Weizengras Anleitung Anbau Inhaltsstoffe Wirkung

Weizengrassaft gehört zu den ältesten Heilmitteln dieser Welt. Schon im Jahr 4000 vor Christus sollen ihn die Mesopotamier verwendet haben. Der babylonische König Nebukadnezar soll Weizengrassaft getrunken haben, um seine physische und mentale Gesundheit zu fördern. Aber auch Kelten, indianische Schamanen, chinesische Heiler sowie die Priesterärzte der Essener sollen in der Vergangenheit die Kraft des grünen Saftes genutzt haben. Sogar die berühmte Hildegard von Bingen soll ihn zu Heilzwecken eingesetzt haben.1 2

Weizengras Inhaltsstoffe

Weizengras enthält …

  • Vitamine A, C, D, E, B1, B2, B6 , B12 und Folsäure
  • 91 Mineralien und Spurenelemente: z. B. Eisen, Calcium, Magnesium, Kupfer, Kalium, Mangan, Natrium, Selen, Zink etc.
  • 80 lebenswichtige Enzyme
  • Carotinoide: Lycopin, Lutein und Zeaxanthin 3
  • Chlorophyll 4
  • Cholin
  • Ballaststoffe
  • Hohe Bioverfügbarkeit aller Vitalstoffe
  • Gluten < 0,01 g/100 g 5

Weizengras im Vergleich …

Pro Kalorie hat Weizengras:

  • 44% mehr Kalzium als Kuhmilch
  • 2 mal soviel Magnesium wie Bananen
  • 2 mal so viel Eisen wie Spinat

Wirkung: Weizengras wird nachgesagt, … 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

  • Den Körper basisch zu machen und für eine ausgewogene Säure-Basen-Balance zu sorgen
  • Die Verdauung zu fördern und den Darm zu reinigen
  • Eine entschlackende, belebende und erfrischende Wirkung zu haben Die Qualität und die Reinheit des Blutes zu verbessern
  • Mehr Sauerstoff ins Blut zu bringen, was die Zellteilung beschleunigen, Stoffwechselprozesse optimieren und die Gehirnleistung verbessern soll (Chlorophyll)
  • Das Immunsystem zu stärken, eine antibakterielle Wirkung zu haben und zudem verjüngend zu wirken (Chlorophyll)
  • Eine gute Energiequelle zu sein (pflanzliches Eiweiß)
  • Chronische Darmerkrankungen zu lindern
  • Stark antioxidativ zu wirken und DNA sowie Zellmembrane vor oxidativen Schäden zu schützen
  • Die Augen vor freien Radikalen (altersabhängige Makuladegeneration AMD) und Katarakten (wie z. B. dem grauen Star) zu schützen (Lutein und Zeaxanthin)
  • Das Risiko für bestimmte Krebs- und Herz-Kreislauf- Erkrankungen zu senken (Carotinoide)
  • Osteoporose und Diabetes mellitus entgegenzuwirken sowie das Immunsystem zu stärken (Lycopin, das eine 100 mal potentere antioxidative Wirkung als Vitamin E und eine 2 mal so hohe antioxidative Wirkung wie Beta-Carotin haben und deshalb einer der stärksten Radikalfänger überhaupt sein soll)

Anleitung: Weizengras selbst anbauen

  1. Vgl. Andrews, Salette Ann: Taking a shot of wheatgrass. 7. August 2013, humanelivingnet.net/2013/08/07/taking-a-shot-of-wheatgrass-juice/
  2. Vgl. Germany goes raw: Dr. Ann Wigmore – Rohkost-Pionierin. https://germanygoesraw.de/rohkost-arzt/dr-ann-wigmore-weizengrassaft-rohkost-pionierin/
  3. Vgl. Andrews, Salette Ann: Taking a shot of wheatgrass. 07.08.2013, humanelivingnet.net/2013/08/07/taking-a-shot-of-wheatgrass-juice/
  4. Vgl. Wigmore, Ann: The Hippocrates Diet. Avery, 1984, Seite 93
  5. Vgl. Sanos GmbH: Broschüre „Sanos Weizengras Flyer“. http://www.mercatus.ch/store/img/cms/weizengras/sanos-weizengras-flyer.pdf (Abgerufen am 13.09.2017) PDF
  6. Vgl. Balance-ph.de: Basische Ernährung: Weizengras. www.balance-ph.de/weizengras.html (Abgergufen am 13.09.2017)
  7. Vgl. Weiss, Thorsten und Bor, Jenny: Superfoods. Schirner Verlag, Darmstadt 2014, 3. Auflage, S. 60f.
  8. Vgl. Simonsohn, Barbara: Moringa – Der essbare Wunderbaum. Kris-Verlag, Neuenbürg 2014, 1. Auflage, S. 63
  9. Vgl. Ben-Arye, E. et al.: Wheat grass juice in the treatment of active distal ulcerative colitis: a randomized double-blind placebo-controlled trial. Scand Journal Gastroenterol. 2002 Apr;37(4):444-9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11989836
  10. Vgl. Haisken, Nina: Weizengras – Wertvoller als das tägliche Brot. Yoga Aktuell, http://www.yoga-aktuell.de/yoga-und-leben/ernahrung/weizengras-wertvoller-als-das-tagliche-brot/
  11. Vgl. Döll, Prof. Dr. Michaela: Das Antioxidantienwunder. Kopp Verlag, Rottenburg 2003, S. 81f.
  12. Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE): Sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Wirkung auf die Gesundheit – Eine Aktualisierung anhand des Ernährungsberichts 2008. http://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/sekundaere-pflanzenstoffe-und-ihre-wirkung/
  13. Vgl. Watzl, Bernhard und Leitzmann, Claus: Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln. Hippokrates Verlag, Stuttgart 2005, 3. Auflage, S. 28.
  14. Vgl. Watzl, Dr. Bernhard und Bub, Dr. Achim: Carotinoide. Basiswissen aktualisiert, Ernährungs-Umschau 48 (2001), Heft 2, S. 71 ., PDF
  15. Vgl. Deutsches Grünes Kreuz für Gesundheit e.V.: Lycopin. http://dgk.de/fr/gesundheit/mikronaehrstoffe/lexikon/vitamine/carotinoide/lycopin.html
  16. Vgl. Watzl, Dr. Bernhard und Bub, Dr. Achim: Carotinoide. Basiswissen aktualisiert, Ernährungs-Umschau 48 (2001), Heft 2, S. 71 ., PDF
Von | 2017-09-13T14:30:53+00:00 13. September 2017|

FASTEN

 

Bei Celebrities und Hollywoodstars wie Sarah Jessica Parker, Alicia Silverstone, Gwyneth Paltrow und Béyonce liegt es voll im Trend: Fasten – die völlige oder teilweise Enthaltung von Speisen, bestimmten Getränken und Genussmitteln über einen bestimmten Zeitraum hinweg.

1 Ihrem Vorbild sowie dem Hippokratischen Rat folgend, fasten mittlerweile auch regelmäßig Millionen Menschen in Deutschland, um ihren Körper auf allen Ebenen von überflüssigem und u. U. auch toxischem Ballast zu befreien. Dabei sind die Möglichkeiten des Fastens vielfältig: Laut einer Forsa-Studie verzichten die Allermeisten während des Fastens auf Alkohol, Süßigkeiten sowie andere zuckerhaltige Speisen, Fleisch und Zigaretten.

Einige Wenige schalten den Fernseher öfter ab, verzichten auf Handy und Computer, oder nutzen häufiger öffentliche Verkehrsmittel und Fahrrad.2. Die Profifaster aus Hollywood & Co. gehen jedoch noch einen Schritt weiter: Sie verzichten auf feste Nahrung und Kaffee, trinken reichlich kaltgepresste Obst- und Gemüsesäfte und reinigen den Darm. Einige meditieren zudem und machen Yoga. Der Trend geht eindeutig zum 360° Reboot – ein ganzheitlicher Reboot, der nicht nur den Aspekt der Nahrung erfasst, sondern auch die beiden anderen Säulen der Gesundheit (Bewegung und mentale Balance) – das Ganze am besten Online!

 

FASTEN UND HEILEN: ALTES WISSEN UND NEUE FORSCHUNG

FASTEN IN DER FASTENZEIT – TRADITION VERSUS NEUZEIT

Als Fastenzeit wird in der römisch-katholischen Kirche der 40-tägige Zeitraum des Fastens und Betens bezeichnet, der traditionell am Aschermittwoch beginnt und der Vorbereitung auf das „Hochfest Ostern“ dienen soll. Nach dem „sündigen“ Karneval sollen sich die Menschen bewusst machen, dass sie im Prinzip jederzeit tot umfallen können und sich dann – laut propagiertem Glaube der Amtskirche – vor Gott verantworten müssten.

Heute fasten immer noch sehr viele Menschen innerhalb der traditionellen Fastenzeit. Sie tun es jedoch immer seltener, um durch das Fasten (und Büßen) den damals als externe Wesenheit begriffenen Gott zu bewegen, den Untergang von ihnen abzuwenden. Jetzt steht die Wirkung im Vordergrund: Entgiftung & Detox, Altes los und hinter sich lassen, Glücksrausch, purzelnde Pfunde, innere Ruhe, emotionale Balance, schöne Ausstrahlung sowie neue Energie.

 

WAS PASSIERT BEIM FASTEN?

Fasten ist die Existenz des menschlichen Organismus ohne Zufuhr von fester Nahrung von außen. Durch das Fasten schaltet der Organismus schrittweise die Stoffwechselprozesse um. Wie genau der Stoffwechsel umgestellt wird, hängt von der Fastenform ab. Beim Voll- oder Wasserfasten wird ganz auf die Zufuhr von Nährstoffen verzichtet und auf „Ernährung von Innen“ und zur Lebenserhaltung durch eigene Ressourcen umgeschaltet. Hier beginnt der Körper schon nach kurzer Zeit, die Fettdepots aufzulösen und sie als Energiequellen zu nutzen.

Beim Saftfasten ist das ein wenig anders. Hier verzichtet man genauso wie beim Vollfasten auf feste Nahrung, doch gleichzeitig werden dem Körper sogar wesentlich mehr Nähstoffe als üblich zugeführt. Und da für das Verdauen des Saftes nahezu keine Energie benötigt wird, kann der Körper diese vollumfänglich für Reparatur-, Aufräum- und Regenerationsarbeiten verwenden. Zudem fängt er dann relativ rasch an, sich von krankem Gewebe, Giftstoffen und Schlacken zu befreien. Als Konsequenz können die Organe wieder besser ihre Funktion erfüllen. Das Immunsystem läuft wieder auf Hochtouren und die Haut bekommt wieder einen jugendlichen Glanz.

 

SINNESTÄUSCHUNG „HUNGER“ (BEIM SAFTFASTEN)

Ein eventuelles Hungergefühl beim Saftfasten ist quasi nur eine Sinnestäuschung: Das Signal „Ich bin hungrig“ wird fast ausschließlich durch die Tatsache ausgelöst, dass der Magen leer ist. Das Faktum, dass man gleichzeitig aber überdurchschnittlich viele Nährstoffe zu sich nimmt, bleibt dabei völlig außen vor. Bis unser System das ganz verstanden hat und sich nicht mehr von einem leeren Magen täuschen lässt, können u. U. ein paar Tage ins Land gehen.

 

VIER KLASSISCHE FASTENARTEN

Beim Vollfasten (auch Wasserfasten oder Nulldiät genannt) wird nur Wasser und Tee getrunken – sonst nichts. Einen Tick weniger „streng“ ist das Heilfasten nach dem Mediziner Otto Buchinger (1878 bis 1966). Bei diesem Ansatz sind neben Wasser und Tee auch Gemüsebrühe und etwas Fruchtsaft erlaubt. Manche leiten das Heilfasten durch eine gründliche Darmreinigung mit Glauber- bzw. Bittersalz oder Einläufen ein. Beim Suppenfasten ist dreimal am Tag ein bis zwei Teller warme Suppe vorgesehen.

Die F. X. Mayr-Fastenkur besteht aus einem Drei-Stufen-Plan zur Darmsanierung aus „Schonung, Säuberung und Schulung“ – eingeleitet durch eine detaillierte Diagnostik des Darms. Die erste Stufe ist ein Tee-Wasser-Fasten, das mit einer Darmreinigung durch Bittersalz und Einläufe beginnt. Die zweite Stufe besteht aus der Milch-Semmel-Diät. Die dritte Stufe besteht aus einer basischen Schonkost mit viel Gemüse, reifem Obst, frischen Kräutern, wenig Fett und Salz (und selten Fleisch).

 

DAS MODERNE SAFTFASTEN DER CELEBRITIES UND HOLLYWOODSTARS

Als grobe Faustformel gilt: Beim modernen, basenorientierten Fasten verzichten wir auf alles, was den Körper sauer macht – Fleisch, Fisch, Milchprodukte, prozessierte Nahrungsmittel, Weißmehl, Kaffee, Zucker und zuckerhaltige Speisen, Nikotin, Alkohol und Stress. Stattdessen nehmen wir 1,5 bis 2,5 l kaltgepresste Obst- und Gemüsesäfte (möglichst grüne Säfte) zu uns, ergänzt z. B. von einer Cashewmylch, einer Goldenen Mylch oder einer Gemüsesuppe – alles natürlich in Bio-Qualität. Daneben soll genügend Quellwasser (mindestens 1 l; ohne Kohlensäure), gefiltertes Wasser, frisches Kokosnusswasser (nicht erhitzt!) oder Kräutertee getrunken werden.

Das dahinterstehende Prinzip ist einfach: Mit den Säften soll der übersäuerte Körper mit Nährstoffen geflutet und die Nährstoffdepots des Körpers wieder aufgefüllt werden. Durch das Trinken der vorgenannten Saftmenge heben wir den Körper Zug um Zug ins basische Milieu (und in einem basischen Milieu können widerum kleine oder auch große Krankheiten wie z. B. Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen weder fortbestehen noch entstehen). Gelöste Giftstoffe sollen zudem über die reichlich zugeführte Flüssigkeit aus dem Körper ausgeschieden werden.

Flankierende Maßnahmen wie z. B. Spazierengehen an der frischen Luft, Basenbäder, Darmreinigung (Colon-Hydro-Therapie), spezielle Massagen, Yoga, Meditation sowie geistige Reinigung und Sinnsuche können den Entgiftungs- und Verjüngungsprozess unterstützen und zudem auf eine ganzheitliche Ebene heben. Alles in allem könnte man deshalb sagen, dass das moderne, basenorientierte Fasten von der Gerson-Therapie inspiriert ist.

 

INTERMITTIERENDES FASTEN

Beim intermittierenden Fasten wechselt man zwischen Zeiten der normalen Nahrungsaufnahme und der Nahrungskarenz. Man isst quasi in bestimmten Zeitabständen. Durch das intermittierende Fasten sollen die Risiken für altersbedingte Krankheiten reduziert werden, das Abnehmen soll leichter gelingen und es kann zur Folge haben, dass man länger lebt. Es gibt hauptsächlich zwei Formen des intermittierenden Fastens:

  1. Ein Fastentag pro Woche
  2. Tägliche Fastenperioden – man isst nur während 4, 6 oder 8 Stunden des Tages

Eine Person, die die zweite Variante des intermittierenden Fastens schon seit knapp 30 Jahren praktiziert ist Wim Hof. Er isst immer nur nach 18 Uhr.

 

FÜR WEN IST FASTEN GEEIGNET? WER SOLLTE FASTEN? WER NICHT?

Fasten ist grundsätzlich erst einmal für jeden gesunden Menschen geeignet. Das Fasten – insbesondere das Saftfasten – kann von jedem Erwachsenen als reine Gesundheitsprävention durchgeführt werden. Saftfasten ist ganz besonders für Dich geeignet, wenn Du chronisch unter Stress stehst, Dich ständig überlastet und erschöpft fühlst oder einen hohen Alkohol-, Kaffee- und/oder Nikotinkonsum hast. Auch wenn Konzentrationsstörungen, ständige Müdigkeit, häufige Kopfschmerzen oder eine erhöhte Infektankfälligkeit zu beobachten sind, würde Dir das Fasten bzw. Saftfasten sicher sehr gut tun.

Schwangere Frauen, stillende Mütter und Diabetiker zählen jedoch zur Risikogruppe und sollten deshalb auf das Fasten verzichten. Menschen, die unter Psychosen, Depressionen und ernsten Vorerkrankungen leiden, sollten aufs Fasten ebenso verzichten bzw. nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt fasten.

 

WER FASTET HEUTE – STUDIE IM AUFTRAG DER DAK-KRANKENKASSE

Üblicherweise wird mehr in Westdeutschland gefastet als in den neuen Bundesländern. Auch kann ein Nord-Süd-Gefälle festgestellt werden: In Bayern haben 61 % der Befragten schon einmal mehrere Wochen auf Alkohol, Süßes oder Konsumgüter verzichtet. Auffällig ist auch, dass Fastenbefürworter tendenziell einen höheren Schulabschluss oder studiert haben und überwiegend weiblich (62 %) sind. Besonders beliebt soll das Fasten in der Gruppe der 30- bis 44-Jährigen sein, sagt Ernährungswissenschaftlerin Silke Willms. Diese Altersgruppe soll oft besonders großem Stress durch die Doppelbelastung von Karriere und Familie ausgesetzt sein.3

 

SCHALTE DEN TURBO EIN: MIT YOGA UND ATEMÜBUNGEN DEN KÖRPER BEIM ENTGIFTEN UNTERSTÜTZEN

Durch das Yoga bewegst Du Deinen Körper in alle Richtungen, eingelagerte Giftstoffe lösen sich dadurch leichter, Deine Organe werden massiert und zudem mit nährstoffreichem Blut versorgt. Dein Stoffwechsel wird angeregt. Kommst Du bei den Übungen hin und wieder sogar ins Schwitzen, können Giftstoffe und Schlacken auch wunderbar über die Haut abtransportiert werden. Da ein großer Teil der Entgiftung bzw. der Ausscheidung unserer Stoffwechselschlacken, Säuren und Toxine über die Atmung laufen kann, ist die Praxis uralter, yogischer Atemtechniken zur Unterstützung der Entgiftungskur eine sehr clevere Idee (z. B. mit der Wim-Hof-Methode).

 

GEISTIGES FASTEN – AUCH MENTAL UND EMOTIONAL ENTGIFTEN

Fasten ist in Asien bzw. im Buddhismus, Hinduismus und Jainismus schon seit Jahrtausenden fest eingebunden. Der Fokus liegt dort aber schon seit jeher auf der geistigen Reinigung. Indianer nordamerikanischer Stämme nutzen das Fasten im Streben nach Visionen für ihren weiteren Lebensweg. Wenn auch Du beim Fasten in Dir aufräumen, zur Ruhe kommen oder nach Deiner Lebensvision suchen möchtest, so kannst Du in dem Buch „Die Aktivierung des Weltinnenraums – Was Sie in sich selbst bewegen, bewegen Sie in der Welt.“ von Mike Kaiser wertvolle Unterstützung finden. Hier geht’s zur Leseprobe. Kaufen kann man das Buch hier.

 

FASTEN – WAS MAN NOCH ALLES LASSEN KÖNNTE

Durch ein Fasten in den folgenden Bereichen kannst Du die Wirkung noch verstärken:

  1. Handy- bzw. Smartphone-Fasten.
  2. Tablet- bzw. Computer-Fasten.
  3. Fernseh- und Radio-Fasten.
  4. Auto-Fasten (dafür ÖPNV nutzen, auf das Fahrrad umsteigen oder zu Fuß gehen).
  5. Schweigen – für einige Stunden am Tag, einen Tag lang oder während der ganzen Saftkur.

GEHIRNFORSCHER GERALD HÜTHER: FASTEN MACHT HIGH

Nicht selten berichten Menschen vom Fasten, dass sie regelgerecht vom Glück berauscht oder völlig euphorisch – ja ekstatisch – seien. Der bekannte Gehirnforscher und Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther meint: „Zu Recht, denn für Hochgefühle beim Fasten gibt es inzwischen sogar fundierte wissenschaftliche Erklärungen!“

Hüther hat untersucht, wie Hormone und Botenstoffe auf den Nahrungsentzug reagieren. Dabei fand er heraus, wie wichtig es ist, dass die Entscheidung zum Fasten freiwillig getroffen wird. Nur unter dieser Voraussetzung nämlich stuft das Bewertungszentrum in der Hirnrinde die Situation als ’nicht bedrohlich‘ ein und verzichtet auf die Produktion von Stresshormonen, sagt Hüther. Stattdessen nimmt nach etwa drei Fasten-Tagen die Ausschüttung von Serotonin zu und sorgt für innere Harmonisierung und Zufriedenheit. Der Kopf kommt zur Ruhe, Energie wird frei. Manche kommen in einen wahren Glücksrausch. Wer fastet, schläft oft wenig und fühlt sich trotzdem erholt.

Man fühlt sich verbundener mit sich selbst und allem was ist sowie gelassener und offener. Nicht nur Geschmack oder Duft werden intensiver wahrgenommen, alle Sinne und die gesamte Wahrnehmung sind beim Fasten geschärft. Selbst wer mit Gott und Glauben nichts zu tun hat, ahnt in dieser Zeit der Enthaltsamkeit, warum alle großen Religionen auch Fasten-Programme kennen: Ich brauche bescheiden wenig für diese Ausgeglichenheit und innere Ruhe, so die heilsame Erkenntnis. Und wer das erkennt, hat weniger Angst, kann Loslassen und mit mehr Gelassenheit auch größere Veränderungen im eigenen Leben anschieben.

Diese neurobiologischen Effekte können zwar erst seit relativ kurzer Zeit wissenschaftlich erklärt werden, unabhängig davon sind sie aber vielen Kulturen altbekannt: sie wenden das Fasten ganz gezielt z. B. zur Erlangung transzendentaler Bewusstseinszustände an. 4

 

FASTEN KANN SCHMERZLINDERNDE UND STIMMUNGSAUFHELLENDE WIRKUNG HABEN

Andreas Michalsen vom Immanuel Krankenhaus Berlin untersuchte Fasten als eine Methode zur Stimmungsverbesserung bei chronischen Schmerzen. Studien konnten bereits herausfinden, dass Fasten über einen Zeitraum von 7-21 Tagen wirksam bei der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen und chronischen Schmerzsyndromen eingesetzt werden kann. Michalsen konnte mittels experimenteller Forschung belegen, dass Fasten die Konzentration von Serotonin, endogenen Opioiden und Endocannabinoiden im Gehirn erhöht, was mit einer gesteigerten Aufmerksamkeit und verbesserten Stimmungslage korreliert.

Die durch das Fasten hervorgerufene neuroendokrine Aktivierung und erhöhte Produktion neurotrophischer Stoffe kann ebenfalls zur verbesserten Stimmungslage beitragen. Die Untersuchung ergab, dass Heilfasten durch seine schmerzlindernde und stimmungsaufhellende Wirkung die herkömmliche Therapie chronischer Schmerzpatienten als mögliche Behandlungsmethode sinnvoll ergänzen kann. 5

 

FASTEN KANN BLUTDRUCK NORMALISIEREN

Alan Goldhamer befasste sich gemeinsam mit einigen Kollegen in der amerikanischen Studie mit der gesundheitsfördernden Wirkung von Fasten bei Bluthochdruck. Für die Studie erhielten 174 Probanden mit einem systolischen Blutdruck über 140 mmHg, diastolischen über 90 mmHg oder beidem ein medizinisch betreutes Fastenprogramm. Dieses bestand aus einem zwei- bis dreitägigen Vorfasten mit einer Ernährung aus Obst und Gemüse, darauf folgend etwa zehn bis elf Tage lang Wasserfasten und schließlich einer sechs- bis siebentägigen Umgewöhnung auf eine fettarme, vegane Diät.

Nahezu 90 % der Probanden erreichten im Zuge der Studie einen Blutdruckwert niedriger als 140/90 mmHg, durchschnittlich konnte der Blutdruck um 37/13 mmHg gesenkt werden. Die Einnahme von Antihypertensiva konnte von den 6,3 % des Sample, die zuvor Medikamente nahmen, nach der Behandlung erfolgreich eingestellt werden. Die Studie belegt damit, dass Wasserfasten eine wirksame Methode zur Normalisierung des Blutdrucks darstellt. 6

 

FASTEN KANN GEDÄCHTNIS UND KONZENTRATION VERBESSERN

Abdulaziz Farooq und weitere Wissenschaftler vom Aspetar Orthopaedic and Sports Medicine Hospital in Doha (Qatar) wollten die neurologischen und psychologischen Wirkungen des Fastens ergründen. Dazu wurden im Jahr 2010 achtzehn junge muslimische Menschen ausgewählt, die zwischen neun und fünfzehn sind. Sie wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, die jüngeren (9-12 Jahre) und die Jugendlichen (13-15 Jahre).

Die Jungs wurden von den Ärzten vor der Fastenzeit, während der ersten und letzten Woche des Ramadans und danach untersucht. Zudem wurde ihr Schlafmuster, die Ernährung sowie ihre Bewegungen aufgenommen und festgehalten, um die Ergebnisse genauestens auswerten zu können. Bei jedem Klinikbesuch mussten sie verschiedene Tests machen. So mussten sie z. B. Aufgaben lösen, die das Gedächtnis oder aber das räumliche Denkvermögen beanspruchten.

In der ersten Woche des Fastens stellte sich nur bei den kleineren Jungs ein Körperfettverlust heraus, der relativ gering war. Dafür war die Eiweißaufnahme höher als sonst und gegen Ende der Ramadan-Zeit konnte eine hohe Reduzierung von Hämoglobin festgestellt werden. Während der vierten Woche litten alle Teilnehmer unter starkem Schlafmangel, da bei ihnen die durchschnittliche Schlafdauer auf 1,8 Stunden gesunken war. Auffällig war dann allerdings, dass genau in dieser Periode die Gedächtnis- und Konzentrationsleistungen signifikant besser waren! 7

 

FASTEN KANN ARTHROSE ENTGEGENWIRKEN

Wissenschaftler vom Kompetenzzentrum Naturheilverfahren (Klinik für Innere Medizin II) und des Instituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik des Universitätsklinikums Jena sowie des Immanuel-Krankenhauses (Charité Campus Benjamin Franklin – Abteilung für Naturheilkunde) in Berlin Wannsee führten eine Untersuchung zur Wirkung des Heilfastens auf Schmerz, Befindlichkeit und Gelenkfunktion bei Patienten mit Arthrose durch.

Es nahmen 30 Probanden (zweiundzwanzig Frauen und acht Männer) mit Fingergelenks-, Cox- und Gonarthrose teil. Sie unterzogen sich einer zweiwöchigen Fastenintervention nach Buchinger mit drei Entlastungstagen, acht Fastentagen (300 kcal) und vier Aufbautagen sowie Follow-up nach vier und zwölf Wochen. Untersucht wurden die Schmerzintensität, Anlauf-, Belastungs- und Ruheschmerz, Druckschmerzschwelle, Gelenkfunktion, gesundheitsbezogene Lebensqualität, der Western Ontario and McMasters Universities Arthrose-Index (WOMAC), Analgetika-Konsum, Body-Mass-Index, Bauchumfang, Blutdruck, Puls sowie umfangreiche serologische Parameter.

Als Ergebnis konnte eine signifikante Reduktion von Körpergewicht und BMI, Abnahme des Bauchumfangs im Fasten- und gesamten Studienzeitraum attestiert werden. Das war vielleicht ja noch zu vermuten. Verblüffend war hingegen, dass sich eine signifikante Schmerzreduktion sowie eine Befindlichkeits- und Gelenkfunktionsverbesserung einstellte. Hinzu kam, dass zeitgleich auch der Schmerzmittelverbrauch reduziert werden konnte. Entgleisungen autonomer bzw. metabolisch-serologischer Parameter wurden nicht beobachtet. 8

 

FASTEN SETZT ENORME KRÄFTE FREI, KANN DEN KÖRPER STÄRKER UND IHN GEGEN SCHADSTOFFE WIE CHEMOTHERAPEUTIKA SCHÜTZEN

Valter Longo ist Professor für Biogerontologie und Zellbiologie an der Davis School of Gerontology (University of Southern California, USA) und Direktor des Longevity Institutes in Los Angeles (USA). Longo und sein Team hatten ungefähr ab 2007 begonnen, die Auswirkungen des Fastens auf Krebs und Chemotherapie zu untersuchen. In einer der ersten Studien mit Mäusen konnten sie zeigen, dass Fasten enorme Kräfte freisetzt, den Körper stärker macht und ihn gegen Schadstoffe wie Chemotherapeutika schützt.

Der Versuchsaufbau war simpel: Sie teilten krebskranke Mäuse in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe fastete 60-48 Stunden vor der Gabe von Chemotherapeutika. Die zweite Kontrollgruppe ernährte sich normal. Das Ergebnis sorgte in Medizinerkreisen für Wirbel: Von 28 Mäusen der ersten Gruppe war nur eine gestorben. Bei der Kontrollgruppe waren hingegen 20 von 37 verstorben. Die Ergebnisse konnten in weiteren Studien erhärtet werden. 9 10 11

 

VORTRAG VON VALTER LONGO: ESSEN, FASTEN UND LÄNGER LEBEN

Hier geht’s zum Vortrag.

 

FASTEN KANN KREBSTUMORE SCHRUMPFEN LASSEN UND KANN CHEMOTHERAPIE EFFEKTIVER MACHEN

Man wusste nun, dass Fasten vor der Chemotherapie den Körper stärker macht und ihn vor Chemotherapeutika schützt. In Folgestudien mit Mäusen bei ähnlichem Versuchsaufbau konnte Longo zudem herausfinden, dass kurzzeitiges Fasten vor der Chemotherapie Krebstumore sogar schrumpfen lässt und Metastasen verringert.

Die Kombination von Fasten mit Chemotherapie war ohne Ausnahme viel effektiver als die Chemotherapie allein – Metastasen haben sich um 40 % stärker reduziert, so berichteten die Forscher im Fachmagazin „Science Translational Medicine“. Das hatte sich in Versuchen mit verschiedensten Krebsarten gezeigt, darunter menschlichem Brustkrebs, Eierstockkrebs und Gehirntumoren. Fünf der acht getesteten Krebsarten hatten sogar auf das Fasten alleine reagiert!

Die Forscher gewannen in ihren Studien dann auch hinweise darauf, warum sich das Fasten so positiv auswirkte: Beim Fasten veränderten sich die Gene – aber nicht von allen Zellen in gleicher Weise! Während die Gene von gesunden Zellen beim fastentypischen Nährstoffmangel in eine Art Schutzbetriebsmodus umschalteten, geschah das bei kranken Zellen nicht. Bei Krebszellen wurde dies durch Krebsgene – sogenannte Onkogene – verhindert. Stattdessen sorgten die andersartigen Informationen der Onkogene beim Fasten für ein ungebremstes Wachstum der Krebszellen.

Mehr noch: Sie wurden sogar immer aktiver und versuchten verzweifelt, den im Blut vorhandenen Nährstoffmangel zu kompensieren. Sie versuchten, neue Proteine zu erzeugen und sich zu teilen. Analysen von Zellproben zeigten, dass diese Aktivitäten der Krebszellen zu einer Kaskade von Ereignissen führten, bei der zellschädigende Moleküle – sogenannte freie Radikale – entstanden. Diese freien Radikale zerstörten die DNA der Krebszellen und führten zu ihrem Absterben. „Die Krebszellen begangen letztlich Selbstmord“, sagte Longo. 12 13 14

 

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  1. Vgl. Savacool, Julia: A Juicier You. Epicurious.com; http://www.epicurious.com/archive/healthy/news/cleanses
  2. Vgl. Umfrage: Alkohol und Süßigkeiten werden zur Fastenzeit gestrichen. Spiegel Online, 16.02.2015; http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/umfrage-zur-fastenzeit-die-meisten-verzichten-auf-alkohol-und-suesses-a-1018661.html
  3. Ebenda
  4. Vgl. Hüther, Gerald: Neurobiologische Effekte und psychische Auswirkungen des Fastens. UGB-Tagung „Fasten aktuell“, 6.-8.05.1999; https://www.ugb.de/richtig-fasten/neurobiologische-effekte-psychische-auswirkungen-fastens/
  5. Vgl. Michalsen, Andreas: Prolonged Fasting as a Method of Mood Enhancement in Chronic Pain Syndromes: A Review of Clinical Evidence and Mechanisms. Current Pain and Headache Reports, April 2010, Volume 14, Issue 2, pp 80-87; http://link.springer.com/article/10.1007/s11916-010-0104-z
  6. Vgl. Goldhamer, Alan et al.: Medically Supervised Water-only Fasting in the Treatment of Hypertension. Journal of Manipulative and Physiological TherapeuticsVolume 24, Number 5, June 2001, p 335-339; http://de.scribd.com/doc/32727377/Medically-Supervised-Water-only-Fasting-in-the-Treatment-of-Hypertension
  7. Vgl. Farooq, Abdulaziz et al.: A Prospective Study of the Physiological and Neurobehavioral Effects of Ramadan Fasting in Preteen and Teenage Boys. Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics, Volume 115, Issue 6, June 2015, Pages 889–897; http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S221226721500163X
  8. Vgl. Schmidt, Sebastian et al.: Unkontrollierte klinische Studie zur Wirksamkeit ambulanten Heilfastens bei Patienten mit Arthrose. Forschende Komplementärmedizin, 010;17:87–94, DOI: 10.1159/000285479; http://www.kneippaerztebund.de/fileadmin/upload/dokumente/pdf/publikationen/Prof.%20Uhlemann%20Artikel%20Heilfasten%20bei%20Arthrose.pdf
  9. Vgl. Raffaghello, Lizzia et al.: Starvation-dependent differential stress resistance protects normal but not cancer cells against high-dose chemotherapy. PNAS, cgi doi 10.1073 pnas.0708100105; http://www.pnas.org/content/early/2008/03/28/0708100105.abstract; http://www.pnas.org/content/early/2008/03/28/0708100105.full.pdf
  10. Vgl. Lee, C. und Longo, V.: Fasting vs dietary restriction in cellular protection and cancer treatment: from model organisms to patients. Oncogene (2011) 30, 3305–3316; doi:10.1038/onc.2011.91; http://www.nature.com/onc/journal/v30/n30/full/onc201191a.html
  11. Vgl. Tinkum, Kelsey L. et al.: Fasting protects mice from lethal DNA damage by promoting small intestinal epithelial stem cell survival. PNAS, Vol. 112, No. 51, E7148–E7154, doi: 10.1073/pnas.1509249112, http://www.pnas.org/content/112/51/E7148.abstract
  12. Vgl. Lee, Changhan et al.: Fasting Cycles Retard Growth of Tumors and Sensitize a Range of Cancer Cell Types to Chemotherapy. Science Translational Medicine, 2012 March 7; 4(124): 124ra27, doi:10.1126/ scitranslmed.3003293; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3608686/pdf/nihms-438726.pdf
  13. Vgl. Longo, Valter et al.: Calorie restriction and cancer prevention: metabolic and molecular mechanisms. Trends Pharmacol Sci. 2010 Feb;31(2):89-98. doi: 10.1016/j.tips.2009.11.004. Epub 2010 Jan 25; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20097433
  14. Vgl. Safdie, Fernando M. et al.: Fasting and cancer treatment in humans: A case series report. Aging (Albany NY). 2009 Dec; 1(12): 988–1007, published online 2009 Dec 31, PMCID: PMC2815756; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2815756/
Von | 2017-05-23T15:52:49+00:00 25. November 2016|

Was ist der Unterschied zwischen Saft und Smoothie?

 

Kaum etwas wird so oft verwechselt wie Saft und Smoothie. Deshalb erkläre ich in diesem Beitrag den Unterschied zwischen diesen beiden Getränken.

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FRAGE DICH: WAS SOLL ERREICHT WERDEN?

Sowohl der Saft als auch der Smoothie hat seinen berechtigten Platz. Jedes Getränk hat seine Vor- und Nachteile. Frag Dich bei Deiner Auswahl einfach, welcher Zweck erfüllt werden soll: Möchtest Du vor allem satt werden und eine Mahlzeit ersetzen, dann ist der Smoothie die bessere Wahl. Willst Du Deinen Körper effektiv entgiften, ihn mit Nährstoffen fluten und basisch machen, dann ist der Saft das Mittel der Wahl, da man nie so viele Vitalstoffe über feste Nahrung und Smoothies zu sich nehmen kann, wie das z. B. bei einer Saftkur möglich ist (wo man 2 bis 3 Liter frisch gepressten Saft am Tag trinkt, was nach der o. g. Fausformel 3,2 bis 4,8 kg Obst und Gemüse entspricht).

 

STUDIE: SAFT HAT BIS ZU ZWEI MAL MEHR NÄHRSTOFFE ALS SMOOTHIE

Das Australian Government National Measurement Institute hat im Dezember 2013 im Auftrag der Firma Breville eine Studie durchgeführt, bei welcher man die Nährwerte von einem grünen Saft und einem grünen Smoothie verglichen hat.

Dafür bildete man zwei identische Portionen mit gemischtem Obst und Gemüse (50 g Grünkohl, 150 g Orange, 60 g Sellerie, 100 g Karotten und 100 g Apfel). Die erste Portion verarbeitete man mit einem Zentrifugenentsafter zu Saft, die zweite Portion mit einem Hochleistungsmixer zu einem Smoothie.

Das Ergebnis war eindeutig: Der Grüne Saft hatte bis zu 2 Mal mehr Nährstoffe als der Smoothie. Der Grüne Saft, welcher von dem Breville BJE410 Juicer entsaftet wurde, hatte 142 % mehr Vitamin C, 73 % mehr Alpha-Carotin, 109 % mehr Beta-Carotin und 54 % mehr Kalium als der Grüne Smoothie, bei dem die gleiche Menge an Obst und Gemüse mittels eines Mixers (Vitamix 5200) für 60 Sekunden püriert wurde. Hier geht`s zur Studie.

 

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Von | 2017-05-23T15:52:50+00:00 21. Oktober 2016|

WARUM DETOX? WARUM REBOOT? WARUM ENTGIFTUNG?

 

Die Hollywoodstars Gwyneth Paltrow und Selma Hayek schwören auf regelmäßige Entgiftungskuren und in New York und Los Angeles gibt es sie mittlerweile an jeder Straßenecke zu kaufen: GRÜNE DETOX-SÄFTE. Doch warum sollte man sich überhaupt mit Detox – also einer Entgiftung – beschäftigen? Warum brauchen Menschen heute mehr denn je einen Reboot, sprich einen Neustart des Systems?

DETOX GEWINN IM KURZÜBERBLICK

Das erreichst Du durch Detox:

  • Straffe Figur. Man sieht nicht mehr so aufgedunsen aus.
  • Gute Laune. Der Körper schüttet mehr von den Glücksbotenstoffen Serotonin und Endorphine aus.
  • Stressresistenz. Die altgewohnte Nervenstärke kehrt zurück.
  • Schöne Haut. Die gute Durchblutung verjüngt sichtbar.
  • Mehr Energie. Eine überforderte Leber macht müde, Detoxen weckt auf.
  • Endlich abnehmen. Entgiften entlastet die Entgiftungsorgane und macht Abnehmen oft erst möglich.
  • Bessere Gesundheit. Detoxen stärkt das Immunsystem und minimiert Schmerzen wie Rheuma, Migräne, Arthrose, Reizdarm
  • Optimale Verdauung. Endlich ist die Darmflora wieder in Ordnung – das macht schlank, fröhlich und gesund.
  • Bessere Blutwerte. Entzündungswerte, Blutzucker und Blutfette sinken, das drosselt das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Heißhungerattacken können mit der Zeit verschwinden.

 

Folgende tiefere Gründe sprechen für eine regelmäßige Detox Kur:

1. KAUM JEMAND STIRBT HEUTE AN ALTERSSCHWÄCHE – ES GIBT KEINEN LOGISCHEN GRUND, WARUM WIR NICHT DOPPELT SO LANGE LEBEN

Man muss die nackte Tatsache einfach einmal einwirken lassen, dass heute 86 Prozent aller Todesfälle in Europa auf das Konto der sogenannten Zivilisationskrankheiten geht und kaum noch jemand an Altersschwäche stirbt. Das ist insofern mehr als merkwürdig, als sich der menschliche Körper alle 7 Jahre komplett erneuert und dieser Rundum-Erneuerungs-Prozess bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 81 Jahren

1 mehr als 11 mal vollzieht! Er vollzieht sich nicht 1 oder 2 Mal in dieser Zeit sondern 11 Mal. Was spricht da also vom Prinzip und der Logik her dagegen, dass sich dieser Prozess nicht auch 20, 30 oder 40 mal vollzieht?

Zu den Todesfällen sagt Günther Leiner, Präsident des European Health Forum Gastein: „Nichtübertragbare Krankheiten sind heute die zentrale Bedrohung der Gesundheit der Menschen und belasten die Gesundheitssysteme. Herz-Kreislauf- Erkrankungen, chronische Atemwegs-Erkrankungen, Diabetes und Krebs machen in den 53 Ländern der WHO-Region Europa 77 Prozent der Krankheitslast aus und sind die Ursache für 86 Prozent aller Todesfälle.“

Der vorgenannte Umstand ist zudem besonders irritierend, als die meisten von diesen Erkrankungen vermeidbar wären, wenn man den sogenannten Risikofaktoren „ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Alkoholmisbrauch und Tabakkonsum etc.“ und der damit einhergehenden Übersäuerung angemessen entgegentreten würde.2 Den Gegenpol dazu stellt beispielsweise Normen W. Walker dar. Er war einer der bedeutendsten Gesundheitsärzte und Ernährungsforscher in den USA. Der Autor hat Bestseller wie z. B. „Frische Frucht- und Gemüsesäfte – Vitalstoffreiche Drinks für Fitness und Gesundheit“ geschrieben und den Rolls Royce der Entsafter für den Hausgebrauch entwickelt – den hydraulischen Norwalk Juicer. Walker ernährte sich überwiegend von Rohkost sowie Obst- und Gemüsesäften. Damit wurde er 116 Jahre alt.3

 

2. WIR LEIDEN UNTER FEHLERNÄHRUNG

Die Bestandteile unserer Nahrung und die Essgewohnheiten sind nicht wirklich in Hinblick auf ein langes Leben „optimiert“: Wir essen unbewusst, zu hastig und vor allem zu viel vom Falschen. Das kannst Du ja einmal an Deinen eigenen Essgewohnheiten überprüfen: Wie oft konzentrierst Du Dich zu 100% auf den Prozess des Essens? Kaust Du Dein Essen in Ruhe und lange genug? Was isst Du überwigend? Wie häufig und in welchen Mengen konsumierst Du ungesunde Lebensmittel wie Fast-Food, prozessierte Lebensmittel, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Zucker, Salz, Alkohol, Süßspeisen und Kaffee?

 

3. WIR VERHUNGERN „AN VOLLEN TÖPFEN“

Laut einer groß angelegten Studie des Schwarzwald Sanatoriums in Obertal verlieren Obst und Gemüse wegen ausgelaugten, schadstoffbelasteten und einseitig bewirtschafteten Böden in der Landwirtschaft weltweit seit 1985 drastisch an Nährstoffen: Der Verlust von Vitamin A bei Äpfeln beträgt 41 %. Paprika hat um 31 % weniger Vitamin C und Brokkoli nur noch die Hälfte an Eisen. Der US-Mediziner Al Sears schlussfolgert deshalb logisch richtig: „Sie müssen heute zehnmal so viel Obst und Gemüse essen, um die gleiche Menge an Vitaminen und Mineralstoffen wie vor 50 Jahren zu bekommen.“ 4 Dieses Defizit sollten wir irgendwie ausgleichen, wenn uns an einem langen und gesunden Leben gelegen ist.

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4. UNSERE KÖRPER SIND IN DER REGEL CHRONISCH ÜBERSÄUERT

In den Industrienationen können wir den mannigfaltigen Ursachen dieser chronischen Übersäuerung faktisch nicht mehr aus dem Weg gehen. Sie ist bedingt durch ungünstige Essgewohnheiten, industriell verarbeitete Lebensmittel, Lebensmittelzusatz- und Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Aromen, Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in der konventionellen Nahrung, Tabak, Alkohol, Waschmittelzusätze und Zusätze in Körperpflegeprodukten, Medikamente, Umweltgifte,  Chemikalien, Lösungsmittel, Luftverschmutzung, elektromagnetische Strahlung, Chemtrails sowie chronischen Stress. Diese machen sich nicht selten durch vermeintlich rätselhafte Symptome wie z. B. Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, ständige Müdigkeit, häufige Kopfschmerzen, eine erhöhte Infektanfälligkeit und in machen Fällen auch Übergewicht bemerkbar. Jetzt fragst Du Dich sicherlich zu Recht: „Warum ist „Übersäuerung“ ein so großes Problem?“

FOLGE: ÜBERSÄUERUNG IST DER STARTPUNKT VON JEDER KRANKHEIT

Das Autorenpaar Robert O. Young und Shelley Redford Young geht davon aus, dass von allen Gleichgewichtszuständen, die der menschliche Körper anstrebt und für allumfassende Gesundheit sowie ein langes Leben benötigt, das Säure-Basen-Gleichgewicht der wichtigste ist. Befinden sich Säuren und Basen in Balance, ist der Mensch gesund und er verfügt über eine hohe Leistungsfähigkeit. Bewegt sich der pH-Wert dauerhaft zu stark ins saure Milieu, nimmt die Sauerstoffversorgung und damit der Zellstoffwechsel ab. Das setzt eine regelrechte Kaskade von Reaktionen in Gang: Die Übersäuerung bzw. die niedrige Sauerstoffkonzentration begünstigt die Ansiedelung von Mikroorganismen wie Bakterien, Viren, Hefen, Pilzen und Parasiten. Ihre Abfallstoffe (Säuren, Alkohole und Toxine)  tragen direkt oder indirekt zu einer endlos langen Reihe von Symptomen bei.

Die meisten Krankheiten, besonders chronische und degenerative Krankheiten, folgen auf wuchernde, sich vermehrende Mikroorganismen. Zwischen den Extremen Fußpilz und AIDS liegen die auf Hefen- und Pilzwucherung basierenden Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Atheriosklerose (Arterienverkalkung), Osteoporose, chronische Müdigkeit und Entzündungen. Allgemeine Zeichen eines Wachstums sind Schmerzen, Infektionsneigung, Funktionsstörungen der Nebenniere oder Schilddrüse, Verdauungsstörungen, Durchfall, Heißhungerattacken, Koliken, Blähungen, Depressionen, Hyperaktivität, Erkältungen und grippale Infekte, trockene und juckende Haut, Gelenkschmerzen, schlechter Atem, Geschwüre, Kolitis, Sodbrennen, Reizbarkeit, verschwollene Augen, Stimmungsschwankungen, Pilzinfektionen der Scheide, Zysten und Tumore, Akne, niedriger Blutzucker, Kopfschmerzen, Trägheit, Schlaflosigkeit, Über- und Untergewicht, Muskelschmerzen, schlechtes Gedächtnis, Allergien, Zahnfleischschwund oder Blaseninfektion.5

Dieser Ursache-Wirkungs-Zusammenhang wurde so auch schon 1931 von Dr. Otto Warburg bestätigt, der für diese Entdeckung den Nobelpreis der Medizin erhalten hat. Warburg hatte herausgefunden, dass Krebs (und andere Zivilisationskrankheiten) nur in einer anaeroben (sauerstoffarmen) oder sauren Umgebung gut gedeihen kann. 6

 

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In dem nachfolgenden Video bestätigt das auch Dr. Rüdiger Dahlke in einem Interview über „Krebs“ (ab Min. 11:00):

Damit wird gleichzeitig klar, dass wir die Übersäuerung und deren Folgen – also all diese Krankheiten – durch unseren Lebensstil selbst verschulden. Die gute Nachricht ist deshalb: Sobald wir diese Tatsache erkannt haben, können wir selbst (!!!) die Weichen neu stellen; wir können unseren Lebensstil verändern und dadurch für ein ausgeglichenes Säure-Basen-Milieu sorgen! Sobald wir den Körper mit mehr Sauerstoff versorgen und den pH-Wert angehoben haben, müssen auch die eventuell vorhandenen Beschwerden und Krankheiten verschwinden. 7

FOLGE: EIN ÜBERSÄUERTER KÖRPER IST NICHT LEISTUNGSFÄHIG

Ein positives Säure-Basen-Verhältnis ist einer der wichtigsten Faktoren für Höchstleistungen in Sport und Alltag“, sagt Brendan Brazier, kanadischer Triathlet und Ironman sowie Pionier für vegane Ernährung. 8 Verbessert sich hingegen die Sauerstoffsättigung und damit der pH-Wert 9, steigt die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit 10. Das bedeutet: Wer körperliche und auch mentale Top-Leistungen erbringen möchte, der sollte dafür sorgen, dass sein Körper basisch ist.

Roger Bannister veröffentlichte bereits in den 1950ern eine ausführliche Studie zu diesem Thema, bevor er die Meile zum ersten Mal in vier Minuten lief. Bannisters Ergebnisse zeigen, dass man mit zusätzlich eingeatmetem Sauerstoff schneller und weiter laufen kann. Bei einem Versuch auf dem Laufband lief Bannister mit einem Tempo von 10 km/h und einer 14-prozentigen Steigung. Bei normalem Sauerstofflevel (21 %) lief er 8:45 Minuten bis zur Erschöpfung. Bei einem Sauerstoffanteil von 66 Prozent rannte er doppelt so weit ohne gänzlich erschöpft zu sein. 11

WOMIT KANN ICH MEINEN KÖRPER BASISCH MACHEN?

Daraus leitet/leiten sich folgende Frage(n) unumgänglich logisch ab: Womit kann ich meinen Körper aus eigener Kraft (!)  basisch machen? Wie kann ich ggf. die Selbstheilungskräfte reaktivieren und den optimalen „Betriebszustand“ Zug um Zug wieder herstellen sowie bestmöglich halten? Welche Techniken gibt es? Welche Ernährungsform ist die förderlichste? Welche Nahrungsmittel sind dafür am besten geeignet? Folgende Antworten habe ich in knapp 2 Jahrzenten intensiven Forschens gefunden:

A) SPEZIELLE ATEMÜBUNGEN MACHEN DEN KÖRPER BASISCH

Hierzu werde ich hoffentlich schon bald einen gesonderten  Artikel veröffentlichen.

B) GRÜNES GEMÜSE (UND OBST) – VOR ALLEM IN FORM VON SÄFTEN UND SMOOTHIES – MACHEN BASISCH

Betrachten wir eine beliebige Tabelle (Nahrungsmitteltabelle – IPEV Institut für Prävention und Ernährung, Ismaning; Lebensmittel-Liste für die basische Ernährung – vital.de), welche Nahrungsmittel anhand ihrer Auswirkungen auf den Säure-Basen-Haushalt klassifiziert, so zeigt sich folgendes: Lebensmittel, die eine mittlere bis stark basenbildende Wirkung haben, sind vor allem grünes Gemüse (Grünkohl, Spinat, Blattsalate, Löwenzahn, Gurke, Fenchel etc.), Kräuter (Petersilie, Thymian, Pfefferminze, Ingwer etc.) sowie sonnengereiftes Obst (Äpfel, Ananas, Birnen, Datteln, Zitronen, Limetten etc.) und Kokosnüsse. Zudem empfehlen dann auch sogenannte Ernährungsexperten, dass wir täglich ca. 80 % basische bzw. basenbildende Lebensmittel zu uns nehmen sollen und 20 % säurebildende. Folge ich diesem Prinzip, kann ich damit meinen gesundheitlichen Zustand und meine Lebenserwartung verbessern.12

Eine Tabelle mit Lebensmitteln, die einen hohen Chlorophyllgehalt haben, findest Du in diesem Artikel.

Basische Überversorgung mit Säften während einer Saftkur: Den Körper mit Nährstoffen fluten

Möchte ich meinen Körper nun sehr schnell ins basische Milieu heben (z. B. weil die Nährstoffdepots leer sind, die Biochemie des Körpers aus dem Gleichgewicht geraten ist, lebenswichtige Organe nicht mehr gut funktionieren und bereits Krankheiten das Leben einschränken), dann sollte ich den Mangel beseitigen, indem ich meinen Körper über einen gewissen Zeitraum mit basischen Lebensmitteln überversorge. Das ist am einfachsten umsetzbar, wenn ich große Mengen von den vorgenannten basenbildenden Lebensmitteln in Form von frischen Säften zu mir nehme.

Der Clou ist dabei der folgende: Im frisch gepressten Saft sind alle gewünschten Nährstoffe enthalten. Gleichzeitig sind im Saft keine Ballast- bzw. Feststoffe mehr enthalten (im Gegensatz zum Smoothie). Das hat zur Folge, dass ich über das Trinken dieses Saftes tagtäglich die Vitalstoffe von 4-5 kg Obst und Gemüse zu mir nehmen kann, ohne dass meine Verdauung dadurch irgendwie groß beansprucht werden würde (Man bedenke: Bei der Verdauung von fester Nahrung wird normalerweise knapp 1/3 der über die Nahrung aufgenommenen Energie für den Verdauungsprozess selbst benötigt). Gleichzeitig landen die so aufgenommenen Nährstoffe im Handumdrehen im Blut. Aber man stelle sich im Gegenzug einmal vor, jeden Tag mehr als 4 oder 5 kg Obst und Gemüse essen zu müssen (z. B. in gekochter Form). Diese Menge könnte man unmöglich jeden Tag herunter bekommen.

So werden Entgiftung und Selbstheilung aktiviert

OK. Ich flute also über die überwiegend grünen Säfte meinen Körper mit reichlich Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen wie z. B. Chlorophyll und hebe ihn sukzessive ins basische Milieu. Gleichzeitig faste ich – verzichte also während dessen auf feste Nahrung. Das führt dazu, dass der Organismus schrittweise die Stoffwechselprozesse umstellt.

Mit der Umstellung des Stoffwechsels beginnt der Detox-Prozess. Da für das Verdauen des Saftes nahezu keine Energie benötigt wird, kann der Körper diese nun vollumfänglich für Reparatur-, Aufräum- und Regenerationsarbeiten verwenden! Zudem fängt der Körper dann relativ rasch mit der Entgiftung an. Er befreit sich von krankem Gewebe, Giftstoffen und Schlacken. Als Konsequenz können die Organe wieder besser ihre Funktion erfüllen. Das Immunsystem läuft wieder auf Hochtouren und die Haut bekommt wieder einen jugendlichen Glanz.

Die Gerson Therapie stand Pate

Der von mir hier dargestellte Ansatz folgt den zentralen Prinzipien der Gerson Therapieeiner der ältesten und bekanntesten alternativen Methoden zur Behandlung von Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthritis und Autoimmunerkrankungen. Sie wurde von dem deutschen Arzt Max Gerson entwickelt.

Eine bewegende Erfolgsgeschichte

Eine Frau, die ihren Brustkrebs mit diesem Ansatz in dem Heilungszentrum „Sananda-Wasi” in Peru überwunden hat, ist Bonnie Dean aus Canada. Ihre Geschichte hat mich als Mitgründer von Sananda-Wasi und Saftcraft inspiriert, mich tiefer mit dem Themengebiet auseinanderzusetzen. Ein Video von Bonnie’s bewegender Erfolgsstory findest Du hier:

ANMERKUNG

Das hier ist kein Aufruf, sich bei einer Krebsdiagnose nicht behandeln zu lassen. Es geht viel mehr hauptsächlich darum, dass man sich Informationen aus verschiedenen Quellen holt und sich nicht nur auf die Aussagen der Schulmedizin verlässt. Es geht um das eigene Leben – Überleben. Und genau deswegen sollte man auch dementsprechend eigenverantwortlich damit umgehen, also die Verantwortung nicht zur Gänze an andere abschieben. Letztendlich ist es immer Deine eigene Entscheidung, welche Methode der Behandlung Du für Dich auswählst. Denn niemand außer Dir selbst wird die Konsequenzen dafür tragen müssen.

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  1. In Deutschland im Jahr 2015, gemäß Angaben der Weltbank: http://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.LE00.IN
  2. Vgl. derStandard.at: 86 Prozent sterben an chronischen Erkrankungen. 5. Juli 2011; http://derstandard.at/1308680428544/Zivilisationskrankheiten-86-Prozent-sterben-an-chronischen-Erkrankungen
  3. Vgl. Walker, Norman W.: Frische Frucht- und Gemüsesäfte – Vitalstoffreiche Drinks für Fitness und Gesundheit. Goldmann, München 1995, 22. Auflage, S. 5
  4. Vgl. 1985 Pharmakonzern Geigy (Schweiz), 1996/2002 Lebensmittellabor Karlsruhe/Sanatorium Oberthal; http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/obst-gemuese-verlieren-a-naehrstoffen
  5. Vgl. Young, Robert O., Redford Young, Shelley: Die pH-Formel für das Säure-Basen-Gleichgewicht. Mosaik/Goldmann, München 2003, 2. Auflage, S. 32 ff.
  6. Vgl. Behrends, Sabine: Späte Anerkennung für einen Querdenker. Berliner Zeitung, 11.02.2006; http://www.berliner-zeitung.de/archiv/krebs-ist-eine-stoffwechselentgleisung–sagte-otto-warburg-bereits-1924–nun-zeigt-sich–dass-er-vielleicht-recht-hatte-spaete-anerkennung-fuer-einen-querdenker,10810590,10361530.html
  7. Vgl. Schwalfenberg, Gerry K.: The alkaline diet: Is there evidence that an alkaline ph diet benefits healt?. Journal of Environmental and Public Health. 2012;2012:727630. doi:10.1155/2012/727630, http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3195546/
  8. Vgl. Brazier, Brendan: The Alkaline Advantage How pH Promotes Optimal Health and Performance. T. Colin Campbell Center for Nutrition Studies, 22. Oktober 2012, http://nutritionstudies.org/alkaline-advantage-ph-promotes-optimal-health-performance/
  9. Vgl. Kox, M. et al.: Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans. PNAS, 20. Mai 2014, Vol. 111 No. 20, S. 7379-7384, http://www.pnas.org/content/111/20/7379.full.pdf?with-ds=yes
  10. Vgl. Schwalfenberg, Gerry K.: The alkaline diet: Is there evidence that an alkaline ph diet benefits healt?. Journal of Environmental and Public Health. 2012;2012:727630. doi:10.1155/2012/727630, http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3195546/
  11. Vgl. Bannister, Roger: The effects on the respiration and performance during exercise of adding oxygen to the inspired air. The Journal of Physiology, Vol. 125, Issue 1, 28. Juli 1954, Seiten 118-137, http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1113/jphysiol.1954.sp005145/pdf
  12. Vgl. Schwalfenberg, Gerry K.: The alkaline diet: Is there evidence that an alkaline ph diet benefits healt?. Journal of Environmental and Public Health. 2012;2012:727630. doi:10.1155/2012/727630, http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3195546/
Von | 2017-05-25T21:29:38+00:00 20. Oktober 2016|