7 wenig bekannte Fakten die einen Smoothie zum Fatburner machen

Manche Smoothies machen dick, andere helfen sogar beim Abnehmen. Wie Du hier die Spreu vom Weizen trennen kannst, das erkläre ich Dir in diesem Artikel.

Grundsätzlich gibt es 7 Faktoren, die einen Smoothie zum regelrechten Fatburner machen. Als Fausformel gilt: Je mehr ein Smoothie von diesen Faktoren erfüllt, desto besser hilft er Dir beim Abnehmen.

 

1. Niedriger GI / GLYX

GI und GLYX sind Abkürzungen für glykämischer Index“. Der glykämische Index ist ein Maß zur Bestimmung der Wirkung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel. Je höher der Wert ist, desto höher steigt der Blutzuckerspiegel an. Je höher der Blutzuckerspiegel, desto mehr Insulin wird ausgeschüttet. Je mehr Insulin, desto mehr Hunger bekommt man und desto geringer ist die Fettverbrennung. Umgekehrt sorgen niedrig-glykämische Lebensmittel für eine geringere Insulinausschüttung, was die Fettverbrennung unterstützt und Heißhunger unterbindet.

Je nach Wirkung hat man alle Lebensmittel mit einer Zahl zwischen 1 und 100 indexiert. Grob kann man folgendes sagen: Mit einem GI bis 55 hält das Lebensmittel schlank. Dazu zählen unter anderem grüne Blätter, Gemüse, saures Obst wie z. B. Beeren, Grapefruits, Zitronen, Limetten, Äpfel sowie roher Kakao. Bei einem GLYX zwischen 55 und 75 muss man schon aufpassen und sollte nicht ganz so viel davon verzehren. Das gilt beispielsweise für Bananen, exotische Früchte, Nudeln, Reis oder Pellkartoffeln. Lebensmittel mit einem Wert von über 75 sind Dickmacher: Weizenbrot, Cornflakes, Kekse, Süßes, Kuchen, Junkfood, Softdrinks, Bier sowie die meisten Smoothies aus dem Supermarktregal.

Übrigens: Eine Liste, die Lebensmittel anhand ihres glykämischen Index einordnet, ist Teil des kostenlosen Coaching-Bundles zur 7 Tage Smoothie Challenge. Das Bundle kannst Du Dir hier herunterladen. Alle Infos zum entsprechenden Podcast-Kurs findest Du hier.

2. Gesunde Fette

Lange wurde uns das Märchen erzählt, dass jegliches Fett dick und depressiv macht sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen hervorruft. Doch die wissenschaftliche Studienlage zeigt inzwischen sehr deutlich, dass das nur für bestimmte Fette zutreffend ist. Es gilt für die sogenannten gesättigten Fettsäuren, die in Kuhmilch, Käse und sonstigen Milchprodukten, Wurst und Fleisch sowie fetten, industriell hergestellten Produkten wie Gebäck, Pommes, Keksen und Fertiggerichten enthalten sind. Diese schlechten Fette führen zu Entzündungen – die Vorstufe fast aller chronischen Erkrankungen.

Bei den ungesättigten Fettsäuren ist hingegen das genaue Gegenteil der Fall: Eine Ernährung, die reich ist an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, wie sie u. a. in Avocados, Nüssen (z. B. Hasel-, Para- und Walnüssen), Samen (z. B. Chia-, Hanf-, Lein- und Sesamsamen), Kernen (z. B. Mandeln, Kürbis- und Sonnenblumenkernen) und hochwertigen Pflanzenölen (z. B. Kokosöl, Olivenöl und Walnussöl) enthalten sind, bringt enorme gesundheitliche Vorteile und hilft sogar beim Abnehmen. Das hat vier Gründe:

  1. Gesunde Zellwände aus hochwertigen Fetten sind besser in der Lage, Insulin zu metabolisieren, was eine bessere Regulation des Blutzuckers und damit des Fettstoffwechsels bewirkt.
  2. Gesunde Fette verbessern die Fettverbrennung und verringern Hunger sowie die Einlagerung von neuen Fettzellen.
  3. Gesunde Fette normalisieren das Appetithormon Leptin.
  4. Gesunde Fette erhöhen die Thermogenese – sie sorgen also dafür, dass Kalorien als Wärme verpuffen.

 

Gesunde Fette machen schlank, ungesunde machen dick. Klick um zu Tweeten

 

3. Hochwertiges Protein

Eiweiß macht satt und schlank. So konnte mittlerweile durch zahlreiche Studien bewiesen werden, dass Menschen immer dann mehr Gewicht verlieren und länger satt sind, wenn ihre Mahlzeiten mehr hochwertige Proteine enthalten. Erhöht man seine tägliche Proteinration, verliert man das viszerale – das gefährliche Bauchfett: Man verbessert damit sowohl den Fett- als auch den Zuckerstoffwechsel und beugt Entzündungen, Diabetes sowie Übergewicht vor.

Doch Achtung: Es sollten pflanzliche Proteine sein, da tierische Proteine nachgewiesenermaßen Krebs, Herzerkrankungen, Diabetes und Adipositas fördern können. Hochwertiges pflanzliches Eiweiß findest Du zum Beispiel in Hanf- und Chiasamen, Cashew-, Kürbis- und Sonnenblumenkernen, Mandeln, Walnüssen, Pistazien, Quinoa, Erbsen, Kichererbsen, Linsen, Sprossen sowie in Spirulina- und Chlorella-Algen. Hochwertiges Eiweiß ist ferner in Moringa, Mungbohnen, Brokkoli, Pilzen sowie in diversen Kohlsorten enthalten.

 

4. Sättigung durch Magendehnung

Der größte Sättigungsreiz entsteht durch einen gedehnten Magen; um es einfach zu machen: voll = satt. Klar ist natürlich, dass wir diese Füllung durch wertvolle Lebensmittel bewirken wollen. Bei einem Fatburner-Smoothie sollten es möglichst Lebensmittel sein, die weniger als eine Kilokalorie pro Gramm liefern. Mein Geheim-Tipp lautet deshalb: Iss Chiasamen! Kommen diese einmal (im Magen und Darm) mit Flüssigkeit in Verbindung, quellen sie auf und ver-größern ihr Volumen innerhalb von knapp 10 Minuten um das 9- bis 12-Fache.

 

5. Genialer Serotoninspender

Das Hormon Serotonin macht satt, glücklich und lässt nachts besser schlafen. Deshalb sollte uns ein Fatburner-Smoothie mit B-Vitaminen und der Aminosäure Tryptophan versorgen – beide werden benötigt, damit unser Körper Serotonin bilden kann. Sie sind vor allem in Grünkohl und Petersilie, Avocados, Cashew- und Kürbiskernen, Mandeln, Hasel- und Walnüssen, Chia- und Hanfsamen, Amaranth, Datteln, rohem Kakao, Kurkuma, Nelken, Weizengras, Moringa sowie in Chlorella- und Spirulina-Algen enthalten.

 

6. Stimulation eines guten Darmmilieus

Ist der Darm gesund, ist auch der Mensch gesund – das wussten schon die alten Chinesen. Denn Tatsache ist: Wird die Ökologie auf der 300 bis 500 Quadratmeter großen Darmschleimhaut gestört, kommt es zu Erkrankungen, die scheinbar nichts miteinander gemein haben; Depressionen und Angstzustände ebenso wie Entwicklungsstörungen und Lernschwierigkeiten, aber auch Allergien und Übergewicht – ja sogar Krankheiten wie Diabetes, Parkinson oder Alzheimer.

Und da man bei Studien mit übergewichtigen Menschen festgestellt hat, dass in ihrer Darmflora grundsätzlich weniger Vielfalt herrscht und schlechte Bakteriengruppen überwiegen, sollten Fatburner-Smoothies ausreichend Eiweiß und Ballaststoffe enthalten, welche die Darmflora positiv beeinflussen. Diese sind z. B. in Chiasamen, Erdmandeln, Kokosmehl oder Gerstengraspulver enthalten. Eine gute Bakterienbesiedelung beeinflussen wir indirekt auch dadurch, indem wir bei den Fatburner-Smoothies auf Kuhmilch und Gluten verzichten sowie hin und wieder Fermentiertes wie beispielsweise Soja- oder Kokos-Joghurt einbauen.

 

7. Es sind Superfoods enthalten

Ein Fatburner-Smoothie sollte auf alle Fälle Lebensmittel enthalten, die das Immunsystem stärken, Entzündungen entgegenwirken, die Entgiftung fördern und mittels enthaltener Antioxidantien die Selbsheilungskräfte des Körpers unterstützen. Solche Lebensmittel nennt man heute neudeutsch auch „Superfoods“. Als Superfoods werden Nahrungsmittel bezeichnet, die über eine überdurchschnittlich hohe Konzentration an Nährstoffen – Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Proteine, Amino- und gute Fettsäuren, Enzyme, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Antioxidantien – verfügen. Dazu zählen beispielsweise Heidel- und Goji-Beeren, Hanf- und Chiasamen, Spirulina- und Chlorella-Algen, Datteln, Weizengras, Ingwer, Kurkuma, Vanille, roher Kakao, Moringa, Kokosnüsse, Zimt, Essig aber auch Brennnesseln, Gänseblümchen und Löwenzahn.

 

Hier kannst Du Dir diesen Beitrag auch anhören:

Von | 2017-05-23T15:52:45+00:00 19. Mai 2017|

Was ist der Unterschied zwischen Saft und Smoothie?

 

Kaum etwas wird so oft verwechselt wie Saft und Smoothie. Deshalb erkläre ich in diesem Beitrag den Unterschied zwischen diesen beiden Getränken.

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FRAGE DICH: WAS SOLL ERREICHT WERDEN?

Sowohl der Saft als auch der Smoothie hat seinen berechtigten Platz. Jedes Getränk hat seine Vor- und Nachteile. Frag Dich bei Deiner Auswahl einfach, welcher Zweck erfüllt werden soll: Möchtest Du vor allem satt werden und eine Mahlzeit ersetzen, dann ist der Smoothie die bessere Wahl. Willst Du Deinen Körper effektiv entgiften, ihn mit Nährstoffen fluten und basisch machen, dann ist der Saft das Mittel der Wahl, da man nie so viele Vitalstoffe über feste Nahrung und Smoothies zu sich nehmen kann, wie das z. B. bei einer Saftkur möglich ist (wo man 2 bis 3 Liter frisch gepressten Saft am Tag trinkt, was nach der o. g. Fausformel 3,2 bis 4,8 kg Obst und Gemüse entspricht).

 

STUDIE: SAFT HAT BIS ZU ZWEI MAL MEHR NÄHRSTOFFE ALS SMOOTHIE

Das Australian Government National Measurement Institute hat im Dezember 2013 im Auftrag der Firma Breville eine Studie durchgeführt, bei welcher man die Nährwerte von einem grünen Saft und einem grünen Smoothie verglichen hat.

Dafür bildete man zwei identische Portionen mit gemischtem Obst und Gemüse (50 g Grünkohl, 150 g Orange, 60 g Sellerie, 100 g Karotten und 100 g Apfel). Die erste Portion verarbeitete man mit einem Zentrifugenentsafter zu Saft, die zweite Portion mit einem Hochleistungsmixer zu einem Smoothie.

Das Ergebnis war eindeutig: Der Grüne Saft hatte bis zu 2 Mal mehr Nährstoffe als der Smoothie. Der Grüne Saft, welcher von dem Breville BJE410 Juicer entsaftet wurde, hatte 142 % mehr Vitamin C, 73 % mehr Alpha-Carotin, 109 % mehr Beta-Carotin und 54 % mehr Kalium als der Grüne Smoothie, bei dem die gleiche Menge an Obst und Gemüse mittels eines Mixers (Vitamix 5200) für 60 Sekunden püriert wurde. Hier geht`s zur Studie.

 

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Von | 2017-05-23T15:52:50+00:00 21. Oktober 2016|