, die im Bewusstsein tatsächlich ankommt:

Das Auge sendet pro Sekunde mindestens 10 Millionen Bits ans Gehirn, die Haut 1 Million, das Ohr 100.000, der Geruchssinn weitere 100.000 und der Geschmackssinn ungefähr 1.000 Bits. Alles in allem sind das mehr als 11 Millionen Bits/Sekunde. Doch der Mensch erlebt viel weniger – sein Bewusstsein setzt sehr viel weniger Bits um. Aus den Messungen ergibt sich, dass der bewusste Teil des Arbeitsspeichers um die 40 Bits/Sekunde erlebt.

Dies zeigt, dass die Bandbreite des Bewusstseins viel geringer ist als die Gesamtheit aller Sinneswahrnehmungen: Der Mensch erlebt viel mehr, als er bewusst erfasst. Gerade mal 0,0004% der Informationen schaffen es in das menschliche Bewusstsein. Ein verschwindend geringer Teil. Der Unterschied ist also riesig.

Wir wissen nun, dass die menschliche Wahrnehmung sehr eingeschränkt ist und dass externe Reize einen Wahrnehmungsfilter passieren. Aber wovon hängt die Auswahl derjenigen Reize ab, die es ins Bewusstsein schaffen?

Die Antwort lautet: Sie hängt vom Mindset des Menschen ab – von seinen Überzeugungen, seinen Glaubenssätzen, seinen Werten und seinen Entscheidungen, die er in seiner Vergangenheit bewusst oder unbewusst getroffen hat. Sie sind es, die wie ein Filter wirken und darüber entscheiden, welche Informationen der Mensch in sein Bewusstsein hineinlässt. Bei diesem Filtervorgang werden Informationen

  1. generalisiert
  2. getilgt
  3. verzerrt

Hier geht’s zum Achtsamkeitstest

Du willst noch tiefer einsteigen?

Hier kannst Du einen Blick in mein Buch „Die Aktivierung des Weltinnenraums“ werfen: Link zur Leseprobe.
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Hier kannst Du Dir den Podcast anhören

Von | 2017-09-14T19:18:16+00:00 19. September 2017|