Warum sollte ich nur frisch gepressten Saft trinken 2017-05-23T15:52:36+00:00

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WARUM SOLLTE ICH NUR FRISCH GEPRESSTEN SAFT TRINKEN?

Im Jahr 2013 wurden am Nationalen Messinstitut der australischen Regierung mehrere Entsafter getestet. Die Original-Studie kann hier heruntergeladen werden. Eine Version, bei der ich bereits die relevanten Stellen (Seite 11) markiert habe, findest Du hier.

Für diese Studie hat man unter anderem mit zwei verschiedenen Entsaftern den gleichen grünen Saft gemäß nachfolgender Zusammenstellung gepresst: 50 Gramm Grünkohl, 150 Gramm Orange (geschält), 60 Gramm Sellerie, 100 Gramm Karotte und 100 Gramm Apfel.

Bei dem gewonnen Saft hat man dann den Gehalt an Vitamin C, Beta-Carotin, Kalzium, Eisen, Magnesium und Kalium gemessen – sofort nach dem Pressen (0 Stunden), nach 4 Stunden und nach 24 Stunden.

Was kam heraus? Während der Gehalt an Kalzium, Eisen, Magnesium und Kalium innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Pressen relativ stabil geblieben ist, rutschten die Werte für Vitamin C und Beta-Carotin im Vergleichszeitraum in den Keller. Bei der einen Maschine ging innerhalb von 24 Stunden knapp 93 Prozent des Vitamin C verloren, bei dem anderen Gerät lag der Verlust an Beta-Carotin im gleichen Zeitraum bei rund 38 Prozent. Und aus diesem Grund solltest Du möglichst nur frisch gepressten Saft zu Dir nehmen – egal was Dir wer auch immer in der Werbung über alle möglichen neuen Pressverfahren erzählt!

 

 

3 Tipps, wie Du Nährstoffverluste minimierst

Gleichzeitig ist mir auch klar, dass man nicht immer absolut frisch gepressten Saft trinken kann, z. B. weil man den Saft für einen ganzen Tag auf einmal vorbereiten möchte (oder muss). Deshalb sollte man die folgenden 3 Tipps beachten. Grundsätzlich gibt es 3 Faktoren, die einen raschen Nährstoffverlust fördern:

  1. Kontakt zu Sauerstoff
    Wenn Du irgendein Gemüse oder Obst ganz klein schneidest, in eine Schüssel gibst und es offen in den Kühlschrank stellst, dann hast Du damit drastisch die Oberfläche erhöht, die mit zirkulierendem Sauerstoff in Kontakt kommt. Und je mehr das Produkt mit Sauerstoff in Kontakt kommt, desto schneller werden Nährstoffe wie zum Beispiel Vitamin C abgebaut. Klar können wir den Kontakt mit Sauerstoff nicht vollständig unterbinden, aber Du kannst es auf ein Minimum reduzieren.

TIPP: Schneide das Obst und Gemüse für Deinen Saft erst kurz bevor Du es auch tatsächlich presst. Wenn Du den Saft nicht sofort trinkst, dann fülle ihn in Glasflaschen, die Du mit einem Schraubverschluss verschließen kannst. Befülle jede Flasche so weit wie möglich.

  1. Kontakt mit Licht
    Gewisse Vitamine wie zum Beispiel Vitamin A, B2, B6, B12 und Folsäure sind lichtempfindlich und werden Stück für Stück abgebaut, je mehr sie mit Licht in Kontakt kommen.

TIPP: Wenn Du Deinen Saft nicht innerhalb der ersten 24 bis maximal 48 Stunden nach dem Pressen konsumieren kannst, dann bewahre den Saft in undurchsichtigen Behältern und/oder an der dunkelsten Stelle Deines Kühlschranks auf. Wenn Du durchsichtige Glasflaschen benutzt, dann kannst Du hier ggf. einen Strumpf drüberziehen – das sieht zwar merkwürdig aus, es hilft aber 😉

  1. Alter & Reife des Produkts
    Je länger der Erntezeitpunkt zurück liegt, desto weniger Vitalstoffe sind im Produkt enthalten. Das ist logisch.

TIPP: Kaufe Dein Obst und Gemüse möglichst direkt und lokal – zum Beispiel auf dem Markt oder direkt auf dem Hofladen eines Biobauern. Lokale Produkte müssen nicht erst kilometerweit durch die Gegend gefahren werden und sind somit von Haus aus frischer als Produkte aus dem Supermarkt. Selbstverständlich solltest Du dann auch das Obst und Gemüse zeitnah verarbeiten, denn Du hast wenig gewonnen, wenn Du das Obst und Gemüse frisch vom Hofladen Deines Biobauern holst, es aber dann eine Woche im Kühlschrank liegen lässt, bevor Du es zu Saft presst.

Wenn Du Dir diese Tipps zu Herzen nimmst, dann tust Du schon eine ganze Menge dafür, dass Du den frischestmöglichen Saft zu Dir nimmst!

ANMERKUNG

Das hier ist kein Aufruf, sich bei einer Erkrankung nicht behandeln zu lassen. Es geht viel mehr darum, dass man sich Informationen aus verschiedenen Quellen holt und sich nicht nur auf die Aussagen der Schulmedizin verlässt. Es geht um das eigene Leben – Überleben. Und genau deswegen sollte man auch dementsprechend eigenverantwortlich damit umgehen, also die Verantwortung nicht zur Gänze an andere abschieben. Letztendlich ist es immer Deine eigene Entscheidung, welche Methode der Behandlung Du für Dich auswählst. Denn niemand außer Dir selbst wird die Konsequenzen dafür tragen müssen.

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